Hallo zusammen! Ich bin Mina, die Betreiberin des Blogs „Willkommen zu Hause, PORSCHE“. Viele Leserinnen und Leser haben sich gewünscht, die persönlichen Erfahrungen anderer Porsche-Besitzer kennenzulernen. Daraus ist unsere Reihe Porsche-Besitzerporträts entstanden. In der 17. Ausgabe berichtet „Akki“ vom Kauf, der Ausstattung und seinen Fahrerlebnissen mit dem Cayman GT4.
〘Zum Besitzer〙
・Vorgestelltes Fahrzeug: Cayman GT4
・Pseudonym: Akki
・Wohnort: Präfektur Hyōgo
・Familie: vierköpfig – meine Frau, unsere Söhne im Studium und in der Oberstufe und ich
・Bisherige Fahrzeuge:
① Nissan Primera der ersten Generation (Automatik) → Toyota Altezza (Schaltgetriebe) → Toyota Prius (Automatik)
② Honda Beat (Schaltgetriebe) → Suzuki Cappuccino (Schaltgetriebe) → Honda Beat (Schaltgetriebe)
③ Abarth 500C (Schaltgetriebe)
④ Cayman GT4 (Schaltgetriebe)
Ich interessiere mich nicht nur für Porsche, sondern für alle möglichen Autos – vom Kei-Car bis zum Hybrid, von alt bis neu und unabhängig von der Herkunft. Aktuell besitze ich vier Fahrzeuge, und an jedem hängt mein Herz – keines davon möchte ich hergeben.
Ich mag grundsätzlich Schaltwagen, deshalb stehen bei uns zu Hause mehrere Autos mit Handschaltung. Zu Beginn unserer Ehe hatten wir nur den Primera meiner Frau. Weil ich unbedingt ein Auto mit Schaltgetriebe fahren wollte, stieg ich kurzerhand auf einen Altezza mit Handschaltung um – ohne meine Frau vorher zu fragen (schwitz).
Anfangs fragte sie: „Warum denn ein Schaltwagen?“ Doch sie gewöhnte sich schnell daran und fuhr ihn dann ganz gern – oder zumindest notgedrungen? Inzwischen ist sie allerdings so sehr an den Prius mit Automatik gewöhnt, dass sie nicht einmal mehr für einen Parkplatzwechsel die Schaltwagen bewegt … (seufz)
・Ein Wort an die Leser
Unter den Porsche-Sportwagen steht der Cayman zwar in der Hierarchie unter dem 911 und gilt als Einstiegsmodell. Aber beim Beschleunigen, Kurvenfahren und Bremsen ist er durch und durch ein Porsche.
Außerdem finde ich, dass der GT4 im Vergleich zum 911 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Er macht ausgesprochen zufrieden, hat Komponenten aus dem 911 GT3 und dazu ein Schaltgetriebe – abgesehen vom Preis ist er äußerst reizvoll. Er lässt einen fast denken: „Vielleicht braucht man gar keinen 911?“
Ich gehöre zur sogenannten Supercar-Generation. Schon als Grundschüler dachte ich: „Eines Tages fahre ich ganz sicher einen Porsche.“
Doch obwohl Porsche mein Traumauto war, hatte ich lange Hemmungen, tatsächlich einen zu kaufen. Die Marke wirkte auf mich einfach sehr exklusiv. Eines Tages kaufte mein Neffe seinen ersten eigenen Wagen: einen gebrauchten Boxster 987.(Später folgten ein 981 und ein 993.)
Als ich das mitbekam, kaufte mein älterer Bruder einen gebrauchten 997 – und das gab schließlich auch mir den Anstoß, den Schritt zu wagen. Als ich ihn später zur Inspektion begleitete, verliebte ich mich auf Anhieb in einen GT4, der zufällig im Showroom stand.
Ich mag auch offene Sportwagen und schwankte daher zwischen dem GT4 und dem Boxster Spyder. Doch der Heckflügel des GT4 hatte es mir angetan.
