【ライブ配信まとめ】Vol.115:「Porsche kehrt zur Ursprünglichkeit zurück」987 Spider Übergabe und Panamera Testfahrt
公開日:2026.06.19
Livestream
Die Zusammenfassung der jüngsten Live-Radiostream-Sendung „Porsche ist bei uns zu Hause“.
Ideal als Begleiter für den Arbeits- oder Schulweg oder auf der Fahrt im Porsche.
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コンテンツ
Wichtige Themen und Inhalte
Endlich: 987 Boxster Spider übergeben! Erste Eindrücke [1:28]
- Am Vortag wurde der 987 Boxster Spider übernommen – ein Ersatz für den SL, der jetzt bei uns eingezogen ist.
- Das Interieur ist komplett schwarz und minimalistisch gehalten. Türriemen und Sicherheitsgurte setzen sportliche rote Akzente, ebenso wie die roten Bremssättel.
- Der Wagen hat erst 10–20 km auf dem Tacho, und durch eine leichte Erkältung gibt es noch keine ausführliche Bewertung. Dennoch fühlt sich das Fahrgefühl angenehm an und erinnert an den sanften Charakter klassischer Porsche.
Unterschiede bei Felgen zwischen japanischer und deutscher Spezifikation? Hintergrund zum Bestellen der Leichtfelgen [4:09]
- Die japanische Serienbereifung trägt „Sports Design Wheels“, die eher dem normalen 981er Design ähneln. Wegen strengerer japanischer TÜV-Regelungen dürften eigentlich spezialisierte Felgen nicht verwendet werden, daher gibt es für Japan eine spezielle Variante.
- Die Original-Felgen aus Deutschland sind pro Stück 1 bis 1,5 kg leichter und breiter, was das Fahrgefühl merklich verbessert. Da die Originalfelgen nicht aufgezogen sind, wurde bereits beim Händler die Bestellung der deutschen Felgen in die Wege geleitet.
- Ein kleiner Insider: Im Serviceheft fanden sich Hinweise, dass die Tagfahrlichter beim Händler aktiviert wurden – eine Überraschung für echte Porsche-Fans.
Fahrkomfort und Fahrwerk: Vergleich mit 718 Spider RS und 981 GTS [8:33]
- Das Fahrwerk ist recht straff, jedoch nicht so extrem wie das des aktuellen 718 Spider RS oder GT3. Gegenüber dem 718 Spider RS fühlt es sich etwas weicher, aber resonanter an. Das ständige „Ausbalancieren“ des 718 ist nahezu einzigartig.
- Der 987 Spider reagiert direkt auf Unebenheiten, ist aber durch sein geringes Gewicht bequem zu fahren. Er erinnert vom Härtegrad her an das 981 Sports-Chassis (PASM Sport), wobei er einen Tick fester ist.
- Der Spaß am Fahren ist nicht allein durch Leistung definiert. Während technische Daten imponieren, zählt vor allem die pure Freude am Lenken – ein Faktor, der 987 und Cayman Charakter verleiht und zwangsläufig ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Der Einklang von Handschaltung und Zwischengas – „ein gradlinig aufgewachsenes Kind“ [17:54]
- Mina am Steuer: Der Motorsound wirkt klar und ehrlich, ohne aufgesetzt zu sein. Die manuelle Schaltung harmoniert perfekt mit dem präzisen Zwischengas – ein großer Pluspunkt.
- Im Gegensatz zum 981er, bei dem man die Drehzahl im Kopf abstimmen muss, funktioniert der 987 intuitiv – einfach das Gaspedal drücken, und der Wagen reagiert punktgenau. Ein Fahrerlebnis, das einen selbst staunen lässt.
- Das Fahrzeug wirkt absolut unprätentiös, ohne „Testen“ oder „Herausfordern“ der Fahrerin. Das Paar beschreibt den Spider als „ein gradlinig und offen aufgewachsenes Kind“, das von allen gemocht wird. Keine Spur von Nervosität oder Anspannung trotz des Namens „Spider“.
Sound des Sportauspuffs und leichtes Handling [24:01]
- Ausgestattet mit Sportauspuff: Für den 987 sagte man früher, dass der Sound mit oder ohne kaum Unterschiede macht. Tatsächlich ist der Unterschied in Dezibel beachtlich. Der Klang ist dezent, aber angenehm – auch stundenlang hört man ihn gerne.
- Im Gegensatz zum aggressiven Rennsound des 718 Spider RS wirkt dieser Klang sehr „normal“ und alltagstauglich – sogar für Nicht-Autokenner, die vorbeilaufen, klingt er wie ein „echter Sportwagen“.
- Bis dahin gab es noch eine hydraulische Servolenkung mit passendem Lenkradgefühl, die Straßenmanövrierbarkeit und Rückwärtsfahren leicht macht. Die Kupplung ist leichter als im 981, aber nicht so weich wie im 992. Das Schaltgefühl ist unkompliziert und präzise, anders als beim empfindlichen 981. Übrigens sind die Lichter noch manuell – eine Funzel in Tunneln sorgte für Überraschungen.
