Die gestern veröffentlichte App „Porsche Individuality“ ausprobiert!

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Porsche Individuality: Die offizielle Porsche-App

Gestern habe ich erfahren, dass die japanische Version der offiziellen Porsche-App „Porsche Individuality“ veröffentlicht wurde. Videos zur Geschichte und Welt von Porsche, der Klang der Sportabgasanlage, Spiele, Hintergrundbilder und ein 360-Grad-VR-Erlebnis: Die App verspricht jede Menge Porsche-Faszination. In Deutschland ist sie bereits seit 2017 verfügbar und wurde unter anderem mit dem Red Dot Design Award und weiteren internationalen Designpreisen ausgezeichnet.
„Das klingt spannend!“, dachte ich und installierte die App sofort auf meinem Smartphone.

*Zum Artikel: Porsche-Markenwelt erleben – offizielle App jetzt auch in Japan verfügbar

Voller Vorfreude suche ich nach der App

Also gleich im App Store auf dem iPhone gesucht – und tatsächlich: „Porsche Individuality“ war da!

Als verfügbare Sprachen werden „Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Japanisch und Chinesisch“ aufgeführt. …Allerdings:

„Englisch“ stand da als „British“ … ist damit wohl Englisch gemeint? (-_-)?

Vielleicht ist bei der japanischen Übersetzung etwas schiefgelaufen … Ein bisschen skeptisch war ich schon, las mir aber erst einmal die ausführliche Beschreibung der App durch.

Was wäre, wenn Sie Ihren Porsche so individuell gestalten könnten wie Ihren eigenen Fingerabdruck?
Diese offizielle Porsche-App eröffnet Ihnen die Welt der Individualisierung.
Im Mittelpunkt stehen Sie und zahlreiche faszinierende Details. Entdecken Sie eine Vielfalt an wirkungsvollen Optionen.
Die App begleitet Sie auf Ihrem Weg zum eigenen Porsche – von der Exclusive Sonderedition bis hin zur individuellen Gestaltung eines einzigartigen Fahrzeugs.
Erleben Sie grenzenlose Leidenschaft für Ihren Porsche und entdecken Sie Porsche Tequipment sowie die besonderen Individualisierungsmöglichkeiten der Porsche Exclusive Manufaktur. So können Sie Ihren Porsche ganz nach Ihren Wünschen gestalten.
Ganz so, wie Sie es sich vorstellen. Das Ergebnis: ein Porsche, der seinesgleichen sucht.
Vielen Dank.

…

……

………

…Nein, ich verstehe kein Wort! (*_*)!!

Je öfter ich es las, desto weniger verstand ich.

Vielleicht wurde das mit Google übersetzt … Vor allem die ständige Wiederholung von „Individualisierung“ klingt auf Japanisch ungewohnt und ziemlich merkwürdig (lacht). Und natürlich liest man englische Texte, die mit „Thank you“ enden, ziemlich oft. Aber muss man das beim Übersetzen ins Japanische wirklich mit „Vielen Dank“ wiedergeben?

Ich habe es mir schließlich ungefähr so zusammengereimt: „Gestalten Sie sich Ihren ganz persönlichen Porsche – ein Einzelstück, ganz nach Ihrem Geschmack.“ Mit dieser vorläufigen Deutung ging es weiter.

Jetzt wird die Porsche-App ausprobiert!

Als ich die App öffnete, wurde mir zunächst dieser Bildschirm angezeigt.

…Das Wort ganz oben ist doch tatsächlich auf Deutsch!? (;゚∀゚)

Ich tippte erst einmal auf „Exclusive Manufaktur“. Daraufhin erschien dieser Bildschirm:

Aha … 29 Punkte – ich muss also wischen und scrollen. Gleich einmal nach unten gescrollt, und schon erscheint diese Ansicht:

Hm … im Vergleich zur Beschreibung der App kann ich diesmal zumindest erahnen, worum es geht (lacht).

Heißt das etwa: „Gehen wir zurück in die Zeit, als Autos zum ersten Mal in Serie produziert wurden und auch Privatleute eines kaufen konnten“?

Beim Weiterscrollen erschien dieser Bildschirm:

Oh, zusammen mit einem berühmten Zitat von Ferdinand Porsche erfährt man hier, welche Modelle Porsche vom 356 bis heute auf den Markt gebracht hat und wie sich die Markengeschichte entwickelt hat.
Der Panamera wird übrigens ebenfalls vorgestellt:

Das ist wirklich interessant und eine tolle Möglichkeit, mehr über die Geschichte von Porsche und die bisher entwickelten Modelle zu erfahren. Als Nächstes kam dieser Bildschirm:

„Wann fühlte sich ein Traum für Sie zuletzt wie Wirklichkeit an?“

………Wann fühlte sich ein Traum für mich wie Wirklichkeit an?

