Sind die LED-Matrix-Scheinwerfer im Porsche Panamera ein Muss?

ポルシェ 新型パナメーラターボのカーコンフィギュレーター | 車, スタジオ撮影, PORSCHE, Panamera
Porsche‑Kaufberatung

Eine Frage aus dem Blog

Vor einiger Zeit wurde ich im Blog gefragt: „Was halten Sie von den LED-Matrix-Scheinwerfern im Panamera?“ Deshalb geht es heute um genau dieses Thema. Die LED-Matrix-Scheinwerfer von Porsche sollen

die Straße auch bei Dunkelheit weit voraus hell ausleuchten, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Sobald die im Rückspiegel integrierte Kamera entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge erkennt, schaltet das System gezielt die Lichtbereiche ab, die andere Fahrer blenden könnten (das Licht wird abgeblendet). Außerdem soll die Technik dazu beitragen, die Lebensdauer der Scheinwerfer zu verlängern.

Doch ist es wirklich nötig, die LED-Matrix-Scheinwerfer als Sonderausstattung zu wählen? Hier teile ich meine Erfahrungen aus dem Alltag.

1. Die Scheinwerfer sehen deutlich sportlicher aus

Im Konfigurator auf der offiziellen Porsche-Japan-Website sieht man auf den ersten Blick, dass sich das Scheinwerferdesign verändert. So sehen die serienmäßigen Scheinwerfer ohne diese Option aus ↓

Mit der Option „LED-Matrix-Scheinwerfer“ sieht es dann so aus ↓

Wirken die Scheinwerfer dadurch größer? Seit 2014 setzt Porsche auf das Vierpunkt-Tagfahrlicht. Mit der Option entsteht ein Design, bei dem „84 LED-Elemente von vier Tagfahrleuchten eingerahmt werden“ – das sorgt für einen markanteren Auftritt.

Auch die Gesamtansicht des Fahrzeugs verändert sich. Hier die Version ohne Sonderausstattung ↓

Und hier mit der Option ↓

Die Frontpartie wirkt dadurch deutlich markanter.

2. Der Schriftzug PORSCHE im Scheinwerfer

Ich meine, mit der Option „LED-Matrix-Scheinwerfer“ ist der PORSCHE-Schriftzug im Scheinwerfer zu sehen … Vielleicht gibt es ihn aber auch bei der Serienausstattung. So genau erkennt man ihn ohnehin nur beim Hinsehen, und beim normalen Fahren macht das vermutlich keinen Unterschied (-_-).

3. Ein Gewinn auf dunklen Landstraßen und Autobahnen

Auf Autobahnen in ländlichen Gegenden gibt es nachts nur wenige Lichtquellen. Die Straßen sind oft sehr dunkel, und weil man nicht weit nach vorn sieht, kann die Fahrt ziemlich unheimlich sein. Genau dann zeigen die LED-Matrix-Scheinwerfer, was sie können. Die folgenden Fotos sind nachts auf der Chūgoku-Autobahn entstanden. Auch dort ist es stellenweise recht dunkel.

Zuerst das Licht des serienmäßigen Panamera. Es ist zwar schon ziemlich hell, aber …

Und hier mit eingeschaltetem LED-Matrix-Licht ↓

Die Fotos sind leider nicht besonders gut geworden – ich hoffe trotzdem, dass der Unterschied zu erkennen ist (-_-).

Die Scheinwerfer leuchten weit voraus und machen das Fahren auf der Autobahn deutlich angenehmer. Auch die grünen Verkehrsschilder sind klar und hell zu erkennen. Wenn das System auf der Gegenfahrbahn jenseits der Mittelleitplanke ein entgegenkommendes Fahrzeug oder ein Auto auf dem Zusatzfahrstreifen bergauf erkennt, blendet es gezielt ab, damit andere Fahrer nicht geblendet werden. (Auf dem Foto ist es leider nicht zu sehen, aber mit bloßem Auge erkennt man deutlich, wie das System ein Fahrzeug erfasst und abblendet.) Ziemlich clever.

LED-Matrix-Scheinwerfer als Sonderausstattung: nötig oder nicht?

Unser Fazit: Für uns sind die LED-Matrix-Scheinwerfer kein Muss. Wer oft nachts auf der Autobahn oder auf unbeleuchteten Landstraßen unterwegs ist, profitiert von der Technik. Wer dagegen in einer hell erleuchteten Großstadt lebt, wird sie vermutlich nur selten nutzen. Selbst Autobahn ist nicht gleich Autobahn: Die Hanshin-Autobahn im Großraum Osaka ist beispielsweise durchgehend hell beleuchtet, sodass man die Funktion kaum braucht.

Auf Straßen wie der Deutschen Romantischen Straße wäre sie dagegen bestimmt unverzichtbar!

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