Wenn ich auf kurvigen Straßen lenke – auch wenn ich dabei kein Meister bin –, fühlt sich der Cayman unglaublich direkt an. Die Rückmeldung ist präzise, und ich kann die Linie fahren, die ich mir vornehme.
Auch das angenehm straffe Lenkgefühl gefällt mir.
Vor Kurzem hatte ich Gelegenheit, den neuen BMW Z4 und das 8er Coupé probezufahren. Die Lenkung des Z4 war mir viel zu leicht, und beim Spurwechsel schaukelte sich das Auto nach – das machte mir sogar Angst. Als ich früher selbst einen Z4 fuhr, ist mir das nie aufgefallen. Doch dabei wurde mir erneut klar: Der Cayman ist einfach ein echter Sportwagen.
Der Verbrauch liegt auf der Autobahn bei etwa 13 km/l, im Stadtverkehr bei rund 8 km/l – jeweils im Sportmodus. Das ist nicht schlecht.
Bei der Wartung halte ich mich an die Empfehlungen der Porsche-Mechaniker. Das Motoröl wurde zunächst, soweit ich mich erinnere, nach 3.000 Kilometern und danach jeweils bei etwa 15.000 Kilometern gewechselt.
Das Reifenprofil nutzt sich nicht besonders schnell ab. Der erste Reifenwechsel war bei ungefähr 30.000 Kilometern fällig. Der Mechaniker meinte: „Dass das Profil noch so gut ist, liegt wahrscheinlich daran, dass Sie häufig lange Strecken fahren.“
Wenn ich auf einer freien Bergstraße zügig unterwegs bin und anschließend aussteige, riecht es manchmal nach heißem Gummi. Das bilde ich mir bestimmt nur ein(笑).
Kurz nach der Auslieferung erschien eine Warnmeldung zu einem Motorproblem. Ich ließ den Wagen in der Werkstatt überprüfen. Offenbar gab es eine kleinere Unregelmäßigkeit im Zusammenhang mit der Kolbensteuerung – möglicherweise lag es auch an einem Fehler in der Steuerungselektronik. Das Problem war schnell behoben; seitdem gab es keinerlei Störungen mehr. Der Motor läuft hervorragend.
Man hört oft, dass sich viele Kinder heute kaum für Autos interessieren. Meine Kinder zeigen jedenfalls fast gar kein Interesse(笑).
Ich mag das Exterieur und die Farbe des Wagens. Besonders Saphirblau sieht vor dem Blau des Himmels oder des Meeres einfach wunderschön aus.
Ich denke immer wieder, dass es die richtige Entscheidung war, den 981 Cayman zu kaufen. Mit einem Alpina B4 wäre ich bestimmt auch zufrieden gewesen, aber die beiden Autos haben einen ganz unterschiedlichen Charakter.
Im Alpina steigt man ein und fühlt sich sofort von einem hochwertigen Ambiente umgeben – ohne jede Anspannung. Das Fahrwerk gleicht Unebenheiten geschickt aus und filtert unangenehme Stöße heraus, vermittelt aber dennoch ein gutes Gefühl für die Straße. In Kurven hält es den Wagen souverän auf Kurs.
Auch die Beschleunigung ist ausgesprochen kräftig – das ist Alpina-Magie.
Einmal sagte ein Fahrer eines Fahrdienstes scherzhaft zu mir: „Ich komme bei meiner Arbeit mit vielen verschiedenen Autos in Berührung, aber einen Alpina hatte ich noch nie. Der ist toll. Wollen wir nicht eine kleine Runde fahren?“ Daran merkt man wohl, wie einfach sich der Alpina fahren lässt.
Im Cayman nimmt man mit tiefer Sitzposition und in einem eher engen Cockpit Platz. Schon dadurch entsteht wohl die besondere Vorfreude, die ein Sportwagen weckt. Den Alpina würde ich nicht extra auf eine Bergstraße mitnehmen. Der Cayman dagegen fühlt sich auf kurvigen Bergstraßen erst richtig zu Hause. Wer solche Strecken liebt, dem kann ich ihn nur wärmstens empfehlen.
„Ein verlässlicher Begleiter, der mich den Alltagsstress vergessen lässt und mir Freude am Fahren schenkt.“
〘Kommentar der Blogbetreiberin〙
Der saphirblaue Cayman ist wunderschön. Ich persönlich mag das Design und den Sound des 981 sehr, bin aber selbst noch nie einen 981 Cayman gefahren. Jetzt würde ich am liebsten direkt auf dem Royu oder einer kurvigen Bergstraße eine Runde drehen! Vielen Dank, makoto!
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