Hallo zusammen! Ich bin Mina, die Betreiberin des Blogs „Willkommen zu Hause, PORSCHE“. Auf Wunsch unserer Leserinnen und Leser, die sich echte Einblicke von Porsche-Besitzern wünschen, ist unsere Reihe „Porsche Owner File“ entstanden. Den Auftakt macht der Bericht von „Poruporu 4E“ aus Tokio über seinen Panamera 4 E-Hybrid.
〘Informationen zum Besitzer〙
・Fahrzeug: Panamera 4 E-Hybrid der Baureihe 971
・Pseudonym: Poruporu 4E
・Wohnort/Wohnsituation: Zentrum von Tokio / Eigentumswohnung
・Familie: Ich und meine Frau (die Kinder sind bereits aus dem Haus)
・Bisherige Fahrzeuge (Auswahl)
Fairlady 280Z → Celica XX → Mark II → BMW 320 → Crown 3000 → (911 Carrera: Ersatzwagen, während der Panamera 4 E-Hybrid in der Werkstatt war, haha)
・Eine Botschaft an die Leser: Ich hoffe, dass dieser Blog mit authentischen Einblicken von Porsche-Besitzern lebendiger wird und sich eine Gemeinschaft entwickelt – und dass sich dadurch noch mehr Menschen für Porsche interessieren und die Marke für sich entdecken.
Seit meinem Umzug nach Tokio im Jahr 2007 hatte ich elf Jahre lang kein eigenes Auto. Ich möchte aus drei Perspektiven erzählen: Warum wollte ich nach elf Jahren wieder ein Auto kaufen? Warum fiel meine Wahl auf Porsche? Und warum entschied ich mich ausgerechnet für den 4 E-Hybrid?
Autos waren schon immer meine große Leidenschaft, und bevor ich ins Zentrum von Tokio zog, wechselte ich regelmäßig das Fahrzeug. Eines Tages fragte ich mich plötzlich, ob ich wirklich mein ganzes Leben ohne Autos verbringen wollte.
Einige Zeit später schaute ich mir die Auslagen verschiedener Automarken an. Da fasste ich einen Entschluss: „Ein Auto ist für mein heutiges Leben zwar überhaupt nicht notwendig. Aber ich möchte mir wieder eines kaufen – nicht als Taxi-Ersatz und auch nicht bloß, um von A nach B zu kommen, sondern für mehr Freude und Lebensqualität.“
Die Antwort ist einfach: „Porsche hat mein Herz höherschlagen lassen.“ Niemand kann wissen, wie viele Jahrzehnte man noch gesund ist und mit uneingeschränkter Sehkraft fahren kann. Selbst großzügig gerechnet bleiben mir vielleicht nur noch ein paar Autos, die ich im Leben fahren kann. Also wollte ich ein Auto, das mich wirklich begeistert. Das war für mich ein Porsche. Auch Mercedes-Benz, BMW und Maserati kamen infrage. Das waren alles gute Autos, aber keines davon ließ mein Herz so höherschlagen.
Um 1980 reiste ich mit zwei Freunden in die damalige Bundesrepublik Deutschland. Unser Ziel: mit über 200 km/h über die Autobahn zu fahren. Wir waren in einem Mercedes-Benz 280 S unterwegs und fuhren 220 km/h, als uns ein Auto ganz mühelos überholte. Es war ein Porsche 911.
Von diesem Moment an hatte sich Porsche bei mir eingebrannt – ebenso der Wunsch, eines Tages selbst einen Porsche zu fahren.
Weil ich überzeugt war: „Der Panamera 4 E-Hybrid ist der Sportwagen unserer Zeit.“
Schon lange dachte ich, mein letztes Auto sollte ein 911 sein. Deshalb sah ich mich diesmal nach einem Porsche abseits des 911 um. Zunächst interessierte mich der Cayenne, doch seine Höhe und sein Gewicht überschritten die Vorgaben der Tiefgarage in unserem Wohnhaus bei Weitem. Außerdem fragte ich mich, ob es unbedingt ein SUV sein musste, wenn es ein Porsche werden sollte. Als ich mich dann mit dem Panamera beschäftigte, war es sofort klar: „Der ist es!“
Meine erste Probefahrt machte ich im Panamera 4S. Schon beim leichten Tritt aufs Gaspedal begeisterten mich das kräftige „Wumm, wumm“ des Motors und der Schub, mit dem das Auto nach vorn zog. Da entfuhr mir spontan ein begeistertes „Wow!“ Nach der Probefahrt standen drei Modelle auf meiner Liste: der Panamera 4, der Panamera 4 E-Hybrid und der Panamera 4S.
