Porsche Taycan Turbo GT: 0–400 Meter in 9,8 Sekunden – elektrische Power im Duell mit dem 911 Turbo S

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Porsche 911

Als ich auf dem YouTube-Kanal von Carwow, den ich regelmäßig verfolge, das Video „Drag Race! Porsche Taycan Turbo GT vs. getunter 911 Turbo S vs. serienmäßiger Turbo S“ gesehen habe, war ich von der unglaublichen Beschleunigung des Taycan beeindruckt. Deshalb möchte ich hier über das Rennen berichten.

Taycan Turbo GT: überragende Performance

Porsches Elektroauto Taycan Turbo GT stellte im Duell mit dem Verbrenner-König 911 Turbo S seine beeindruckende Leistungsfähigkeit unter Beweis.
Beim Drag Race von Carwow ließ der Taycan Turbo GT nicht nur den serienmäßigen 911 Turbo S hinter sich, sondern auch eine auf 1.100 PS getunte Version.

Insgesamt traten drei Porsche gegeneinander an: ein serienmäßiger 911 Turbo S mit 650 PS, ein auf 1.100 PS getunter 911 Turbo S und der Taycan Turbo GT mit bis zu 1.108 PS. Das Ergebnis war verblüffend.

Der Taycan Turbo GT legte die 400 Meter aus dem Stand in 9,8 Sekunden zurück und schlug damit den modifizierten 911 Turbo S, der 10,1 Sekunden benötigte.

Der serienmäßige 911 Turbo S kam mit 10,4 Sekunden noch später ins Ziel. Das Ergebnis verdeutlicht eindrucksvoll, wie weit die Elektromobilität inzwischen ist – und mit wie viel Leidenschaft Porsches Ingenieure den Taycan Turbo GT entwickelt haben.

Der 911 Turbo S hält dagegen

Auch der getunte 911 Turbo S zeigte eine starke Leistung. Beim ersten Lauf erzielte er eine Zeit von 9,8 Sekunden und war damit dem Taycan Turbo GT ebenbürtig. In den darauffolgenden Rennen wurden seine Zeiten jedoch nach und nach langsamer.

Dieses Phänomen ist bei leistungsstark getunten Autos nicht ungewöhnlich. Überhitzte Reifen oder eine hohe thermische Belastung des Motors können es erschweren, die Leistung konstant abzurufen. Der Taycan Turbo GT dagegen machte sich die Eigenschaften seiner Elektromotoren zunutze und verbesserte seine Zeiten von Lauf zu Lauf.

Die Entwicklung von Elektroautos hautnah erleben

Das Ergebnis dieses Rennens zeigt eindrucksvoll, wie rasant sich die Elektromobilität weiterentwickelt. Der Taycan Turbo GT bringt 2.365 Kilogramm auf die Waage – mehr als 700 Kilogramm mehr als der 911 Turbo S – und überzeugte dennoch mit einer überragenden Beschleunigung.

Möglich wird das durch das unmittelbar verfügbare Drehmoment der Elektromotoren in Verbindung mit Porsches ausgefeiltem Allradantrieb. Besonders beim Rennen aus rollendem Start kam der Taycan Turbo GT deutlich zur Geltung. Da ein Elektroauto nicht schalten muss, hat es beim Beschleunigen in höheren Geschwindigkeitsbereichen einen großen Vorteil.

So reagieren Porsche-Fans

Die Reaktionen von Porsche-Fans auf dieses Rennergebnis dürften unterschiedlich ausfallen. Wer den Klang des traditionellen Sechszylinder-Boxermotors liebt, könnte das leise Fahrerlebnis eines Elektroautos als weniger mitreißend empfinden. Beim Soundcheck vor dem Rennen sorgte der donnernde Klang des getunten 911 Turbo S jedenfalls für einen eindrucksvollen Auftritt.

Für Porsche-Fans, denen die Performance besonders wichtig ist, lässt sich die Leistung des Taycan Turbo GT jedoch nicht ignorieren. Und obwohl der Taycan ein Elektroauto ist, bewahrt er die für Porsche typische Fahrdynamik – etwas, das viele Porsche-Fahrer zu schätzen wissen.

Wohin steuert Porsche?

Das Ergebnis des Rennens gibt vielleicht auch einen Hinweis darauf, wohin sich Porsche künftig entwickelt. Die Leistungsfähigkeit von Elektroautos steigt rasant, und schon in naher Zukunft könnten elektrifizierte Porsche im Supersportwagensegment ganz oben mitspielen.

Gleichzeitig entwickelt Porsche weiterhin Modelle mit Verbrennungsmotor und hat erst kürzlich angekündigt, auch künftig in diese Technik zu investieren. Mit einer Modellpalette, die die jeweiligen Stärken von Elektro- und Verbrennerfahrzeugen nutzt, kann Porsche auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen.

Die beeindruckende Performance des Taycan Turbo GT zeigt, welches Potenzial in Elektroautos steckt – und hebt den Anspruch der Marke Porsche auf ein neues Niveau. Ich bin gespannt, welche Fahrzeuge Porsche künftig auf die Straße bringt.

【Hier geht’s zum Video】

Hiro

Ich bin Minas Ehemann. Ich fahre Autos nicht als Mode oder Statussymbol. Mir gefallen Wagen, die Spaß machen, als Industrieprodukt überzeugen und in denen man die Absicht der Macher spürt. Lange Touren sind meine Leidenschaft, und ein Auto zählt erst, wenn man es fährt. An freien Tagen reise ich mit unseren Wagen durch Japan. Im Blog schreibe ich vor allem Fahrberichte und Tourenberichte und kümmere mich um die Technik der Seite und ums Tuning.

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