【ライブ配信まとめ】Vol.116:Was erwarten wir vom nächsten 911? Gespräch über den „Cody-Effekt“ und die Rückbesinnung auf den Ursprung
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Livestream
Der folgende Artikel fasst die jüngste Livestream-Radiosendung „Willkommen zu Hause, PORSCHE“ zusammen.
Nutzen Sie ihn gerne als Begleiter für den Arbeitsweg, die Schule oder eine entspannte Fahrt im Porsche.
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コンテンツ
Hauptthemen und Inhalte
Vor der Sendung großes Aufsehen im Ehepaar! Der „E-Shift“ des Taycan MY2027 [2:58]
- Schon fünf Minuten vor Sendungsstart waren beide begeistert vom gerade angekündigten Taycan Modelljahr 2027. Mina rief: „Genau das! Das habe ich mir gewünscht!“
- Das Highlight ist der „E-Shift“. Obwohl der Taycan als Elektroauto keine Gänge hat, wurde bewusst eine 8-Gang-Virtualschaltung eingebaut. Je nach Last und Drehzahl verändert sich Klangbild und spürbar spürt man Schaltstöße, einen Drehzahlbegrenzer und sogar einen virtuellen Drehzahlmesser.
- Hiro nennt das eine „falsche Schaltung“. Dennoch gefallen beiden die elektronisch konstruierten Sounds viel besser als zurückgehaltene Motorengeräusche durch strengere Vorschriften.
- Eine Anekdote: Porsche-Entwickler übernahmen die Idee nach dem Blick auf die ähnliche Technik des Hyundai IONIQ 5 N mit Begeisterung.
- Direkt im Konfigurator wurden Farben wie Purple Sky Metallic und Pepita-Innenausstattung ausgewählt – Mina scherzte, dass der nächste Porsche womöglich bereits die 2027er Version sein könnte.
Hörerfrage: 996 GT3 Vor- oder Nachfacelift, Unterschiede zum 997 GT3 [14:12]
- Ein Zuhörer wollte wissen, ob er lieber den frühen oder späten 996 GT3 wählen soll und fragte nach Unterschieden zum 997 GT3, den er schon besaß.
- Hiro schildert, dass der späte 996 GT3 besonders alltagstauglich und weich abgestimmt ist. Der 997 GT3 sei hingegen anspruchsvoll und härter – eher etwas für erfahrene Fahrer.
- Die frühen 996 sind seltener, etwas härter und damit näher am sportlichen Fahrgefühl des 997, empfehlen sich aber nur für Fans dieses härteren Charakters.
- Persönliche Vorliebe für den Schwanenhals-Spoiler der frühen Baureihe wird erwähnt. Ein kleiner Insider: Cargraphic-Experte Matsutoya fährt schon lange einen frühen 996 GT3 (den ersten GT3).
- Außerdem ihre Liebe fürs typische „Tränenaugen“-Gesicht des 996, das mit jedem Blick cooler wird, und den Rennsportcharakter, der an den GT1 erinnert.
Hörerfrage: Auspuffgeräusche beim Kaltstart & Nachbarschaft, Ölwechselintervalle auf ein Jahr verlängert [18:39]
- Diskussion um immer lauter werdende Auspuffgeräusche beim Kaltstart, die viele Besitzer als belastend empfinden, obwohl sie eigentlich nicht laut fahren wollen.
- Hiro berichtet von eigenen Erfahrungen mit dem 987 Spyder – früh morgens oder abends in der Wohngegend müsse man besonders rücksichtsvoll sein.
- Die ersten Ölwechselintervalle wurden von sechs Monaten auf ein Jahr verlängert, was bei Händlern schon länger Standard ist und keine Probleme bereitet, außer bei GT3-Motoren oder Cayenne T, die häufiger gewechselt werden.
- Manche Werkstätten reagieren nachlässig bei Fahrzeugen mit installierten Auspuffventilstellern (Auspuffklappensteuerung). Man vermutet, dass die Autos heute so leise sind, dass viele die Ventile öffnen wollen. Die Handhabung unterscheidet sich je nach Werkstatt und Ansprechpartner.
Das Hauptthema: Erwartungen an den nächsten 911 [25:28]
- Ein Zuhörer fordert die Diskussion der gewünschten Ausstattung für den nächsten 911 – Hiro überrascht mit der Aussage „einfach rein elektrisch“. Wenn der Motor eh leise bleibt, dann lieber ein besonders schneller EV.
- Dagegen wünschen sich viele Zuhörer Rückkehr zu analogen Instrumenten, Zündschlüssel statt Knopf, Abschaffung des PCM und nur noch CarPlay/Android Auto als Bildschirm, oder eine Wiedergeburt des Fünffach-Instrumententrägers – also ein reduziertes, fast ritualhaftes Innenraumdesign.
- Dieser Trend widerspricht den Mitbewerbern, die immer mehr Displays verbauen. Beide Gastgeber teilen das starke Bedürfnis, dass Porsche hier gegen den Strom schwimmen sollte.
