Porsche Panamera Turbo Sport Turismo oder neuer Panamera: Welchen kaufen?

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Tests & Fahrberichte

Porsche Panamera im Vergleich: zwei Modelle auf der Probefahrt

In einem Artikel von GQ JAPAN bin ich auf einen spannenden Vergleich gestoßen:
So finden Sie den richtigen Porsche Panamera: der neue Turbo Sport Turismo vs. der „normale“ Panamera【Teil 1】

Wer künftig einen Panamera kaufen möchte, fragt sich vielleicht: Limousine oder Sport Turismo? In diesem Fall geht es allerdings um den „Panamera Turbo Sport Turismo im Vergleich zum Basismodell“ – ist das also letztlich ein Vergleich zwischen dem „Panamera Turbo und dem Basis-Panamera“? Wie ein Automobiljournalist die beiden beurteilt, interessiert mich jedenfalls sehr. Also habe ich den Artikel gelesen.

Die Porsche-Panamera-Modellpalette umfasst 16 Varianten!

Gleich zu Beginn war ich überrascht: Angeblich gibt es den Panamera in sage und schreibe 16 Varianten.

So viele sollen es sein (-_-)?!

Ich wollte es nicht anzweifeln, aber ob es wirklich 16 Modelle sind, habe ich sicherheitshalber auf der offiziellen Website von Porsche Japan nachgesehen.

1) Panamera-Modelle
① Panamera ② Panamera 4 ③ Panamera 4 Executive ④ Panamera 4 Sport Turismo ⑤ Panamera 4S ⑥ Panamera 4S Executive ⑦ Panamera 4S Sport Turismo
2) Panamera E-Hybrid-Modelle
⑧ Panamera S E-Hybrid ⑨ Panamera 4 E-Hybrid Executive ⑩ Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo ⑪ Panamera Turbo S E-Hybrid ⑫ Panamera Turbo S E-Hybrid Executive ⑬ Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo
3) Panamera-Turbo-Modelle
⑭ Panamera Turbo ⑮ Panamera Turbo Executive ⑯ Panamera Turbo Sport Turismo

…Tatsächlich: 16 Varianten ( ゚д゚ )!!

Mit dem Sport Turismo ist die Modellpalette also um fünf Varianten gewachsen.

Fahrer- und Rücksitze im Panamera

Kommen wir zum eigentlichen Thema. Verglichen werden in dem Artikel zwei Modelle: der Panamera in der Grundausstattung, das Basismodell also (Grundpreis: 11,62 Millionen Yen), und der Panamera Turbo Sport Turismo, eines der teureren Modelle (Grundpreis: 24,533 Millionen Yen).

Über den Panamera steht zunächst:

Auch wenn der Panamera innerhalb der Modellpalette die Rolle der Limousine übernimmt, bezeichnet Porsche ihn als Sportwagen mit einem besonders hohen Maß an Alltagstauglichkeit. Nimmt man am Steuer Platz, fällt deshalb sofort auf: Für eine Limousine sitzt man ungewöhnlich tief.

Ach, wirklich? Als wir darüber nachdachten, einen Panamera der Baureihe 970 zu kaufen, machten wir auch eine Probefahrt im BMW 7er. Damals war ich allerdings nur ein einziges Mal im Panamera mitgefahren – bei der Probefahrt – und interessierte mich noch nicht besonders für Autos. Den tiefen Sitz und den Unterschied zum BMW habe ich deshalb überhaupt nicht bemerkt. Beim Lesen des Artikels dachte ich nun erneut: „Egal, wie man es dreht und wendet: Der Panamera ist eben ein Sportwagen.“

Auch die Rücksitze werden beschrieben:

Die beiden hinteren Einzelsitze sind ebenfalls wie Schalensitze ausgeführt. Sie bieten zwar nicht den großzügigen Raum einer klassischen großen Limousine, doch das sportliche Gefühl, sich in die gut konturierten Sitze zu lehnen, vermittelt ein ganz eigenes Gefühl von Geborgenheit. Bein- und Kopffreiheit sind selbstverständlich ausreichend vorhanden.

Ganz genau. Die Rücksitze im Panamera sind einzeln ausgeführt und sportlich gestaltet. Das heißt aber nicht, dass man sich dort „überhaupt nicht entspannen kann“ – auch auf langen Strecken sitzt man bequem und steigt nicht müde aus. Mein Mann ist 178 cm groß und damit für japanische Verhältnisse etwas überdurchschnittlich. Trotzdem, sagt er, kann man hinten mehr als bequem sitzen.

Porsche Panamera im Fahrvergleich: Wie fährt sich das Basismodell?

Und wie sieht es mit dem Fahrgefühl aus?

