Porsche Boxster

Wie alltagstauglich ist der Porsche Boxster?

Der Boxster im Alltag

Vor Kurzem habe ich ausprobiert, wie alltagstauglich ein GT3 ist. Diesmal wollte ich denselben Test mit unserem 981 Boxster GTS machen.

Nun ja … dass sich ein Boxster problemlos im Alltag fahren lässt, wusste ich eigentlich schon. Trotzdem wollte ich selbst herausfinden, wie groß der Unterschied zum GT3 wirklich ist.

① Boxster: Fahrkomfort

Fangen wir mit dem Fahrkomfort an: Der Boxster fährt sich ziemlich komfortabel. Als Sportwagen ist sein Fahrwerk grundsätzlich straff, aber zugleich sehr geschmeidig. Natürlich sind Panamera und Cayenne noch komfortabler und luxuriöser. Für einen Sportwagen ist der Boxster jedoch erstaunlich angenehm.

Im Vergleich zum GT3 ist er um ein Vielfaches geschmeidiger, sanfter und komfortabler (wen wundert’s? :D)

Auf schlechten Straßen werden Stöße nicht einfach ungefiltert an die Insassen weitergegeben, und auch unangenehme Schläge von unten bleiben aus. Allerdings war unser Boxster kurz nach der Auslieferung deutlich härter. Inzwischen hat er fast 40.000 Kilometer auf dem Tacho und ist auf langen Strecken, kurvigen Bergstraßen und sogar auf der Rennstrecke unterwegs gewesen. Dabei scheint das Fahrwerk mit der Zeit immer geschmeidiger geworden zu sein.

Auch mein Mann meint, der Fahrkomfort sei

seit dem Wechsel auf Michelin Pilot Sport 4 S noch besser

geworden. Die Reifen dürften also ebenfalls einen großen Einfluss haben.

② Boxster: Anschlagpuffer am Parkplatz

Da der Boxster ein Sportwagen ist, parke ich zwar mit etwas Abstand zum Anschlagpuffer. So vorsichtig wie beim GT3 muss man dabei aber nicht sein.

Beim GT3 ragen die Finnen des Heckdiffusors ziemlich weit nach unten. Beim Boxster ist das nicht der Fall – wer normal vor dem Anschlagpuffer anhält, sollte also keine Probleme haben.

An diesem Tag stand zufällig ein 911 neben uns. Wie sich zeigte, war er bis ganz nah an den Anschlagpuffer herangefahren.

Offenbar geht das besser, als gedacht. (Wobei es natürlich auch auf die Höhe des Anschlagpuffers ankommt.)

③ Boxster: Bodenwellen und Rampen

Auch bei der Frage, ob sich Bodenwellen und Rampen problemlos überwinden lassen, ist der Boxster ziemlich unkompliziert. Supermärkte, Convenience-Stores und Parkhäuser – Orte, die man nicht anfahren kann, gibt es meiner Erfahrung nach nur wenige.

Die Einfahrt zum Parkplatz, den wir in der Nähe gemietet haben, hat allerdings eine recht hohe Kante. Hier muss man aufpassen: Fährt man nicht langsam und schräg hinein, kann der Unterboden aufsetzen.

Bei niedrigeren Kanten muss man sich nicht übermäßig viele Gedanken machen. Und wenn man unsicher ist, fährt man meist auf der sicheren Seite, wenn man langsam und schräg darüberfährt.

④ Boxster: Stauraum und Gepäck

Als zweisitzigem Roadster traut man dem Boxster vielleicht kaum Stauraum zu. Tatsächlich kann er aber überraschend viel Gepäck aufnehmen. Da der Boxster einen Mittelmotor hat, der nahe der Fahrzeugmitte sitzt, gibt es zwei Kofferräume – einen vorn und einen hinten.

Im Innenraum selbst gibt es zwar nur wenige Ablagemöglichkeiten, aber der vordere Kofferraum ist ziemlich groß und tief genug für einen mittelgroßen Koffer.

An diesem Tag hatten wir Einkaufstaschen vom Supermarkt und die Jacke unseres Kindes dabei – und es war noch reichlich Platz.

Der hintere Kofferraum ist etwas kleiner. Bei uns liegen darin die Abdeckplane und diverses Autozubehör, deshalb sieht es dort so aus:

Und dann gibt es noch etwas, das nur für mich gilt: Ich muss den Sitz ziemlich weit nach vorn schieben, damit ich das Kupplungspedal erreiche. Dadurch entsteht hinter dem Sitz viel Platz. Dort verstaue ich zum Beispiel Jacken – sehr praktisch. Wenn mein Mann fährt, ist dieser Platz allerdings komplett weg. So gesehen ist es Stauraum, den nur ich nutzen kann 😀

Wie viel Gepäck tatsächlich in den Boxster passt, habe ich in einem eigenen Beitrag getestet. Schaut gern dort vorbei.

Weiter zur nächsten Seite → Kupplung und Fazit zum Boxster

Page: 1 2

Share
Published by