- Auch bei den Abmessungen wollen viele lieber kleiner und handlicher, Leistung reicht aus. Die aktuellen 911 sind zu breit, besonders im Vergleich zur klassischen 964er Baureihe. Die Sicherheitsvorschriften erschweren jedoch Verkleinerungen zugunsten von mehr Leistung.
Der „Cody-Effekt“ – die wachsende Rückkehr zur Ursprünglichkeit [29:50]
- Seit Erscheinen des späten 992-Modells beobachten die Gastgeber eine größere Zahl an Fahrern, die von den neuesten Porsche zu klassischen Modellen zurückkehren – eine Rückbesinnung auf das Original.
- Aus den regelmäßigen Zuschauern haben sie Personen wie Cody und Portes identifiziert, die immer wieder zu älteren Modellen wechseln – daraus entstand humorvoll der „Cody-Effekt“ oder „Portes-Effekt“.
- Sie beschreiben, dass der Klang des Motors und der Schaltgeräusche eines 993RS mit dem aktuellen 911 unmöglich vergleichbar sind und ein Video von Roperario den Wunsch nach solchen alten Klassikern weckt.
- Auch im Blog ist Takuro ein Beispiel: Er gab seinen 992 Carrera T ab und sammelte zwei Cayenne, wobei er bewusst eine analoge 958er Reihe wählt – ein weiteres Zeichen der Rückbesinnung.
Sportlichkeit entsteht vor allem durch Klang und Vibration – Parallelen zur mechanischen Uhr [33:50]
- Auf die Aussage, dass Sportlichkeit vor allem im Sound liegt, ergänzt Hiro, dass es nicht nur der Klang ist, sondern die feinen, analogen Vibrationen des Motors, die heute durch Elektronik und Lautsprecher oft verloren gehen, weshalb man das „Falsche“ fühlt.
- Alte Porsche ähneln mechanischen Uhren: Sie sind weniger präzise als moderne Quarzwerke, dafür erlebt man die Faszination des Handaufzugs und sieht die Mechanik durch den Skelettboden – das macht den Charme aus.
- Hiro fährt nicht die extrem alten Modelle 930/901/356 auf Langstrecken. Obwohl er sie probiert und genießt, sind für ihn Komfort und Zuverlässigkeit bis zum 964 der Grenzwert.
Ist der Taycan der nächste 911? Kritische Bewertung des 992.2 und Rückkehr zum Roadster [44:35]
- Ein Kommentar spricht davon, dass der Verkauf des 992 Carrera T nach 1 Jahr und 8.000 km die Entscheidung beflügelte, dass der Taycan als Probefahrt vielleicht besser ist – weil der 911 sich nur auf der Rennstrecke wirklich wie ein echter 911 anfühlt.
- Für Hiro symbolisiert der Taycan aktuell den 911 der Generation, und er nennt eine Hinter-den-Kulissen-Erzählung aus Porsche Japan, dass der Taycan tatsächlich als nächster 911 ernsthaft konzipiert wurde. Bei Testfahrten in Sodegaura brachte diese Einschätzung den Entwicklungsleiter zum Strahlen.
- Der Taycan bietet 911-typisches Fahrgefühl im Alltag, während der echte 911 seine RR-DNA erst auf der Rennstrecke offenbart – beide Modelle sind ergänzend, nicht Hierarchie.
- Eindrucksvolle Zuhörerkommentare zur 992.2 GTS als dünn gewürztes, schnelles Spielzeug. Trotz Wunsch nach Neuwagen ist das Angebot begrenzt – die Hauptwahl bleibt ein 2-Liter Roadster.
- Kritik an den 992.2-Modellen ist, dass der Fokus weniger auf den Fahrer als vielmehr auf Umweltauflagen liegt; selbst im Sportmodus greift die Start-Stopp-Automatik, was beiden Moderatoren missfällt.
Fazit: Das Konzept des nächsten 911 kann nur Rückbesinnung sein [53:30]
- Was erwarten wir vom 911? Wenn man den typischen RR-Fahrstil und das Fahrgefühl sucht, geht kein Weg an älteren Generationen vorbei. Geht es jedoch um den Markenkern 911, ist auch das Neuste legitim.
- Erwartungen richten sich auch auf Plug-in-Hybrid-Modelle, V8-Supersportwagen als 918-Nachfolger und vor allem auf die baldige Einführung von 911 EV und Boxster EV.
- Obwohl der frühe 992 bei Einführung als Rückkehr zum Ursprung („wie der 964“) gefeiert wurde, nahm die späte Variante wieder komplette Modernisierungsschritte – daher bleibt die Rückbesinnung das einzig mögliche Konzept für den nächsten 911.
- Der Abschlusssatz bringt den Wunsch zum Ausdruck: Statt nur Gebrauchtwagen-Tools wie CarSensor durchzusehen, sollten Neuwagen wieder so faszinierend sein, dass man gerne konfiguriert und sich freut.
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