Suzuki Swift Sport (ZC33S) mit SWK-Tieferlegungsfedern: So verändern sich Fahrverhalten und Komfort
公開日:2021.12.17
Vor Kurzem habe ich einen Testbericht zum Suzuki Swift Sport im komplett serienmäßigen Zustand veröffentlicht. Inzwischen habe ich ihn mit dem Tieferlegungs-Sportfedernsatz von SWK individualisiert. Hier teile ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit dem Umbau.
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SWK-Tieferlegungs-Sportfedernsatz für den ZC33S
Verbaut habe ich ein Produkt von SWK (Suzuki Works Kurume), einem Händler, der die Suzuki Arena Kurume Nishi betreibt.

Bei der Tieferlegung waren mir vor allem drei Dinge wichtig:
- Da hauptsächlich meine Frau und die Kinder mit dem Auto fahren, sollte das Fahrwerk nicht bretthart werden.
- Die serienmäßigen Monroe-Dämpfer wollte ich weiterverwenden.
- Der Komfort sollte erhalten bleiben, zugleich sollte der Swift Sport in Kurven stabiler liegen.
Deshalb suchte ich keine Gewindefahrwerke, sondern Federn, die speziell auf die Seriendämpfer abgestimmt sind. Als mir die SWK-Federn empfohlen wurden, entschied ich mich schließlich dafür.
Das Set besteht aus Federn, Anschlagpuffern und Sturzkorrekturschrauben und kostet 32.500 Yen (ohne Steuern) – ein ausgesprochen günstiger Preis. Ich bestellte es online, und schon nach etwa zwei Tagen war das Paket da.

SWK-Tieferlegungsfedern im Test: Eindruck nach dem Einbau
Optisch macht die Tieferlegung einen deutlichen Unterschied. Nach meiner Messung liegt der Wagen etwa 2,5 Zentimeter tiefer. Dadurch wirkt das ganze Auto niedriger und geduckter. Auch auf dem Fahrersitz habe ich den Eindruck, tiefer zu sitzen – der Swift Sport fühlt sich nun weniger nach Familienauto und mehr nach Sportwagen an.

Auf den ersten Metern zeigt sich: Der Komfort ist keineswegs schlecht. Auf ebenem Asphalt wirkt das Fahrwerk sogar noch harmonischer und stabiler.
Kleine Unebenheiten und leicht beschädigte Straßen schluckt der Swift Sport nahezu genauso wie im Serienzustand.
Einziger Unterschied: Bei großen Bodenwellen gibt es gelegentlich einen deutlichen Schlag. Zwar habe ich die Federn mit den dafür vorgesehenen Anschlagpuffern kombiniert, wodurch das Fahrwerk deutlich seltener durchschlagen sollte. Auf großen Unebenheiten ist ein harter Stoß aber dennoch manchmal zu spüren. Mit den serienmäßigen Anschlagpuffern dürfte es vermutlich noch unangenehmer werden.
Wer den Umbau plant, sollte deshalb gleich auch die Anschlagpuffer austauschen.

Direkt nach dem Einbau passten gerade noch drei Finger zwischen Reifen und Radhaus. Inzwischen haben sich die Federn etwas gesetzt; jetzt sind es etwa zweieinhalb Finger.

Im Serienzustand war der Abstand zwischen Reifen und Radhaus ungefähr so groß.
Am deutlichsten fällt der Unterschied beim Kurvenfahren auf. Das hochbeinige Gefühl des Serienfahrwerks ist passé, und selbst mit einem ordentlichen Tempo lässt sich der Swift Sport sicher durch die Kurve bewegen. Er lenkt willig ein und macht dabei richtig Spaß.
Die Federraten betragen 2,3 kgf/mm vorn und 2,7 kgf/mm hinten – also keine besonders hohen Werte. Durch die Tieferlegung dürfte sich der Fahrzeugschwerpunkt jedoch spürbar abgesenkt haben. So baut sich die Seitenneigung nicht plötzlich stark auf, sondern bleibt gleichmäßig. Das gibt dem Fahrer ein sicheres Gefühl in Kurven.
Auch auf der Autobahn scheint die Stabilität zugenommen zu haben. Schon mit dem Serienfahrwerk lag der Swift Sport dort ruhig, jetzt fühlt sich der Kontakt zur Straße noch etwas sicherer an. Auch bei höherem Tempo bleibt der Komfort überzeugend. Die Fahrt ist angenehm genug, dass sich wohl auch die Familie nicht über das Fahrwerk beschweren wird.

Meine Frau ist mit dem Umbau sehr zufrieden. Sie sagt, der Wagen liege stabiler und das Fahren mache jetzt noch mehr Spaß. Auch ich bin gelegentlich mit dem Swift Sport unterwegs – und kann ihr nur zustimmen.
Dank seines geringen Gewichts beschleunigt er aus praktisch jedem Tempo lebhaft und flitzt mit seiner präzisen Lenkung durch die Stadt. Schaltung und Kupplung lassen sich ebenfalls hervorragend bedienen. Ein Auto, mit dem man am liebsten immer weiterfahren möchte.
Mit dem Umbau bin ich rundum zufrieden. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich zusätzlich vorn einen stärkeren Stabilisator montieren, um die Wanksteifigkeit zu erhöhen, und mit anderen Sitzen die Sitzposition noch etwas absenken. Die Ideen gehen mir jedenfalls nicht aus. Damit der Swift Sport aber auch für die Familie bequem bleibt, will ich es vorerst nicht übertreiben.
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