Wird der am 14. April vorgestellte neue 911 ein GT3 Sport Cabriolet sein? – Zusammenfassung der Leaks vor der Weltpremiere
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Am 14. April stellt Porsche ein „besonders spaßiges Sportauto“ vor
Porsche plant etwas Großes.
Am 14. April 2026 um 16:00 CEST (23:00 Uhr japanischer Zeit) veranstaltet Porsche seine digitale Weltpremiere. Die offizielle Pressemitteilung des Porsche Newsroom nennt noch keinen Modellnamen, sondern beschreibt das Fahrzeug lediglich als „ein besonders spaßiges Sportauto aus Zuffenhausen“.
Die Präsentation wird über den Porsche Newsroom und YouTube live übertragen. Viele internationale Medien wie Autoblog berichten bereits über Leaks, die das Fahrzeug fast zweifelsfrei identifizieren: ein offenes Modell auf Basis des 911 GT3. Vor der Vorstellung am 14. April fassen wir zusammen, was bisher bekannt ist.
Was man aus dem Teaser-Video erkennen kann
Die von einer Abdeckung verdeckte 911-Silhouette und verschiedene Spyshots geben wichtige Details preis. Mehrere Medien wie Carscoops und CarBuzz haben das Video analysiert. Folgende Merkmale wurden bestätigt:
- LED-Scheinwerferdesign
- aggressiver Frontstoßfänger
- sauberes Heck ohne festen Spoiler
Entscheidend ist vor allem der letzte Punkt. Das Fehlen eines festen Heckflügels deutet klar auf ein Modell in der Tradition des GT3 Touring hin.

Motor und Getriebe – zwei widersprüchliche Theorien
Beim Motor gehen die Einschätzungen der Quellen auseinander.
Aktuell kursieren vor allem zwei Theorien:
- Theorie 1 (S/T-Motor): 4,0 Liter NA-Sechszylinder-Boxer, 518 PS und 465 Nm – berichtet von The Supercar Blog und AutoNext
- Theorie 2 (Standard-GT3-Motor): 4,0 Liter NA-Sechszylinder-Boxer, 502 PS (8.400 U/min) und 469 Nm (6.100 U/min) – berichtet u.a. von CarBuzz
Beide sind sich einig, dass es sich um einen 4,0-Liter-Saugmotor handelt. Persönlich tendiere ich zu Theorie 2, da es für Porsche sinnvoller wäre, das bewährte 992.2 GT3-Aggregat einzusetzen statt eine speziell getunte S/T-Variante. Egal wie, die Möglichkeit, den hochdrehenden 4,0-Liter-Boxermotor offen zu genießen, verleiht dem Auto schon jetzt einen hohen Wert.
Was das Getriebe angeht, berichten viele Quellen von einem 6-Gang-Schaltgetriebe als einziger Option. Allerdings erwähnte The Supercar Blog zunächst auch eine mögliche 7-Gang-PDK-Version. Die endgültige Entscheidung wird die Premiere zeigen. Mit einem reinen Schaltgetriebe würde das Fahrzeug noch klarer seine Natur offenbaren: Heckantrieb + Saugmotor + Handschaltung + Offen. Eine der reinsten Kombinationen eines modernen Sportwagens.
Aerodynamik, Dach und Gewicht
Einen festen Heckflügel wird es nicht geben.
Statt des großen Schwannenhals-Heckflügels des Standard-GT3 wird ein einfahrbarer Heckspoiler in der Tradition des GT3 Touring erwartet. Aus den Berichten verschiedener Medien lassen sich folgende Aero-Details zusammenfassen:
- Luftauslässe am hinteren Kotflügel, wie vom GT3 RS vertraut
- Vorderkotflügel vermutlich vom 911 S/T übernommen
- Mittig angeordnete Doppel-Endrohre
Das Dach ist ein elektrisch zu öffnendes Softtop aus Stoff, das mit einem einzigen Knopfdruck bedient werden kann. Das offizielle Gewicht wurde noch nicht veröffentlicht, doch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Dachmechanik gegenüber dem GT3 Coupé mit rund 1.420 kg wird mit etwa 1.480 bis 1.500 kg gerechnet. Mein eigener 718 Spyder RS wiegt rund 1.410 kg, der neue 911 Sport Cabriolet ist also leicht schwerer, was angesichts seines 500-PS-4,0-Liter-Boxermotors dennoch absolut dynamisch bleibt.

Preis, Produktionsmenge und meine Einschätzung
Kommen wir zu Preis und Produktion, die viele Interessenten beschäftigen.
Laut CarBuzz liegt der Basispreis bei etwa 230.500 US-Dollar (ca. 350.000 Euro). Außerdem wird berichtet, dass es sich nicht um ein streng limitiertes Modell handelt, sondern eher um eine Kleinserie.
Das Auto dürfte als Nachfolger des 991 Speedster gelten. Interessanterweise vertritt evo die Meinung, es handele sich nicht um ein GT3 Cabriolet, sondern um einen Speedster. Unabhängig vom Namen bleibt der Kern: Heckantrieb + Saugmotor + Handschaltung + offen.
Meine persönliche Prognose: Der Name wird „Sport Cabriolet (S/C)“ lauten – also nicht GT3 Cabriolet, sondern GT3 Sport Cabriolet. Porsche hält den Namen zurück, um damit die Überraschungselemente hervorzuheben. Bei den Specs gehe ich von der identischen Motorisierung des 992.2 GT3 aus und unterstütze eher die Standard-GT3-Motor-Theorie aus Gründen der Zulassung.
Ich genieße selbst die Kombination aus offenem Dach und hochdrehendem Sauger im Alltag mit meinem 718 Spyder RS – 4,0 Liter Boxermotor, der bis 9.000 U/min dreht, mit Soundgenuss im offenen Wind. Genau diese Welt dürfte das GT3 Sport Cabriolet anstreben.
Am 14. April um 23:00 japanischer Zeit werde ich die Liveübertragung mit Spannung verfolgen.
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