Endlich ausgeliefert! Die Übergabe unseres neuen Porsche Panamera Turbo – mit vielen Bildern
公開日:2017.10.12
Der lang ersehnte Tag der Fahrzeugübergabe
Heute wurde unser neuer Panamera Turbo endlich und wohlbehalten an uns übergeben. Seit der Bestellung am 5. März waren sieben Monate und sieben Tage vergangen. Eine lange Zeit – und doch irgendwie wie im Flug vergangen … Mein Mann und ich waren schon seit dem Morgen ganz aufgeregt. Für diesen besonderen Tag hatte mein Mann sich den Nachmittag freigenommen und kam kurz nach Mittag nach Hause. Anschließend machten wir uns als ganze Familie auf den Weg zum Porsche Zentrum. Kaum dort angekommen, wurden wir von einer Mitarbeiterin am Empfang in den zweiten Stock begleitet …

„Moment mal – normalerweise erledigen wir doch Gespräch und Formalitäten gleich beim ersten Termin. Warum gehen wir heute in den zweiten Stock?“ fragte ich mich verwundert, folgte aber der freundlichen Mitarbeiterin bis ganz nach hinten …

Da stand tatsächlich unser Panamera Turbo und wartete auf uns!
Wie sich herausstellte, hatte sich unser Porsche-Ansprechpartner H-san diese Überraschung ausgedacht. Leider zog sich ein anderes Verkaufsgespräch in die Länge, sodass er unsere Reaktion nicht live miterleben konnte. Später ärgerte er sich darüber – aber wir haben uns riesig gefreut. Vielen Dank! (lacht)

Auf dem Tisch lagen die Unterlagen und Schlüssel bereits ordentlich bereit. „Aha, bei der Fahrzeugübergabe tragen die Porsche-Mitarbeiter also Handschuhe. Klar – wenn der Neuwagen schon vor der ersten Fahrt voller Fingerabdrücke wäre, wäre die Vorfreude gleich dahin …“ Während mir solche Gedanken durch den Kopf gingen, bestellte ich wie immer einen Café Latte. (Wen interessiert’s?)

Kurz darauf kam H-san dazu. Wir prüften die letzten Unterlagen und mussten an mehreren Stellen unterschreiben und unsere Stempel setzen. Es gab einige Unterschriften und Stempel zu erledigen. Für mich, die am liebsten sofort zur Fahrzeugeinweisung übergegangen wäre, zog sich das ganz schön hin. Währenddessen bekamen die Kinder Halloween-Süßigkeiten und mampften sie mit einem breiten Grinsen.
Dass es bei Porsche Süßigkeiten für die Kinder gibt, habe ich auch noch nie erlebt. (lacht)

Die Formalitäten gingen reibungslos voran. Ich wurde allerdings immer hibbeliger – ungefähr nach dem Motto: „Erledigen wir das doch schnell, ich will endlich in den Panamera! Geben Sie mir den Schlüssel!“ Vielleicht merkte H-san, wie ungeduldig ich war. Er öffnete eine kleine Schachtel, und darin lagen zwei Schlüssel für den Panamera.

Wow … sie lagen so hübsch nebeneinander, fast wie zwei passende Uhren. Im Vergleich zum Schlüssel unseres früheren Panamera Edition der Baureihe 970 wirkte das neue Exemplar etwas flacher. Endlich sagte H-san: „Dann wollen wir uns jetzt langsam Ihrem Fahrzeug widmen …“ und zog in aller Ruhe seine Handschuhe an.
Rundgang und Einweisung am neuen Porsche

Wow … jetzt wurde es ernst. Zuerst umrundeten wir als Familie das Auto und prüften, ob der Lack Kratzer oder Schmutz aufwies. Als Neuwagen glänzte der Panamera natürlich wie aus dem Ei gepellt. Bestimmt hatte er eine hochwertige Lackversiegelung bekommen. Ich dachte schon, dass wir beim Fahren und Anfassen gut aufpassen müssen, um bloß nichts zu verkratzen. Als wir mit der Kontrolle fertig waren, …

… erklärte H-san als Nächstes den Kofferraum. Bei diesem Panamera öffnet sich die Heckklappe automatisch, wenn man den Fuß unter das Heck bewegt und der Sensor die Bewegung erkennt. Besonders praktisch ist das, wenn man mit beiden Händen Gepäck trägt und die Heckklappe nicht von Hand öffnen kann. H-san machte es gleich vor: „Wenn Sie den Fuß so darunter bewegen, öffnet sie sich …“ Doch dann …

… blieb der Kofferraum zu. (lacht) Dabei hat H-san ziemlich lange Beine! Mein Mann probierte es ebenfalls – nichts. Ich versuchte es auch, aber natürlich öffnete sich die Klappe bei mir genauso wenig. Anscheinend braucht es etwas Übung: Ein anderer Mitarbeiter führte den Fuß kurz unter das Heck – und schon sprang die Heckklappe auf. Seine elegante Fußbewegung erinnerte an einen Kofferraum-Zauberer.
Der Kofferraum ist größer, als ich gedacht hatte.