Besonders das höhere Drehmoment und die stärkere Leistung des Panamera 4 E-Hybrid im Vergleich zum 4S hatten es mir angetan. Leider gab es damals kein Fahrzeug für eine Probefahrt. Später sprach ich mit meinem Ansprechpartner im Porsche Zentrum, der bereits den neuen Panamera 4 E-Hybrid gefahren war. Sein Fazit: „Der Panamera 4 E-Hybrid wird zum Inbegriff des Sportwagens unserer Zeit!“ Damit war die Entscheidung gefallen: Es sollte der Panamera 4 E-Hybrid werden.
In der Nachbarschaft kann ich rein elektrisch und leise fahren, auf der Autobahn oder kurvigen Landstraßen dagegen die volle Leistung abrufen. Für mich kann kein anderer Sportwagen dieses Fahrerlebnis bieten. Über den Verbrauch machte ich mir damals übrigens kaum Gedanken.
2)Ausstattung und Optionen
〘Ausstattung und Optionen des Panamera 4 E-Hybrid〙
・Außenfarbe: Carraraweißmetallic
・Innenraumfarbe: Schwarz
・Exterieur: Privacy-Verglasung
・Getriebe/Fahrwerk: PDK, Sport Chrono Paket (Serienausstattung)
・Räder: 19-Zoll-Panamera-S-Räder
・Innenraum: Teilledersitze, Tempomat (Serienausstattung), Fußmatten
Bevor ich die einzelnen Optionen festlegte, ließ ich mir zwei Angebote erstellen: eines für ein Fahrzeug in Carraraweiß mit 20-Zoll-Panamera-Turbo-Rädern oder 20-Zoll-Panamera-Design-Rädern und eines für ein Fahrzeug in Tiefschwarz mit 21-Zoll-Panamera-Sport-Design-Rädern in Schwarz hochglanz. Am Ende entschied ich mich für Carraraweiß als Basis und begann mit der Auswahl der Optionen.
Bei der Auswahl der Sonderausstattung hatte ich zwei Gedanken im Hinterkopf.
Erstens war ich nach elf Jahren wieder Autobesitzer. Außerdem hatte ich in einer Autozeitschrift einmal gelesen: „Ein Porsche ist bereits mit der Serienausstattung nahezu perfekt.“ Deshalb kam ich kaum auf die Idee, mögliche Wünsche oder fehlende Ausstattungsdetails mit Optionen auszugleichen.
Zweitens wollte ich das Gewicht des Panamera nicht noch weiter erhöhen. In der Tiefgarage unseres Wohnhauses gilt ein Gewichtslimit von 2.300 kg. Der Panamera 4 E-Hybrid wiegt leer 2.170 kg und kommt mit vollem Tank auf knapp 2.240 kg. Da jede zusätzliche Option das Gewicht weiter erhöht, wollte ich Sonderausstattung möglichst vermeiden.
Nur die Räder sollten für einen aufgeräumten, eleganten Auftritt sorgen. Ich hatte deshalb zunächst 20-Zoll-Räder im Blick, doch mein Ansprechpartner im Porsche Zentrum erklärte mir:
„Wenn ein Kleinkind auf der Rückbank mitfährt, ist der Fahrkomfort mit 20-Zoll-Rädern schlechter. Ich würde die serienmäßigen Räder empfehlen.“
Außerdem war die Breite des Autos an der Tiefgarage unseres Wohnhauses bereits grenzwertig. Also blieb mir nichts anderes übrig, als 19-Zoll-Räder zu wählen. Allerdings sollten es wenigstens die 19-Zoll-Räder des 4S sein und nicht die serienmäßigen 19-Zoll-Räder. (Sie sehen den Turbo-Rädern ein wenig ähnlich, finde ich, haha.)
Bis heute frage ich mich jedes Mal, wenn mir ein Panamera mit 20- oder 21-Zoll-Rädern begegnet: „War das wirklich die richtige Entscheidung?“ Einige Zeit nach der Bestellung las ich hier im Blog den Artikel „Panamera-Turbo-Räder: Warum mein Mann sich bewusst für 21 Zoll entschied“. Da dachte ich: „Hätte ich den Artikel doch früher gelesen – dann hätte ich ganz sicher 20-Zoll-Räder genommen!“
Die 20-Zoll-Räder muss ich wohl meinem künftigen 911 überlassen (lacht).
Welche Optionen sich gelohnt hätten oder die ich gern bestellt hätte, erzähle ich im nächsten Teil nach der Auslieferung. Die wichtigste Lehre aus der Auswahl der Sonderausstattung für meinen Panamera lautet aber: „Beim Autokauf sollte man so bestellen, dass man rundum zufrieden ist!“ (lacht)
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