Toyota C-HR Hybrid 1.8 G LED Edition: Meine Eindrücke bei der Probefahrt mit dem neuen Auto meiner Eltern

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Tests & Fahrberichte

Meine Eltern haben einen Toyota C-HR gekauft

Vor einiger Zeit schrieb ich, dass meine Eltern über einen Autowechsel nachdenken. Inzwischen haben sie sich für einen Toyota C-HR entschieden, ein kompaktes SUV mit Hybridantrieb. Als ich kürzlich bei ihnen zu Besuch war, durfte ich den Wagen ein kleines Stück auf Landstraßen fahren. Meine Eindrücke fallen zwar kurz aus, aber ich möchte sie trotzdem mit euch teilen.

Der C-HR meiner Eltern ist das Modell „C-HR Hybrid 1.8 G LED Edition“. Die G-Ausstattung gehört zu den höherwertigen Varianten. Sie bietet unter anderem LED-Scheinwerfer und ein schickes Felgendesign – nicht nur die Ausstattung, auch die Optik wirkt dadurch eine Klasse hochwertiger.

Mein Vater suchte nach einem Wagen, der von Toyota kommt, einen Hybridantrieb für einen niedrigen Verbrauch hat, einen ausreichend großen Motor bietet und von den Abmessungen her dem bisherigen Prius möglichst ähnlich ist. Der C-HR kam in die engere Wahl, und bei einem Gebrauchtwagenhändler in der Nähe des Elternhauses ergab sich eine gute Gelegenheit. So fiel schließlich die Entscheidung für den Toyota.

Optisch wirkt der C-HR angenehm jugendlich und sieht richtig gut aus. Besonders das stilvolle Felgendesign fällt ins Auge.

Toyota C-HR

Die Sitze sind im Rückenbereich gesteppt und in Schwarz und Korrisbraun gehalten. Insgesamt wirken sie weich und gut gepolstert, außerdem machen sie einen hochwertigen Eindruck.

Toyota C-HR: Mein Eindruck bei der Probefahrt

Der C-HR lässt sich leicht fahren und ist mit soliden Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Deshalb halte ich ihn für ein beruhigendes Auto für meine älteren Eltern. (Offenbar wollen sie in ein paar Jahren ihren Führerschein abgeben.)

Der Toyota C-HR ist serienmäßig mit dem Toyota-Sicherheitssystem „Toyota Safety Sense“ ausgestattet. Dabei erfassen zwei Sensoren die Umgebung des Fahrzeugs. Bei Bedarf greift das System beispielsweise über die Bremssteuerung ein und unterstützt so den Fahrer dabei, sicher unterwegs zu sein.

Funktionen wie das automatische Fernlicht und die radarunterstützte adaptive Geschwindigkeitsregelung sind nicht nur für den Notfall gedacht, sondern im Alltag ausgesprochen nützlich.

Mein ehrlicher Eindruck: Der C-HR bietet viel fürs Geld und ist zugleich ein sehr praktisches Auto.

Toyota C-HR

Unterwegs gerieten wir in einen Stau, also probierte ich die adaptive Geschwindigkeitsregelung aus. Die Bedienung war einfach, und der C-HR folgte dem vorausfahrenden Auto gleichmäßig und souverän. Ich dachte mir: „Im Stau auf der Autobahn wäre das sicher eine echte Entlastung.“ Für meine Eltern ist die Tempomatfunktion allerdings Neuland. Sie wussten noch nicht genau, wie man den Hebel bedient, und hatten sie deshalb bisher noch nie ausprobiert. (Schwitz!)

Ich hoffe, sie üben ein wenig und nutzen die Funktion bald.

Im Vergleich zum Prius, den meine Eltern zuvor gefahren sind, sitzt man im C-HR höher und hat ein besseres Gefühl beim Fahren. Bei Toyota fällt mir außerdem der Aqua ein, den ich vor längerer Zeit einmal als Ersatzwagen hatte. Sein Fahrwerk fühlte sich wenig vertrauenerweckend an und machte mich ein wenig nervös.