Wenn man an Porsche-Sportwagen denkt, kommt einem natürlich zuerst der 911 in den Sinn. Auch sein Konzept und die gute Rundumsicht beeindrucken mich. Doch der kompromisslos sportliche GT4 mit seinem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis passte einfach besser zu mir.
Da es ein Gebrauchtwagen war, hatte ich bei der Ausstattung keine Wahl.
In Japan fühlt sich ein Rechtslenker natürlich passender an. Aber selbst als Linkslenker ist die Pedalerie deutlich stimmiger als in meinem Abarth 500.
Der Wagen ist schwarz. Bei einem Neuwagen würde ich Unischwarz wegen der sichtbaren Waschanlagenkratzer und Fingerabdrücke wohl nicht bestellen. Wenn der Lack aber sauber und gepflegt ist, sieht er mit seinen schönen Spiegelungen einfach großartig aus. Wenn ich neu kaufen würde, nähme ich vermutlich Weiß.
Die drei Optionen Lederausstattung in Schwarz (mit Alcantara-Elementen), Kontrastnähte und farbige Sicherheitsgurte (Indischrot) wären für mich nicht unbedingt nötig gewesen …
Doch sie verleihen dem schlichten Cayman-Interieur einen luxuriösen Touch und sorgen für ein Gefühl von mehr Wertigkeit, als der Aufpreis erwarten lässt.
Das serienmäßige Alcantara-Lenkrad und der Schalthebel liegen dagegen nicht ganz so gut in der Hand. Vielleicht sind sie eher dafür gedacht, mit Handschuhen benutzt zu werden – jedenfalls finde ich, dass sich Glattleder mit bloßen Händen deutlich besser anfühlt.(Als ich zum ersten Mal das Lederlenkrad eines 981 in der Hand hielt, war ich begeistert, wie angenehm es sich an die bloße Hand anschmiegt.)
Ohne die Uhr wirkt das Armaturenbrett etwas leer, deshalb dachte ich kurz, das Paket sei ein Muss. Da es beim GT4 funktional aber keinen großen Unterschied macht, kann man meiner Meinung nach darauf verzichten.
Die Sitze sind ziemlich groß und passen nicht ganz zu meiner Statur – ich bin 1,70 Meter groß und normal gebaut. Die Sitzhöhe lässt sich elektrisch verstellen, die Lehne jedoch nicht neigen. Außerdem ist das Ein- und Aussteigen mühsam. Auf der Rennstrecke dürfte man darin dafür seitlich kaum verrutschen.
Vielleicht liegt es an meinen kurzen Beinen, aber bei der Längsverstellung brauche ich die vorderste Position. Optisch machen die Sitze allerdings einiges her. Ich habe bewusst auf eine Tönungsfolie verzichtet – es sieht einfach großartig aus, von hinten in den Innenraum zu schauen.
Ich rauche zwar nicht, aber mit Zigarettenanzünder und Abdeckung – ohne Aufpreis – ist das Paket in mancher Hinsicht praktisch.
・Klimaautomatik
Auch wenn sie automatisch regelt, nehme ich am Ende doch Einstellungen vor. Eine manuelle Klimaanlage würde mir ebenfalls reichen.
・Ablagenetz auf der Beifahrerseite
Da es eine kostenlose Option ist, kann man es ruhig mitnehmen.
・Schwarzer Heckflügel
Bei schwarzer Außenfarbe passt er gut. Dazu kommen Fußmatten und Rückfahrkamera.
Dieser GT4 wurde zur Eröffnung eines neuen Standorts eines traditionsreichen Porsche-Zentrums für Gebrauchtwagen in Kansai angeboten. Damals standen mehrere GT4 zum Verkauf, die alle verlost wurden.
Eigentlich wollte ich einen Wagen mit weißer Lackierung, Rechtslenkung und Seriensitzen. Weil es dafür aber viele Interessenten gab und die Chancen auf einen Zuschlag gering waren, reservierte ich stattdessen ein Exemplar mit schwarzer Lackierung, Linkslenkung und Vollschalensitzen. Damit stand der Kauf fest.
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