【Porsche-Optionen】Front-Achs-Liftsystem im 911 GT3: Lohnt sich die Option?
Veröffentlicht: 2021.05.07
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Das Front-Achs-Liftsystem im GT3
Neulich habe ich auf dem Blog folgende Frage erhalten:
Ich habe einen neuen Porsche GT3 bestellt. Sollte ich das optionale Front-Achs-Liftsystem dazunehmen?
Die Option ist ziemlich teuer. Wenn möglich, würde ich das Geld lieber in andere Extras investieren. Wird es ohne Lift aber im Alltag wirklich schwierig?
So lautete die Frage.
Beim Frontlift des GT3 handelt es sich um die Option „Front-Achs-Liftsystem“.
Da der GT3 sehr niedrig liegt, besteht schon bei kleinen Bodenwellen die Gefahr, dass der Unterboden aufsetzt. Mit dem Front-Achs-Liftsystem lässt sich die Frontpartie des neuen 911 GT3 bei Geschwindigkeiten von bis zu 35 km/h um 40 mm anheben (beim 991 sind es 30 mm).
So lässt sich das Risiko minimieren, dass das Fahrzeug mit Bordsteinen oder an steilen Auffahrten aufsetzt.
Beim neuen 911 GT3 soll das System außerdem die Smart-Lift-Funktion umfassen: An gespeicherten Orten hebt sich die Front automatisch an. Laut Porsche kostet die Option allerdings rund 520.000 Yen.
Ganz schön teuer … (*_*)
Lohnt sich das Front-Achs-Liftsystem?
Ich habe meinen Mann gefragt, ob man das Front-Achs-Liftsystem unbedingt dazubestellen sollte. Seine Antwort:
Ja, unbedingt! Wenn du den Wagen auch nur ansatzweise im Alltag nutzen willst, brauchst du es.
Wenn du sagst: „Ich fahre damit ausschließlich auf der Rennstrecke“, kannst du vielleicht darauf verzichten. Aber selbst dann ist es praktisch, wenn du an der Tankstelle tanken musst.
Ohne Frontlift setzt du mit dem GT3 wirklich schon bei kleinsten Unebenheiten auf.
Nicht nur an Supermärkten und Tankstellen: Bei unserem Porsche-Zentrum scheint der GT3 ohne Frontlift sogar an der Ausfahrt über die kleine Kante zu schrammen. (Allerdings soll eine neue Frontlippe nicht allzu teuer sein.)
Das Front-Achs-Liftsystem ist als Option zwar teuer, aber beim späteren Verkauf dürfte sich ein GT3 mit Lift leichter verkaufen lassen als ein Fahrzeug ohne.
Wer einen GT3 kauft, macht sich schließlich Gedanken darüber, ob der Wagen unten aufsetzt. Ein fehlender Frontlift kann sich deshalb auch auf den Wiederverkaufswert auswirken. Langfristig betrachtet macht man mit der Option also nichts falsch.
Das war seine Einschätzung.

Ein Liftsystem, das es für den GT4 nicht gibt
Ich fragte meinen Mann: „Wenn man den Schalter drückt und sich die Front um ein paar Zentimeter hebt – macht das wirklich so einen großen Unterschied gegenüber einem GT3 ohne Lift?“
Ja, einen riesigen! Im Alltag gibt es damit so gut wie keine Probleme. Wenn du langsam auf die Kanten an Supermärkten oder Tankstellen fährst, geht es. Bei Parkhäusern mit steilen Rampen oder besonders steilen Zufahrten musst du zwar aufpassen, aber solange es nicht gerade ein extremer Anstieg ist, klappt es normalerweise. Vor dem Kauf dachte ich, dass man viel öfter aufsetzen würde. Seit ich den Wagen tatsächlich besitze, weiß ich aber: Es geht überraschend gut.
So seine Antwort.
Mein Mann sagt zwar immer wieder: „Ein GT4 wäre auch toll“, kaufen wird er sich aber wohl keinen. Einer der Gründe dafür ist offenbar, dass sich beim GT4 kein Front-Achs-Liftsystem als Option bestellen lässt.
Vor allem auf längeren Touren machen ihm unebene Straßen und größere Bodenwellen Sorgen.
Das leuchtet ein …
Porsche-Optionen sind teuer. Deshalb überlegt man oft lange, ob sich eine bestimmte Ausstattung wirklich lohnt. Was sinnvoll ist, hängt offenbar stark davon ab, wie man das Auto nutzen möchte – und genau deshalb fällt die Entscheidung nicht immer leicht.
Im Blog haben mich schon viele Fragen zu Porsche-Optionen erreicht. Ich möchte sie künftig zusammen mit den Antworten meines Mannes hier vorstellen.
Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.


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