Vergleich mit dem 991.1 Carrera und das „Zurückkehren zur Ursprünglichkeit“ [32:39]
- Der Klang des 991 ist dramatischer, der Fahrkomfort angenehmer und sanfter – vor allem im frühen Carrera-Modell. Da der Carrera mehr auf Performance getrimmt ist, macht ein Vergleich mit dem 987 Boxster/S mehr Sinn.
- Eine großartige Zuschauer-Analogie zum Kochen sorgte für Begeisterung: Der 987 ist wie ein Gericht, das Salz und Olivenöl nutzt, um die Zutaten zu betonen. Der 991 ist ein Gericht mit verschiedenen Gewürzen und Saucen. Noch ältere Baureihen wie der 996 sind einfache Grillgerichte, der 964 gleicht rohem Pferdefleisch ohne Gewürze – extrem pur.
- Aus Sicht des 992 erscheint selbst der 991 etwas gewürzt, aber wenn man den 987 fährt, erkennt man, dass auch der 991 nicht ganz „pur“ ist. Viele Porsche-Liebhaber erleben eine Rückkehr zum Ursprünglichen, wenn sie ältere Modelle fahren.
Rückbesinnung auf alte Mittelmotor-Modelle und der „Musterschüler“ 911 [37:58]
- Der Wunsch, einen GT4RS und Cayman R zu fahren, führt zur humorvollen Bemerkung: „Wir wollen alle Trümpfe auf der Hand haben“. Der Cayman R bekommt zu wenig Anerkennung, und wenn der Spider schon so gut ist, dann muss das noch viel mehr Spaß machen.
- Das einzige 911er-Modell in Besitz ist der 964. Moderne 911er lenken so leicht, dass die typische Heckantriebscharakteristik fast verloren geht. Der 964 dagegen zeigt noch echtes Fahrgefühl, das Gewicht durch das Kurvenfahren spürbar macht. Zusammen mit Cayman/Boxster sind das Autos, die echtes fahrerisches Können fordern und belohnen.
- Moderne 911er sind zu „Musterschülern“ geworden – ein Wandel, der nicht nur Porsche betrifft. Die meisten Autos sind heute so konstruiert, dass sie möglichst viele Kunden zufriedenstellen. Dies ist auch auf strengere Umweltauflagen zurückzuführen, die mehr Beachtung finden als Kundenwünsche.
Diskussion zu PDK in den 981 und 991 Modellen [43:48]
- Die PDK aus der 981-Ära bietet eindrucksvolles Zwischengas und agile Schaltwechsel, fast so, als würde man selbst ein Cup-Rennen fahren. Selbst Hiro, ein Liebhaber der Handschaltung, bevorzugt die PDK im 981.
- Außer bei aktuellen GT-Modellen sind neuere PDKs viel zurückhaltender mit Zwischengas. Die 981 und der frühe 991 verbinden Schnelligkeit mit gutem Kraftstoffverbrauch und sind daher besonders empfehlenswert, speziell der frühe 991.
- Ein Zuschauer äußerte große Begeisterung für die PDK des frühen 991er GT3 – dieses Erlebnis bleibt im Gedächtnis hängen.
Panamera Turbo S E-Hybrid Testfahrt: Beeindruckendes Active Ride [48:07]
- Nach rund zwei Jahren wieder am Steuer eines Panamera – diesmal in der Top-Ausstattung Turbo S E-Hybrid mit Active Ride. Der Komfort ist einer der besten, den Porsche bisher gebaut hat: Keine Nickbewegungen durch Bremsen oder Gas, keine Seitenneigung, komplett flaches Fahrgefühl. Sogar besser als der direkt danach gefahrene Taycan.
- Der durch die Batterie tiefer Schwerpunkt sorgt für ein sattes Fahrgefühl. Der Sound ist ruhig, weit entfernt vom explosiven V8-Klang früherer Panamera-Turbos. Das Hybrid-System schaltet nahtlos, im Stadtverkehr fährt sich das Auto wie ein EV. Allerdings fehlt bei mittleren und hohen Geschwindigkeiten etwas Leistung vom Elektromotor.
- Das Fazit lautet: Wer Active Ride will, kann ebenso gut den Taycan Turbo S kaufen. Die Wahl eines V8-Hybrids ist nur sinnvoll, wenn mehr Platz im Fond benötigt wird. Die Zuschauer lobten das Active Ride-System in den Kommentaren.
Umweltvorschriften und Unterschiede zwischen neuen und alten Porsche – Zukunft des 911 [60:42]
- Fahrten mit einem älteren Porsche wie dem 987 machen die Unterschiede zwischen alt und neu deutlich: Moderne Modelle werden klar für Umweltauflagen optimiert, was sich im Normalmodus durch schnelle Schaltvorgänge zeigt, um Verbrauch und CO2 zu minimieren.
- Die Meldungen, der 911 werde nicht elektrisch, sorgen für Fragen. Wird ein leiser und zufriedenstellender 911 weiterhin genügen? Die Hoffnung gilt einem 911, der „gradlinig und pur“ wie ein früheres Modell bleibt – ohne überflüssige „Geschmacksverstärker“.
- Ein Zuschauer sprach die Idee an, dass es besser sei, wenn ein Elektroauto den Sound per Lautsprecher erzeugt, als ein Mittelding mit „halbherzigem“ Motorgeräusch. Da der 987 Spider noch neu im Alltag ist, sind ausführlichere Berichte nach mehr Kilometern geplant.
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