Porsche Panamera: Reifenwechsel auf Michelin Pilot Sport 4 – unser Fahrbericht

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Pilot Sport 4 auf dem Royu Driveway im Test

Damit er eine fundierte Bewertung abgeben konnte, fuhr mein Mann früh am Morgen vor der Arbeit eigens zum Royu Driveway. Dort fuhr er die Reifen ein und probierte sie anschließend mit leicht angefahrener Lauffläche auf verschiedenen Strecken aus (lacht). Hier sind seine Eindrücke.

Michelin Pilot Sport 4 Acoustic

Reifendruck

Der Reifendruck entsprach dem für die 21-Zoll-Sommerreifen des Panamera Turbo vorgesehenen Standarddruck. Damit fühlte sich der Wagen allerdings etwas sprungfreudiger an als mit den Pirelli – beinahe so, als wäre etwas zu viel Luft im Reifen. Vermutlich fällt das besonders auf, weil sich der Reifen insgesamt leichter anfühlt. Mit diesem Reifen wäre wohl der Komfortdruck die bessere Wahl. Wer beim Standarddruck bleibt, sollte den Druck meiner Meinung nach um etwa 0,2 bis 0,3 bar senken.

Unterschiede zu den Pirelli

Der deutlichste Unterschied zu den Pirelli ist das sehr gute Ansprechverhalten beim Einlenken. Das gilt sogar, wenn man berücksichtigt, dass die Profile der Pirelli bereits stark abgefahren waren. Zumindest verhielten sie sich im Neuzustand nicht so. Beim Michelin genügt eine Lenkbewegung, und die Vorderachse schlägt unmittelbar und mühelos die gewünschte Richtung ein – Kurven machen richtig Spaß.

Grip

Beim Grip überzeugt der Michelin erwartungsgemäß. Schon als ich mit dem Boxster und den Pilot Sport 4S auf dem Fuji Speedway gefahren bin, war ich beeindruckt. Auch der Grip der Pilot-Sport-4-Familie ist wirklich stark. Natürlich bieten manche japanischen Sportreifen vermutlich noch mehr Grip. Doch eine solche Haftung bei gleichzeitig niedrigem Geräuschniveau und hohem Fahrkomfort ist beeindruckend.

In langsamen Kurven, in denen der schwere Panamera Turbo etwa 1,1 g Seitenführungskraft entwickelt, rutschten die Pirelli leicht; das Porsche Stability Management (PSM) musste geringfügig eingreifen. Mit den Michelin durchfährt der Panamera die Kurve dagegen souverän. Selbst wenn ich am Kurvenausgang kräftig Drehmoment anlege, gibt es keinerlei Anzeichen für durchdrehende Räder.

Das gibt ein sicheres Gefühl. Der Wagen bleibt in der Spur und zieht sauber durch die Kurve – so fühlt es sich an, als könnte man die Fahrwerksqualitäten des Panamera wirklich ausnutzen.

Der Panamera ist einfach klasse

Zum Schluss meinte mein Mann:

Ich bin nach längerer Zeit mal wieder mit dem Panamera gefahren, habe den Motor hochdrehen lassen und kräftig Gas gegeben. Was für ein tolles Auto! (lacht) Der V8 läuft viel geschmeidiger als im Neuzustand. Ich hätte nicht gedacht, dass er so mühelos bis in den roten Bereich dreht. Dabei wirkte es, als wäre noch reichlich Luft nach oben. Das Potenzial dieses Motors ist noch lange nicht ausgeschöpft. Ich glaube, er hält noch einiges an Leistung zurück.
Vielleicht wird derselbe Motor im späteren Facelift des 971 oder in anderen Modellen des Volkswagen-Konzerns noch leistungsstärker eingesetzt.

Heckspoiler des Panamera Turbo

Wahnsinn! Ich kann zwar längst nicht so viele Eindrücke sammeln wie mein Mann, aber jetzt, wo wir die Reifen gewechselt haben, würde ich gern wieder einmal eine längere Fahrt mit dem Panamera unternehmen – auch wenn ich dabei natürlich den Kilometerstand im Blick behalten muss.

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

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