Ist das Kofferraumvolumen ungefähr so groß wie beim früheren Panamera der Baureihe 970? Schon im Vorgängermodell konnten wir problemlos zwei Koffer und einen Kinderwagen unterbringen. Auch diesmal scheint jede Menge Gepäck hineinzupassen. Mit der Abdeckung lässt sich der Kofferraum außerdem wie unten gezeigt vom Fond abtrennen.

Danach stiegen wir ins Auto, und H-san erklärte das Navigationssystem und die Bedienelemente. Ich kümmerte mich um die Kinder und konnte deshalb nicht richtig zuhören. Das Touchdisplay hat viele Schaltflächen, und bis man sich daran gewöhnt hat, wirkt die Bedienung wohl etwas kompliziert. Mein Mann meinte augenzwinkernd: „Ich glaube, meine Frau wird damit nicht klarkommen.“ Na ja, mit Technik habe ich es wirklich nicht so.

Nach der Einweisung ins Touchdisplay und die Navigation öffnete H-san die Motorhaube und zeigte uns den Motorraum. „Der sieht richtig cool aus!“ Ich schaute zum ersten Mal hinein und war überrascht, wie aufgeräumt alles wirkte. Ich hatte gedacht, der Motor wäre viel freier zu sehen, aber offenbar ist er weitgehend verkleidet.
Unter der Haube arbeitet übrigens ein V8-Motor mit 4,0 Litern Hubraum.

Der große Moment: Die Fahrzeugübergabe ist abgeschlossen
Und dann war es endlich so weit: Alle Kontrollen und Erklärungen waren abgeschlossen. Der Panamera Turbo wurde mit dem Fahrzeugaufzug ins Erdgeschoss gebracht. Als der Motor gestartet wurde, klang er wirklich großartig. Das durchgehende Rücklicht ließ das Heck aussehen wie das eines größeren 911. Und sobald die Bremsleuchten aufleuchteten, wirkte das Auto noch einmal ganz anders – einfach wunderschön.

H-san nahm uns als Familie mit dem Aufzug nach unten. Aufgeregt eilten wir zu der Stelle, an der der Panamera angekommen war. Kribbeln im Bauch … jetzt war die Fahrzeugübergabe wirklich abgeschlossen.

Am Hintereingang wartete unser Panamera Turbo schon auf uns. Draußen glänzte er noch mehr. Wir hatten uns für die Lackfarbe Nachtblaumetallic entschieden. Diese Farbe soll je nach Licht ganz unterschiedlich wirken: In der Sonne schimmert sie blau, im Dunkeln erscheint sie fast schwarz.

Auch draußen sah er einfach unglaublich gut aus … da konnte ich nur seufzen. Unser Panamera Edition der Baureihe 970 war in Carraraweiß lackiert gewesen, doch eine dunkle Farbe lässt das Auto einfach noch dynamischer wirken. Natürlich spielt auch das neue Design eine große Rolle. Mein Mann stieg ein und startete den Motor. Ein angenehm kultivierter, tiefer Klang erfüllte den Innenraum.

Auf H-sans Anweisung hin fuhren wir den Wagen aus dem Auslieferungsbereich. Jetzt war die Übergabe also wirklich abgeschlossen. Trotzdem fühlten mein Mann und ich uns noch nicht ganz wie die Besitzer – eher, als säßen wir in einem Vorführwagen. Mit einer gehörigen Portion Aufregung verließen wir das Porsche Zentrum.

Endlich: Unser Panamera wurde sicher an uns übergeben! H-san und mein Mann – ich danke euch von ganzem Herzen! Anschließend fuhren wir direkt auf den Royu Driveway. Vor lauter Begeisterung würde mir vermutlich kein vernünftiger Artikel gelingen, deshalb erzähle ich davon lieber später, wenn ich meine Eindrücke geordnet habe. Unsere Kinder schliefen auf der Rückfahrt über den Royu Driveway übrigens die ganze Zeit tief und fest.

Und jetzt geht’s weiter: Dieses Wochenende fahren wir zum Fuji Speedway, um die WEC zu sehen – natürlich im Panamera Turbo. Auch danach stehen schon einige Ausfahrten an. Davon werde ich hier im Blog nach und nach berichten.
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