Zu Besuch in der Garage eines Porsche-Besitzers: Das ist längst ein Museum!
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Die liebevoll gestaltete Garage eines Porsche-Besitzers
Kürzlich durfte ich die Garage eines Porsche-Besitzers besuchen, der uns schon lange unterstützt. Ich war schon einmal dort, doch diesmal musste mein Mann ihm ein paar Autoteile bringen. „Wenn wir schon hinfahren, möchtest du nicht mitkommen?“, fragte er mich.
Die Garage dieses Porsche-Fans ist stilvoll eingerichtet und steckt voller persönlicher Details – ein wirklich besonderer Ort.
Früher stellte ich mir unter einer Garage eher etwas Nüchternes vor: „Da liegen Reifen herum, es ist ein bisschen dunkel …“ Auch solche Garagen haben ihren Charme. Diese hier ist jedoch überwiegend weiß gestaltet, hat große Fenster und wird von viel Tageslicht durchflutet. Fast könnte man meinen, in einem Showroom für Importfahrzeuge zu stehen.


Im Obergeschoss gibt es sogar ein Schlafzimmer und ein Duschbad. Der Besitzer übernachtet offenbar oft hier. Neben den Autos stehen auch eine Dartscheibe und eine Anlage zum Putten bereit; außerdem gibt es einen gemütlichen Bereich, in dem sich die Autofreunde austauschen können.

Ein Foto von einem früheren Besuch meines Mannes

Nach dem Duschen, abends vor dem Schlafengehen oder morgens nach dem Aufwachen – jederzeit kann man den Blick schweifen lassen und die blitzblanken Autos neben sich sehen. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein die eigenen Schätze zu betrachten und dabei die Zeit ganz entspannt verstreichen zu lassen: Das muss ein unglaublich luxuriöses und erfüllendes Gefühl sein.
Die Garage liegt in einem ruhigen Wohnviertel, umgeben von Bäumen. Dadurch fühlte es sich fast so an, als wäre man in einem Ferienhaus in Karuizawa oder an einem anderen Rückzugsort in den Bergen.

Für kurze Strecken in der Nachbarschaft nimmt er wohl oft diesen Prius.
Obwohl gerade Regenzeit war, herrschte in der Garage ein angenehm frisches und komfortables Klima. Als ich nach dem Grund fragte, entdeckte ich neben der Klimaanlage gleich mehrere Luftentfeuchter. Darunter befanden sich Bodenabläufe, sodass das aufgefangene Wasser automatisch abfließen konnte und niemand den Behälter ausleeren musste. Auch für die Reinigung der Garage war gesorgt: Das erledigte ein Roomba.

Überall stecken durchdachte Details, und die Planung verbindet Stil mit echter Alltagstauglichkeit. Ich konnte einiges lernen. Mein Mann sagt, dass er „irgendwann einmal eine eigene Garage bauen“ möchte. Wenn es so weit ist, wäre es schön, den Besitzer um den einen oder anderen Rat bitten zu können.
Porsche und weitere automobile Klassiker
Bei meinem letzten Besuch standen dort unter anderem ein GT2 RS (991), ein 911 Speedster (991), ein 911 Turbo S (992) und ein Rolls-Royce Dawn. Diesmal sah die Sammlung ganz anders aus.
Angefangen beim gerade erst ausgelieferten Ferrari F8 Tributo reichte die beeindruckende Auswahl vom Lamborghini Aventador SV über einen Porsche 911 Speedster (Typ 930), einen Porsche 911 Carrera 4S (Typ 993, mit Turbo-S-Karosserie), einen Porsche 911 Turbo (Typ 930, Factory S) und einen Porsche 911 Carrera 4S (Typ 996) bis hin zum RUF CTR „Yellow Bird“. Fast wie in einem Porsche-Museum! (lacht)

Ferrari F8 Tributo


Lamborghini Aventador SV

911 Speedster (Typ 930) und 911 Turbo (Typ 930, Factory S)

RUF CTR „Yellow Bird“

Porsche 911 Carrera 4S (Typ 993, mit Turbo-S-Karosserie)

Porsche 911 Carrera 4S (Typ 996)


Vom RUF CTR „Yellow Bird“ soll es weltweit nur 30 Exemplare geben.


Als ich fragte, wie der Besitzer an diese seltenen Klassiker gekommen sei, erzählte er, dass er viele davon von anderen Autoliebhabern aus seinem Bekanntenkreis übernommen habe. Solche Raritäten findet man auf gewöhnlichen Gebrauchtwagenportalen schließlich nicht alle Tage.
Während er von den einzelnen Autos erzählte, kamen immer wieder erstaunliche Geschichten auf – als wären die Fahrzeuge geradezu dazu bestimmt gewesen, bei diesem Besitzer zu landen. Da wurde mir wieder klar: Beim Autokauf spielt oft auch das richtige Gespür für eine besondere Verbindung eine Rolle.
Der Besitzer würde seine Klassiker gern öfter fahren. Doch die meisten haben erst rund 30.000 Kilometer auf dem Tacho, und deshalb ist es ihm zu schade, sie einfach zu nutzen. Wären es schon mehr als 100.000 Kilometer, könnte man vielleicht sagen: „Jetzt fahre ich einfach, ohne auf den Kilometerstand zu achten.“ Sind die Autos aber in so gutem Zustand und so wenig gelaufen, fällt es schwer, sie ganz unbeschwert zu bewegen.
Zum Schluss sagte der Besitzer:
„Früher bin ich gern und oft Auto gefahren. Seit einiger Zeit gefällt es mir aber immer mehr, meine Wunschautos zu besitzen und einfach bei mir zu haben. Vielleicht geht es dir, Hiro-san, in ein paar Jahren ja genauso.“
Wie es wohl kommt? (lacht) Vielleicht fange ich erst einmal mit einem Garagenhaus an.
Der Besuch hat mich sehr inspiriert und meine Motivation ordentlich angekurbelt. Jetzt heißt es: dranbleiben! Vielen herzlichen Dank für die Einladung und die spannenden Einblicke.
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