……

……

…Ich weiß ja nicht einmal, was mich die App eigentlich fragt! (-_-) (lacht)

Geht es darum, wann ich mir den Porsche gekauft habe, von dem ich schon so lange geträumt hatte? …Nein, das kann es wohl nicht sein. Ich fasste mich wieder und tippte auf „Erinnerung starten“. Da erschien dieser Bildschirm:

Moment, jetzt schon ein Quiz!?゚(゚A゚;)

Oben rechts stand „Auswertung“. Ob ich am Ende wohl einen Porsche-Wissenstest mit einer Note bekomme? Entschlossen legte ich los. Bis hierhin wusste ich immerhin die Antworten, aber …

Die letzten beiden Fragen konnte ich nicht beantworten. „Augen zu und durch!“ dachte ich mir und riet einfach:

Och nö, falsch! (*_*)

Auch wenn man alle Fragen richtig beantwortet, passiert übrigens nichts Besonderes. Stattdessen geht es immer weiter mit Quizfragen, bei denen man Modelle und Fotos einander zuordnen muss. Mein Mann und andere Porsche-Fans hätten damit vermutlich leichtes Spiel.

Weiter geht’s mit der Porsche-App

Beim Scrollen auf dem nächsten Bildschirm …

Ein Quadratcentimeter nach dem anderen!? (;゚∀゚)

Bei „pro Quadratzentimeter“ formte ich spontan mit Daumen und Zeigefinger ein kleines Quadrat: „So ungefähr groß müsste das sein, oder?“ (nur zur Veranschaulichung)

Ich hatte keine Ahnung, was damit gemeint war, und tippte weiter. Dann erschien dieser Bildschirm:

Tippt man auf einen der Kreise …

… sieht man Folgendes:

Zu jedem Detail werden eine vergrößerte Ansicht und eine Erklärung eingeblendet. Jetzt weiß ich, was mit „jedem Quadratzentimeter“ gemeint war! (lacht)

Und was kommt als Nächstes?

Mittlerweile stört mich die etwas holprige japanische Übersetzung kaum noch.

Nicht nachdenken, fühlen.

Porsche sagt wohl: „Nicht nachdenken, fühlen.“ Ganz bestimmt.

Hier lässt sich offenbar die Außen- und Innenfarbe des eben gezeigten 911 Turbo S nach den eigenen Wünschen ändern. So sieht die Standardeinstellung aus:

Ich habe es einmal so ausprobiert:

Irgendwie ist es doch eine ziemlich sichere Wahl geworden … (-_-)

Noch mehr Porsche-Erlebnisse mit der App

Ab hier stelle ich die weiteren Funktionen im Schnelldurchlauf vor. Als Nächstes geht es um Zubehör.

Als Nächstes geht es wohl darum, die Leistung und das Drehmoment zu erleben. Einen Sound gibt es allerdings nicht.

Als Nächstes: eine kleine Verschnaufpause, bei der durch Berühren das Porsche-Wappen zum Vorschein kommt?

Danach folgt der 911 Targa 4 GTS mit Informationen zum SportDesign Paket und weiteren Sonderausstattungen.

Außerdem kann man ausprobieren, wie ein selbst gewählter Schriftzug auf einer Einstiegsleiste aussieht.

Auch verschiedene Kombinationen aus Innenausstattung und Exterieur für die jeweiligen Modelle lassen sich ansehen.

Das hier hat mir besonders gut gefallen. Ein 360-Grad-Panorama in VR: Bewegt man das Smartphone, kann man sich umsehen, als säße man selbst auf dem Fahrersitz.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Hintergrundbilder, Infos zu Windkanaltests mit dem Weissach-Paket, den Klang der Sportabgasanlage und eine vereinfachte Version des Konfigurators …

Am Ende erwartet einen dieser Bildschirm:

Nein, nein – ich habe zu danken! (;゚∀゚)

Fazit zur App „Porsche Individuality“

Über die App gelangt man weder direkt zum Kauf noch zu einer Kontaktseite. Die Botschaft scheint vielmehr zu sein: „Wenn Sie Interesse haben, besuchen Sie einfach einen Porsche Partner in Ihrer Nähe.“

Mein Eindruck nach dem Ausprobieren von Porsche Individuality:

„Probiert zunächst die verschiedenen Funktionen der App aus und lernt Porsche besser kennen. Anschließend könnt ihr im Konfigurator euren Porsche zusammenstellen – so wird er noch mehr zu eurem Traumwagen.“

Die App bündelt viele Informationen rund um Porsche und eignet sich hervorragend, um die Marke besser kennenzulernen. Noch spannender wäre sie mit zusätzlichen Inhalten rund um den Motorsport. Wenn die Informationen regelmäßig aktualisiert werden, würde ich bei Gelegenheit jedenfalls immer wieder hineinschauen.

Ach ja: Auf einem Tablet lässt sich die App meiner Meinung nach leichter bedienen als auf dem Smartphone.

Wer neugierig geworden ist, kann die App hier herunterladen.

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