【Porsche Owner File #1】Panamera 4 E-Hybrid, Teil 1: Vom Kauf bis zur Auslieferung

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Porsche Panamera

3) Wie lange es bis zur Auslieferung dauerte

In meinem Fall vergingen von der Bestellung bis zur Auslieferung etwa fünf Monate.

① August 2017: Vertrag und Bestellung im Porsche Zentrum
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② Ende September oder Anfang Oktober: Produktionsbeginn
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③ November: Produktionsende, Abfahrt vom Hafen Emden in Deutschland
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④ Januar 2018: Ankunft im Hafen Toyohashi in Japan
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⑤ Ende Januar: Auslieferung im Porsche Zentrum

Bei meinem 4 E-Hybrid war offenbar bereits ein Produktionsslot reserviert, sodass die Auslieferung schon fünf Monate nach der Bestellung erfolgte.

4) Bei der Auslieferung

Nach meinem Umzug in einen Stadtbezirk von Tokio im Jahr 2006 hatte ich bis 2017 elf Jahre lang kein Auto. Als ich wieder Autobesitzer wurde, fühlte ich mich bei aktuellen Autothemen wie ein „Ureinwohner“, der aus der Zeit gefallen ist. Vielleicht denken viele: „Das ist doch ganz normal – kein Grund, großes Aufheben darum zu machen.“ Da ich mich mit Hybridautos aber nicht gut auskannte, erlebte ich in den ersten ein bis zwei Monaten nach der Auslieferung einiges, was für mich neu war.

① Bei leerer Batterie im E-Modus springt der Motor nicht an

Am Tag der Auslieferung sagte mein Ansprechpartner im Porsche Zentrum:

„Wenn die Batterie für den elektrischen Fahrbetrieb vollständig entladen ist, lässt sich der Motor nicht starten. Wenn Sie ungefähr eine Woche lang nicht fahren, sollten Sie vorsichtshalber auf etwa 50 Prozent laden – das entspricht rund 25 km elektrischer Reichweite. Falls sich der Motor nicht starten lässt, organisieren wir einen Pannenhilfswagen. In den ersten drei Jahren ist das kostenlos, danach fallen Kosten an.“

Ich antwortete mit „Ja“, dachte aber innerlich: „Wie bitte? Das wusste ich gar nicht!“ Bei der Vertragsunterzeichnung hatte man mich zwar gefragt: „Sie fahren doch etwa einmal pro Woche, oder?“ Mir war aber nicht klar gewesen, dass dahinter der Hinweis steckte, der Motor könne bei vollständig entladener Batterie nicht starten.

Die Tiefgarage unseres Wohnhauses ist eine unterirdische Parkgarage mit mechanischem Parksystem. Eine Lademöglichkeit von Panasonic kam dort nicht infrage, und rückgängig machen ließ sich der Kauf nun auch nicht mehr. Ich erinnere mich noch, dass ich dachte: „Muss ich jetzt wirklich jedes Mal vor der Heimfahrt den Ladestand prüfen? Das wird ganz schön lästig.“

Offenbar fand Porsche später eine Lösung für dieses Problem. Kurz darauf wurde auch bei meinem Panamera 4 E-Hybrid in einer Vertragswerkstatt ein Softwareupdate durchgeführt. Danach ließ sich der Motor auch bei leerer Batterie starten.

Vor Kurzem war die Batterie nach einer Fahrt im E-Power-Modus leer. Als ich den Anlasser betätigte, sprang der Motor tatsächlich an (ein bisschen nervös war ich schon). Direkt nach dem elektrischen Start setzte der Benzinmotor mit einem „Wumm, wumm“ ein! Vielen Dank an Porsche (lacht).

Laut Datenblatt sollte der Panamera bei voller Ladung im E-Power-Modus 50 km weit kommen. Zwei Wochen nach der Auslieferung konnte ich im Porsche Zentrum laden. Nach etwas mehr als vier Stunden war die Batterie voll, doch die Anzeige zeigte eine Reichweite von 44 km.

Warum nicht 50 km? (Bei der Auslieferung waren es übrigens 49 km.)

Ich fragte mich, ob womöglich schon zehn Prozent der Batterie defekt waren. Also wandte ich mich an meinen Ansprechpartner und ließ das Fahrzeug in der Werkstatt prüfen. Als ich direkt bei den Werkstattmitarbeitern nach dem Ergebnis fragte, lautete die Antwort: „Alles in Ordnung.“

Die Erklärung: „Der Bordcomputer berechnet anhand des bisherigen Fahrverhaltens, welche Reichweite mit einer vollen Ladung zu erwarten ist. In diesem Fall waren es 44 km.“ Wer häufig sparsam fährt, sieht daher eher einen Wert nahe 50 km. Weniger effizientes Fahren oder eingeschaltete Verbraucher wie die Klimaanlage senken die angezeigte Reichweite.

Tatsächlich wurde nach einer Nacht mit voller Ladung am Urlaubsort am nächsten Morgen eine Reichweite von 50 km angezeigt. Kurz darauf fuhr ich auf einer mehrere Kilometer langen, ampelfreien Gefällestrecke und sah schließlich 52 km auf der Anzeige. Damit bestätigte sich die Erklärung der Werkstatt. Damals waren solche Informationen offenbar noch nicht an alle Verkaufsberater weitergegeben worden, weshalb viele von ihnen sie wohl nicht kannten.

③ Fahrzeugbreite

Für den größten Stellplatztyp in der mechanischen Tiefgarage unseres Wohnhauses gilt eine maximale Breite von 1.950 mm. Im Panamera-4-E-Hybrid-Katalog, den ich mir vorab angesehen hatte, war eine Fahrzeugbreite von 1.937 mm angegeben. Deshalb dachte ich, dass das Auto hineinpassen würde. Bei einer anderen Gelegenheit sah ich jedoch die Unterlagen zum Panamera 4 E-Hybrid eines anderen Besitzers – dort war eine Breite von 1.950 mm vermerkt.

Der Stellplatz ist eng, und ich wollte weder Kotflügel noch Reifen oder Räder beschädigen. Deshalb fragte ich beim Porsche Zentrum nach, welcher Wert stimmte und wie breit das Auto mit 315 mm breiten 20-Zoll-Reifen wäre. Eine eindeutige Antwort konnte man mir dort offenbar nicht geben.

Mein Panamera 4 E-Hybrid der Baureihe 971

Trotz der oben beschriebenen Erfahrungen hat sich nichts daran geändert, dass ich Porsche für die Entwicklung und Fertigung faszinierender Sportwagen respektiere und meinen Panamera 4 E-Hybrid der Baureihe 971 von Herzen liebe.

Wenn Sie darüber nachdenken, einen gebrauchten Panamera 4 E-Hybrid des Modelljahrs 2017 zu kaufen, möchte ich Ihnen mit meinem Erfahrungsbericht einen Hinweis mitgeben: „Ein tolles Auto – aber prüfen Sie, ob sich der Motor auch bei leerer Batterie starten lässt.“

Im nächsten Teil erzähle ich von meinen Erfahrungen als Besitzer: von den beeindruckenden Fahrleistungen, den besonderen Qualitäten des Panamera, dem tatsächlichen Verbrauch und dem Laden.

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