Ganz anders der C-HR: Sein Fahrwerk wirkt solide und vermittelt viel Stabilität. Auch bei etwas höherem Tempo hatte ich nie ein unsicheres Gefühl.

Der Hubraum beträgt 1,8 Liter, und die Beschleunigung auf Landstraßen ist völlig ausreichend. Beim vorherigen Prius fehlte meinen Eltern nach eigener Aussage Drehmoment. Die Beschleunigung war schwach, und am Berg kam der Wagen selbst dann kaum voran, wenn sie kräftig aufs Gaspedal traten. Umso mehr gefällt ihnen der Durchzug des C-HR.

Auch die leichtgängige Lenkung und die unkomplizierte Bedienung zählen zu ihren Pluspunkten.

Im Fond wirkte es auf mich etwas enger als in unserem Nissan Note e-POWER. Die Sitze sind aber bequem, und die Kinder freuten sich: „Hinten ist es ja richtig kuschelig!“

Die Wahl des richtigen Autos ist individuell

Als meine Eltern über ein neues Auto nachdachten, fragte ich sie einmal: „Wenn ihr ungefähr genauso viel ausgebt, warum schaut ihr euch nicht auch den Volkswagen Golf an?“

Der Golf ist solide verarbeitet, fährt sich überzeugend und bietet einen angenehmen Komfort. Ich dachte, dass man damit auf allen möglichen Straßen entspannt unterwegs sein könnte.

Meine Eltern antworteten jedoch:

„Wir sind immer Toyota gefahren. Jetzt noch auf ein ausländisches Auto umzusteigen, bei dem der Blinkerhebel auf der anderen Seite sitzt, wäre uns zu ungewohnt. Wir suchen wieder bei Toyota.“

Ich entgegnete: „Ach, wenn es das letzte Auto ist, das ihr euch im Leben kauft, könntet ihr doch auch mal etwas anderes als einen Toyota nehmen!“ Doch nachdem ich den C-HR selbst gefahren bin, wurde mir klar, wie wichtig es für meine älteren Eltern ist, ein Modell zu wählen, dessen Bedienung sie bereits kennen.

Auch der Verkäufer spielte offenbar eine wichtige Rolle. Er nahm sich viel Zeit, hörte aufmerksam zu und erklärte meinen Eltern alles von Grund auf. Das hat ihnen wohl ebenfalls die Entscheidung erleichtert.

Als ich beim Fahren sagte: „Der ist echt gut! Lässt sich leicht fahren und ist ein tolles Auto!“, meinte meine Mutter erfreut:

„Du fährst doch sonst fast nur Porsche. Ich dachte, du findest den im Vergleich bestimmt ziemlich mittelmäßig. Aber das ist ja wirklich ein gutes Auto. Mir gefällt er jedenfalls richtig gut.“

Sie klang sichtlich zufrieden. (lacht)

Bei der Wahl eines Autos zählen nicht nur seine Leistung und Ausstattung. Entscheidend ist auch, ob das Gesamtpaket zu den Dingen passt, die den Käufern wichtig sind. Das ist mir bei dieser Gelegenheit wieder einmal bewusst geworden.

Mein Mann und ich legen vor allem Wert auf Fahrverhalten, Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis. Für meine Eltern sind dagegen einfache Bedienung, guter Service beim Händler und niedriger Verbrauch besonders wichtig. Dass es so viele unterschiedliche Menschen und Bedürfnisse gibt, ist sicher auch ein Grund für die große Auswahl an Autos.

Die Suche nach dem passenden Auto ist wirklich eine Wissenschaft für sich.

Wie auch immer: Als Tochter bin ich beruhigt, dass meine Eltern nun ein solides Auto fahren. Ich hoffe, sie genießen ihren C-HR und sind stets sicher unterwegs.

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

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