Mit Kindern auf 1-tägiger Übernachtungsfahrt: 5 Tipps für den Porsche-Ausflug
公開日:2018.01.08
Mit dem Panamera nach Awaji
Am 5. Januar kam uns spontan die Idee: Am nächsten Tag, dem 6., wollten wir mit der Familie für eine Nacht mit dem Auto nach Awaji fahren. Da die Entscheidung so kurzfristig fiel, waren die meisten Unterkünfte bereits ausgebucht. Zum Glück fanden wir noch ein Hotel, in dem wir mit den Kindern übernachten konnten. Vor der Abfahrt tankten wir den Tank mit Super Plus voll,

(Dabei haben wir den Wagen noch keine drei Monate,und schon 4.500 km auf dem Tacho?)
Auf geht’s!
Doch wer mit einem Vierjährigen und einem Einjährigen auf eine Autoreise geht, sollte einiges beachten.
Wenn Erwachsene und Kinder unterschiedliche Pläne haben
Bei einer Autoreise nur mit Erwachsenen ist es egal, wie viele Kilometer oder Stunden man fährt oder ob sich das Mittagessen nach hinten verschiebt. Mit zwei kleinen Kindern sieht das ganz anders aus. Wir wollten bei unserem Porsche-Ausflug schließlich:
1 Auf der Autobahn auch mal etwas schneller fahren
2 Auf kurvigen Landstraßen entspannt unterwegs sein
3 Bei einem schönen Fotospot Bilder vom Auto machen
Für die Kinder spielt das alles keine Rolle … Ihre größten Sorgen sind vielmehr:
1 Ich habe Hunger!(Und Durst!)
2 Mir ist langweilig!
3 Mir ist schlecht!(Ich muss mich übergeben.)
Was ist also wichtig, damit die Kinder weder hungrig noch gelangweilt oder reisekrank werden – und die Erwachsenen trotzdem das Porsche-Fahrerlebnis genießen können?
5 wichtige Tipps für die Autoreise mit Kindern
① Die Fahrt zum Ziel auf höchstens drei Stunden begrenzen
Auch wenn die Fahrt mit dem Porsche für Erwachsene ein Vergnügen ist: Irgendwann wird es den Kindern langweilig. Besonders unser Einjähriger weint dann laut: „Ich will an die Brust!“ und versucht, sich aus dem Kindersitz zu befreien. Für kleine Kinder ist langes Stillsitzen wirklich anstrengend. Mit einer Mittagspause eingerechnet sind drei Stunden aus meiner Sicht das Maximum.
② Nach dem Mittagessen für Bewegung sorgen
Am besten lässt man die Kinder ordentlich essen, anschließend laufen und spielen, bis sie müde sind – und dann im Auto einschlafen. Auf unserem Ausflug nach Awaji aßen wir an der Awaji-Insel-Service Area, wo schon von Weitem das Riesenrad ins Auge fällt. Danach konnten sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben und hatten viel Spaß bei einer Fahrt mit dem Riesenrad. So verbrauchten sie eine gute Portion Energie.
③ Den Fahrspaß für den zweiten Tag aufheben
Wenn man am ersten Tag Umwege und ausgedehnte Ausfahrten in den Vordergrund stellt, verlieren die Kinder schnell die Geduld. Besser ist es, früh in der Unterkunft einzuchecken und sich in Ruhe zu erholen. Nach einer guten Pause sind die Kinder am zweiten Tag deutlich entspannter, wenn es wieder auf Tour geht. Bei unserem Ausflug nach Awaji checkten wir bereits um 15 Uhr im Hotel ein und verbrachten den Rest des Tages ganz gemütlich: Wir erkundeten das Hotel und ließen es ruhig angehen.
④ Beim Fotografieren das Tempo der Kinder berücksichtigen
Wenn wir einen schönen Fotospot finden und die Kinder gerade schlafen, lassen wir sie weiterschlafen und machen die Bilder, ohne sie zu wecken. Möchten sie aussteigen, gehen wir gemeinsam nach draußen. Auf diesem Foto schläft unsere ältere Tochter übrigens auf dem Beifahrersitz – wenn man genau hinsieht. (Zu sehen ist allerdings nur ihr Kopf.)

Für ein gelungenes Autofoto wäre es natürlich besser, wenn niemand im Wagen zu sehen ist. Aber die Kinder gegen ihren Willen aus dem Auto zu holen, wenn sie müde sind, oder sie im Wagen sitzen zu lassen, obwohl sie nach draußen möchten, funktioniert nicht. Hier ist Flexibilität gefragt: Am besten richtet man sich nach den Bedürfnissen der Kinder.
⑤ Lange Fahrten unternehmen, wenn die Kinder betreut werden
Wer unbedingt eine lange Strecke fahren möchte, sollte die Kinder betreuen lassen und allein als Erwachsene aufbrechen. Dann kann man auf Bergstraßen und Autobahnen ganz nach Lust und Laune fahren. Trotzdem konnten wir auch auf unserem Ausflug nach Awaji den Porsche genießen – mit der Boost-Funktion auf der Autobahn und einer entspannten Fahrt über schöne Landstraßen.
Die Reise aus Sicht der Kinder betrachten
Wenn die Kinder nach der Autoreise sagen: „Das hat Spaß gemacht, lass uns bald wieder fahren!“, können wir mit ihrem Größerwerden nach und nach auch längere Strecken in Angriff nehmen. Wenn wir die Fahrt nicht nur nach unseren eigenen Wünschen planen, sondern auch aus Sicht der Kinder betrachten, wird sie am Ende zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Das klingt jetzt vielleicht ziemlich selbstgerecht – aber was, wenn die Kinder Autoreisen in Wahrheit längst satt haben? Bisher scheinen sie jedenfalls Spaß zu haben. Also passt es schon, haha.
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