Die nächste Generation des 718: Porsche setzt auf Elektro- und Verbrennungsmotoren
公開日:2026.03.17
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Der elektrische 718 ist nicht tot – und der Verbrenner kehrt zurück
In letzter Zeit kursierten Gerüchte, dass der elektrische 718 eingestellt werden soll. Porsche hat diese Spekulationen jedoch offiziell dementiert.
Die für Elektrofahrzeuge entwickelte PPE Sport-Plattform wird per Reverse Engineering so angepasst, dass auch ein Mittelmotor mit Verbrennungsmotor möglich ist. Die vollelektrische Variante soll bereits im nächsten Jahr debütieren, während ein RS-Modell mit Benziner um 2030 erwartet wird. Das bedeutet: Die nächste Generation des 718 wird sowohl elektrisch als auch mit Verbrennungsmotor erhältlich sein. Diese Entwicklung macht den 718 zu einem symbolträchtigen Modell im sich wandelnden EV-Strategieplan von Porsche.
Einem Insider zufolge gilt für den Verbrenner als Bedingung, dem elektrischen Modell in „dynamischen Fahreigenschaften ebenbürtig“ zu sein. Gegen den extrem niedrigen Schwerpunkt der EV-Basis wird es eine Herausforderung sein, diesen mit einem Mittelmotor zu erreichen. Dass Porsche diese Anforderung annimmt, zeugt von großem Vertrauen in seine technische Kompetenz.

Die Herausforderung Euro 7: Übertrifft der neue Motor den legendären Sound des 981 und 718?
Auf den ersten Blick klingt die Rückkehr des Benziners erfreulich, doch ehrlich gesagt überwiegt die Sorge.
Ich besitze selbst einen 718 Spyder RS und einen 981 Boxster GTS. Der Spyder RS verfügt über den 4,0-Liter-Flat-6-Saugmotor aus dem GT3, der bis zum Drehzahlbegrenzer bei 9.000 U/min ein unvergleichlich hohes und messerscharfes Brüllen erzeugt. Der 981 Boxster GTS mit 6-Gang-Schaltgetriebe bietet den letzten atmosphärischen Motor der Carrera-Reihe – die saugende Ansaugsymphonie und das mit zunehmender Drehzahl dichter werdende Auspuffsounderlebnis sind unvergleichlich. Ich bezweifle ehrlich, dass ein Motor, der unter den extrem strengen Euro-7-Abgas- und Geräuschvorschriften entwickelt wird, diese Emotionalität und Klangfülle erreichen kann.
Mit strengeren Vorschriften wachsen die Katalysatoren, die Abgasführung wird komplexer, und die Lärmbegrenzung wirkt direkt auf den Motorsound. Sicher werden die Porsche-Ingenieure ihr Bestes geben, doch unter den physikalischen Restriktionen ist es höchst schwierig, die einzigartige Saugmotor-Charakteristik, bei der „Drehzahl gleich Spaß“ bedeutet, auf gleichem Niveau zu reproduzieren. Deshalb hat Porsche wohl auch entschieden, sich nicht ausschließlich auf den Benzinmotor zu verlassen.

Warum der Verbleib bei EV ein richtiger Schritt ist
Ich persönlich unterstütze die Entscheidung von Porsche, das elektrische Modell weiterzuführen.
Mag der Anteil der EVs kurzfristig schwanken, langfristig werden sie gegenüber Benzinern stark zunehmen. Das liegt nicht daran, dass „EV per se gut“ wäre, sondern weil die Zukunft des autonomen Fahrens damit verknüpft ist. Selbstverständlich ist autonomes Fahren theoretisch auch mit Verbrennungsmotor möglich, jedoch hat der Verbrenner Verzögerungen beim Ansprechverhalten und das Problem des Leerlaufs. Würde man auf einem solchen Motor autonom fahren aufbauen, wären hohe Kosten und komplexe Steuerungen unvermeidbar. Der Elektromotor dagegen regelt die Leistung in Millisekunden und ist damit weitaus idealer für die Integration automatisierter Systeme.
Zudem sorgt die Elektromobilität für einen raschen Fortschritt bei Ladeinfrastruktur und Batterietechnologie. Auch wenn es momentan noch Herausforderungen gibt, ist diese Entwicklung unumkehrbar. Deshalb war die Überlegung, den elektrischen 718 zu streichen, eine kurzsichtige Fehlentscheidung. Dass Porsche hier innegehalten hat, halte ich für absolut richtig.

Das Potenzial eines kompakten EV-Sportwagens
Persönlich habe ich große Erwartungen an den elektrischen 718.
Als Fahrer des Taycan Turbo GT weiß ich um den Vorteil der EV-Plattform mit ihrem niedrigen Schwerpunkt und dem sofort verfügbaren Drehmoment. Was wäre erst möglich, wenn man diese Agilität in das kleinere, leichtere 718-Chassis packt? Die Kombination aus kompakter Karosserie, tiefem Batterieboden und schaltfreien Reaktionen könnte im sportlichen Straßenbetrieb den aktuellen Modellen sogar überlegen sein. Ich freue mich darauf, das selbst zu erleben.
Natürlich kann kein EV den unvergleichlichen Klang und das Gefühl des 718 Spyder RS oder des 981 Boxster GTS nachbilden – das wird auch ehrlich anerkannt. Doch das Fahrvergnügen besteht nicht nur aus Sound: die Schärfe der Bewegung, die Rückmeldung des Lenkrads und die kraftvolle, sanfte Reaktion beim Gasgeben aus der Kurve – all das kann ein EV-Sportwagen auf höchstem Niveau bieten.
Die Zukunft mit beiden Varianten, Benziner und Elektro-718, finde ich ausgesprochen spannend und freue mich auf die kommenden Jahre.
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