Mit dem Tesla Model 3 zum Skifahren: Auch mit Ganzjahresreifen souverän durch den Schnee!
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Vor Kurzem war ich mit meiner Familie zum Skifahren unterwegs. Unser Begleiter: das Tesla Model 3 Long Range AWD, das bei uns zu Hause vor der Tür steht.
Montiert sind die Ganzjahresreifen „Cinturato All Season SF 3“ von Pirelli.
ピレリの新型オールシーズンタイヤ「Cinturato All Season SF 3」を購入 – テスラモデル3に履かせてみた
„Mit Ganzjahresreifen durch den Schnee – geht das wirklich? Und dann auch noch mit einem E-Auto? Sinkt bei Kälte nicht ständig der Akkustand?“
Das fragen sich vielleicht manche. Doch es funktioniert problemlos: Wir sind nicht ins Rutschen geraten und kamen auch hin und zurück, ohne unterwegs laden zu müssen. Heute berichte ich von meinen Erfahrungen.

Sicher auf Schnee: kein Grund zur Sorge
Tatsächlich war ich schon im vergangenen Winter etwa fünf- bis sechsmal mit dieser Kombination aus Tesla und Ganzjahresreifen zum Skifahren unterwegs.
Im Winter sind die Straßen in der Kansai-Region meist keine tief verschneiten Routen. Auf dem Weg zum Skigebiet sind die Straßen häufig geräumt und der Schnee bereits geschmolzen. Auf spiegelglatten Eisflächen fährt man dort nur selten.
Stattdessen begegnet man meist Schneematsch oder nasser Fahrbahn. Auf dem letzten Anstieg zum Skigebiet liegt allerdings oft eine ordentliche Schneedecke.
Auch im vergangenen Jahr waren wir auf teils stark verschneiten Straßen unterwegs, doch Situationen, in denen ich mich unsicher fühlte, gab es kaum. Am Berg hatte ich nie den Eindruck, dass das Auto stecken bleiben könnte. Natürlich spürt man beim Bremsen bergab manchmal für einen Augenblick ein leichtes Rutschen. Das ist aber kein beängstigendes Gefühl nach dem Motto „Oh nein, das Auto kommt nicht zum Stehen!“ Vielmehr vermittelt das Fahrzeug den Eindruck, die Situation sicher unter Kontrolle zu haben.
Die aktuelle Saison hat gerade erst begonnen. Nach zwei Wintern am Steuer ist mein ehrliches Fazit: Damit kommt man wirklich ganz entspannt ans Ziel.

Diese Saison neu: der originale Dachträger von Tesla
Dieses Mal habe ich außerdem etwas Neues ausprobiert: Wir haben einen Dachträger von Tesla montiert und die Ski auf dem Dach transportiert.

Bisher haben wir Ski und Skischuhe jedes Mal vor Ort ausgeliehen. Der Grund: Kinder wachsen schnell, da schien es mir wenig sinnvoll, eigene Ski zu kaufen. Wenn man jedoch fünf- oder sechsmal pro Saison auf die Piste fährt, summieren sich die Leihgebühren für die ganze Familie beträchtlich.
Deshalb kam ich zu dem Schluss, dass es am günstigsten wäre, die Ski für die Saison auszuleihen und sie im Tesla selbst zu transportieren.
Mit Ski auf dem Dach hatte ich zunächst Bedenken, dass der Luftwiderstand zunimmt und sich das Auto dadurch schlechter fährt. In der Praxis war bei normalem Tempo jedoch kein Unterschied zu spüren.
Nur an einem Tag mit starkem Seitenwind, als ich längere Zeit auf der Überholspur unterwegs war, hatte ich den Eindruck, dass der Wind etwas stärker am Auto zerrte.
Wie verändert sich der Stromverbrauch?
Allerdings scheint sich der Stromverbrauch etwas erhöht zu haben. Vor Kurzem fuhr ich von zu Hause zum Skigebiet Hachi Kogen in der Präfektur Hyōgo – knapp 150 Kilometer. Bei der Abfahrt lag der Akkustand bei 90 Prozent, bei der Ankunft waren es noch 50 Prozent.
Der Verbrauch kam mir höher vor als im vergangenen Winter auf derselben Strecke. Ob das an den Ski auf dem Dach und dem dadurch erhöhten Luftwiderstand lag oder einfach an der langen Bergauffahrt, kann ich nicht sicher sagen. Jedenfalls sank der Akkustand schneller.

Auf der Rückfahrt ging es offenbar wegen der vielen Gefällestrecken deutlich sparsamer zu. Am Ende kam ich mit 19 Prozent Restladung zu Hause an.

Bislang habe ich am Skigebiet noch nie ein Tesla gesehen. Dabei ist die Bodenfreiheit des Model 3 kein Problem, und seine Fahreigenschaften auf Schnee überzeugen. Man hört oft, dass E-Autos auf verschneiten Straßen beängstigend seien. Wer selbst damit fährt, dürfte diese Einschätzung jedoch überdenken. Das kräftige Drehmoment und die intelligente Regelung sorgen meiner Erfahrung nach vielmehr für ein sehr stabiles Fahrgefühl.
Übrigens findet im Februar am japanischen Megamiko-See in der Präfektur Nagano ein Tesla-Fahrerlebnis auf Eis statt. Über einen zugefrorenen See zu gleiten, ist eine seltene Gelegenheit – deshalb interessiert mich das Event sehr. Vielleicht bin ich dabei, wenn die Kinder etwas selbstständiger sind.
Mit dem Tesla auf verschneiten Straßen zu fahren, ist überhaupt kein Problem. Ein Model Y mit seinem großzügigeren Innenraum wäre allerdings sicher noch komfortabler. Trotzdem ist eine Fahrzeugbreite von höchstens 1.900 mm für mich ein großer Pluspunkt. Für unsere Familie ist das Model 3 daher derzeit die beste Wahl.
Auch in dieser Saison werden wir mit unserem Tesla Model 3 wohl noch einige Male in die verschneiten Berge fahren.
Hier noch der Link zu meinem Tesla-Empfehlungscode:
Damit wird der Fahrzeugpreis günstiger – es lohnt sich also. Wenn Sie einen Tesla kaufen, denken Sie daran, den Code zu nutzen.
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