So schreibe ich meine Blogartikel – Aufbau, Überarbeitung und praktische Tipps

コーヒーカップ, ソーサー, スプーン, タオル, 看板, オフィス, ショールーム, 商談, PORSCHE
Blog‑Ankündigungen

2. Mit „Kürzen“ und „Ergänzen“ zu klaren Texten

Als Nächstes geht es um die Überarbeitung. Wie im Abschnitt zum Aufbau erwähnt, verleiht eine erzählerische Schreibweise einem Artikel zwar mehr Unmittelbarkeit. Wenn ich aber wirklich jeden einzelnen Schritt beschreibe, zieht sich der Text schnell in die Länge und wirkt irgendwann zäh.

Wer zu lange ausschweift, riskiert, dass die Leserinnen und Leser das Interesse verlieren und nicht mehr weiterlesen. (Außer vielleicht die größten Fans.) Auch holprige Formulierungen oder Texte, bei denen nicht klar wird, worauf sie hinauswollen, machen das Lesen mühsam.

Um das möglichst zu vermeiden, lese ich meinen fertigen Entwurf noch einmal durch und kürze oder ergänze, wo es nötig ist. Beim Schreiben eines Blogartikels entfallen auf Aufbau und Überarbeitung ungefähr „zwei zu acht“.

Den Text einmal vollständig aufzuschreiben, geht vergleichsweise schnell. Die Überarbeitung und die Korrekturen im Detail nehmen dagegen richtig viel Zeit in Anspruch.

① Den Text kürzen

Ich persönlich finde, dass sich Texte leichter lesen lassen, wenn die Szenen zügig wechseln. Deshalb gehe ich meinen Text durch und streiche einen Abschnitt konsequent, wenn ich denke: „Hier geht es schon die ganze Zeit um dieselbe Szene.“

Vorhin habe ich geschrieben, dass das Verhältnis von Aufbau und Überarbeitung etwa „zwei zu acht“ beträgt. Würde ich mir um den Aufbau zu viel Mühe geben und von Anfang an alles ausformulieren, fiele es mir schwer, Passagen zu streichen: „Ich habe mir so viel Mühe gegeben – das kann ich doch nicht einfach löschen!“

Auch deshalb fühlt sich das Verhältnis von zwei zu acht für mich am ausgewogensten an.

② Kürzere Sätze und klare Formulierungen

Als Nächstes überarbeite ich die Formulierungen und die Sprache. Dabei achte ich darauf, die Sätze kurz zu halten. Leichter gesagt als getan – manchmal werden sie trotzdem lang (-_-).

Ein Gedanke pro Satz, möglichst einfach und gut lesbar.

Außerdem versuche ich, mich klar und sorgfältig auszudrücken. Da ich im Alltag kaum Bücher lese, bin ich mir selbst nicht immer sicher, was genau gutes Deutsch – beziehungsweise gutes Japanisch – ausmacht. Deshalb achte ich zumindest darauf, eher die geschriebene als die gesprochene Sprache zu verwenden. (Also zum Beispiel „das heißt“ statt einer umgangssprachlichen Form wie „sozusagen“.)

Für einen persönlichen, nahbaren Text kann es allerdings besser sein, bewusst umgangssprachlich zu schreiben. Ich halte mich also nicht starr an eine Regel – ich schreibe einfach lieber in einem eher schriftsprachlichen Stil.

③ Adverbien richtig platzieren und Subjekte ergänzen

Als Nächstes prüfe ich, ob Adverbien wie „sehr“ oder „manchmal“ (sind das wirklich Adverbien?) dort stehen, wo sie das betonen, was ich hervorheben möchte. Zum Beispiel:

„Ich war sehr beeindruckt, als ich in diesem Auto saß.“ – oder doch lieber: „Als ich in diesem Auto saß, war ich sehr beeindruckt.“ So kommt die Aussage „beeindruckt sein“ für mich besser zur Geltung.

Das sind Kleinigkeiten, bei denen man wirklich jedes Detail unter die Lupe nimmt … (-_-)

Außerdem ergänze ich fehlende Subjekte. Oft ist auch ohne sie klar, wer oder was gemeint ist. Doch wenn nicht eindeutig wird, „wer“ etwas tut oder „was“ geschieht, kann das den Lesefluss stören. Deshalb achte ich auch bei der Überarbeitung darauf.

④ Absätze setzen

Selbst kurze, gut lesbare Sätze wirken schnell abschreckend, wenn sie ohne Absätze aneinandergereiht sind. Schon beim ersten Blick auf den Bildschirm vergeht einem dann die Lust aufs Lesen.

Zumindest geht es mir so, weil mir längere Texte schwerfallen (lacht).

Deshalb setze ich an passenden Stellen Absätze, damit der Text auch optisch leichter zugänglich ist.

⑤ Auf Tippfehler achten

Zum Schluss lese ich den ganzen Text noch einmal durch und prüfe, ob etwas seltsam klingt und ob sich Tipp- oder Rechtschreibfehler eingeschlichen haben. Trotzdem entdecke ich auch nach dieser Kontrolle manchmal noch Fehler in einem Artikel, den ich gerade veröffentlicht habe. Dann korrigiere ich sie schnell.

Das sind wohl die Punkte, auf die ich beim Schreiben meiner Artikel besonders achte.

Ich möchte noch bessere Artikel schreiben

Das klang jetzt vielleicht ziemlich selbstbewusst. Allerdings gibt es viele Artikel, bei denen ich selbst nicht alles so umsetze, wie hier beschrieben. Beim Schreiben dieses Beitrags wurde mir klar: Ich habe mir damit ganz schön selbst Druck gemacht (-_-).

Diese Methode ist natürlich nicht die einzig richtige. Ich möchte noch unterhaltsamer und verständlicher schreiben. Und ich glaube, um die Qualität meiner Texte zu verbessern, muss ich vor allem viel schreiben. Deshalb werde ich auch weiterhin jeden einzelnen Artikel sorgfältig verfassen.

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

Profile

Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.

Kommentare schließen
  • Comment ( 0 )

  • Trackbacks are closed.

  1. No comments yet.