・Die Leistung des Basismodells ist vollkommen ausreichend.
・Tritt man in jeder Situation aufs Gas, bekommt man praktisch genau die gewünschte Beschleunigung – ohne spürbares Turboloch.
・Der Motorsound ist nicht gerade besonders aufregend, klingt aber angenehm.
・Weder im Normal- noch im Sport- oder Sport-Plus-Modus gibt es unangenehme harte Stöße.
・Der Panamera versteht sich als alltagstauglicher Sportwagen – und entsprechend sportlich fährt er auch durch Kurven.
・Sein Verhalten in Kurven ist agiler, als die Abmessungen vermuten lassen. Die Lenkung ist präzise, die Straßenlage überzeugend.
・Ohne sich groß anzustrengen, kann man auf kurvigen Straßen ein zügiges Tempo halten.
…Mein ehrlicher Eindruck: Schon der Panamera in der Basisversion ist richtig gut.

Genau so ist es! Automobiljournalisten sind eben Profis. Ich kann mein Gefühl nur ungefähr so beschreiben: „Das ist irgendwie unglaublich! Der Panamera ist wirklich unglaublich!“ Umso beeindruckender und bewundernswerter finde ich es, wenn jemand das Fahrgefühl so präzise in Worte fassen kann.

Der Artikel geht im zweiten Teil weiter

Der Artikel ist in zwei Teile gegliedert. Im zweiten Teil geht es vor allem um den Panamera Turbo Sport Turismo: So finden Sie den richtigen Porsche Panamera: der neue Turbo Sport Turismo vs. der „normale“ Panamera【Teil 2】

Der Panamera Turbo Sport Turismo hat einen 4,0-Liter-V8-Biturbo an Bord. Trotz eines Gewichts von über zwei Tonnen beschleunigt er in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 304 km/h. Für diesen Panamera Turbo Sport Turismo ist außerdem eine Hinterachslenkung als Option erhältlich.

・Tritt man kräftig aufs Gas, gelangt ein satter Schub an alle vier Räder – und der Wagen wird im Nu schneller.
・Da der Sportabgasanlage als Option an Bord ist, wird es beim Beschleunigen ordentlich laut.
・Wer den rechten Fuß mit Bedacht einsetzt, erlebt den Wagen im Stau angenehm entspannt.

Außerdem heißt es:

„Auch auf kurvigen Straßen kommt der Panamera problemlos zurecht. Die Leichtigkeit, die man im Basis-Panamera spürt, lässt sich hier allerdings nur schwer erleben.“

Das kann ich gut nachvollziehen. Bei unserem Panamera Turbo ist es vielleicht genauso. Als ich bei der Probefahrt im Basis-Panamera saß, fühlte er sich beim Anfahren leicht und agil an. Trotzdem gefiel mir der Panamera Edition von früher besser – ich mag es, wenn ein Auto noch eine gewisse Schwere vermittelt. Auch diese Aussage fand ich treffend:

„Die Stabilität beim schnellen Fahren auf der Autobahn ist beeindruckend. Gerade deshalb fällt es schwer, sich an die geltenden Tempolimits zu halten. (lacht)“

Das kenne ich ( ̄ー ̄)… Schon ein kleiner Druck aufs Gaspedal, und man ist bei einem Tempo, über das ich im Blog lieber nicht schreibe.

Welcher Porsche Panamera ist der richtige?

Der Artikel endet mit folgendem Fazit:

Wer sich fragt, welchen Rang der eigene Panamera im Vergleich zu anderen Panamera-Modellen auf der Straße einnimmt, liegt mit dem Turbo Sport Turismo wohl fast immer vorn – es sei denn, man trifft auf eines der Hybridmodelle. Wer sich für solche Rangordnungen nicht interessiert, dem würde ich hingegen den Panamera in der Basisversion empfehlen.

Die Rangordnung, wenn sich zwei Panamera begegnen (lacht)… Wobei man im echten Leben oft gar nicht sofort erkennt, welches Modell einem gerade entgegenkommt.

Mein Mann und ich sind uns einig: „Wenn wir zwischen Panamera und Sport Turismo wählen müssten, würden wir uns ohne Zögern für den Panamera entscheiden.“ Der Grund ist das Design. Uns gefällt das Heck des aktuellen Panamera, dessen fließende Linien an den 911 erinnern, besser als der eher hatchbackartige Look. Aber natürlich ist das Geschmackssache.

Mein Schwager hat sich einen Panamera Sport Turismo gekauft

Und jetzt kommt’s: Letzte Woche hat mein Schwager offenbar einen Panamera Turbo Sport Turismo gekauft. Na, da hat er sich aber was vorgenommen! Die Auslieferung soll Mitte Juni stattfinden. Ich hoffe, er nimmt mich mit – zur Not auch einfach auf dem Rücksitz. Ich würde gern über die Unterschiede zwischen dem Panamera Turbo und dem Panamera Turbo Sport Turismo berichten, sobald ich sie selbst erlebt habe …

Jetzt heißt es erst einmal: gespannt auf die Auslieferung im Juni warten.

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