Ein Cabriolet mit GT3-Motor im Porsche 911? Offizieller Name könnte „911 S/C“ lauten
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GT3-Motor und offenes Verdeck
Im Porsche 911 könnte bald ein Cabriolet mit GT3-Motor erscheinen.
Laut Berichten aus dem Ausland kursiert das Gerücht, dass schon nächsten Monat ein Modell namens „911 GT3 Sportcabriolet“ debütieren könnte. Angetrieben wird es vom bekannten 4,0-Liter-4.0-Liter-Boxermotor ohne Aufladung, der 502 PS entwickelt und bis etwa 9.000 U/min hochdreht. Es wird erwartet, dass es sportliche Designelemente wie Luftauslässe hinter den vorderen Kotflügeln ähnlich dem GT3 RS sowie eine mittig angeordnete Doppel-Endrohranlage mit sportlicher Heckschürze erhält. Auf einen festen Heckflügel wird verzichtet, stattdessen soll ein verstellbarer Spoiler wie bei den Carrera-Modellen Einzug halten.
Ein 911 mit GT3-Herz, unter freiem Himmel fahrend – nach dem 991 Speedster wäre dies erst das zweite Exemplar seiner Art.
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Eine Linie seit dem 991 Speedster
Ein 911 mit offenem Verdeck und GT3-Motor gab es bisher nur einmal.
Es handelt sich um den 911 Speedster der 991-Generation, der ganz am Ende dieser Baureihe erschien. Er verband den gleichen 4,0-Liter-Boxermotor wie der GT3 mit einem RS-Abgassystem und wurde in einer limitierten Auflage von 1.948 Exemplaren gebaut. Ich habe diesen Wagen bereits in einem Blogbeitrag vorgestellt und kann nur bestätigen: Der Klang war phänomenal. Dabei handelte es sich weniger um Auspuffklang als um einen regelrechten Klanggenuss. Offen gefahren, schien die Musik direkt über dem Fahrer zu schweben. Das Fahrgefühl war erstaunlich komfortabel und tiefgründig, trotz des GT3-Herzens erinnerte der Wagen an einen echten Grand Tourer.

Das nun kolportierte GT3 Sportcabriolet wäre damit die zweite Ikone im Bunde, die „GT3-Motor + offenes Dach + 911“ miteinander verbindet. Beim 991 Speedster war ausschließlich ein 6-Gang-Schaltgetriebe erhältlich. Auch beim neuen Modell ist ein MT (Schaltgetriebe) wahrscheinlich.
Unterschied zum 718 Spyder RS – der entscheidende Unterschied im Motorstandort
Auch mein eigener 718 Spyder RS hat einen offenen GT3-Motor an Bord – somit gehören beide Fahrzeuge in dieselbe Kategorie.
Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Motorstandort: Der 718 Spyder RS ist ein Mittelmotor, während der 911 den Motor hinten trägt. Obwohl beide den gleichen 4,0-Liter-Boxermotor ohne Aufladung haben, könnten sich Charakter und Fahrdynamik erheblich unterscheiden. Der Mittelmotor des 718 Spyder RS sorgt für ein leichtes Vorderwagengewicht, was das Einlenkverhalten besonders präzise macht. Der Heckmotor des 911 hingegen liefert ein einzigartiges Traktionsgefühl und erzeugt beim Herausbeschleunigen das typische „Schubgefühl“. Dasselbe Triebwerk, anderer Einbauort – das Ergebnis ist ein komplett anderes Fahrerlebnis.

Auch der Sound wird sich stark unterscheiden. Während der 718 Spyder RS die Ansauggeräusche direkt hinter dem Fahrer und nahe den Ohren hörbar macht und so ein unvergleichliches Hochdrehzahl-Feeling erzeugt, ist dieses Klangdesign beim Heckmotor des 911 nicht realisierbar. Wie Porsche die Soundabstimmung für das Open-Air-Erlebnis gestaltet, bleibt somit ein besonders spannender Punkt der Entwicklung.
Das Schicksal auf 992.2-Basis – die Herausforderung von Katalysator und OPF
Basis für das Modell ist der GT3 der 992.2-Generation.
Das bringt große Erwartungen, birgt aber auch Bedenken. Bei der 992.2-Generation wurden die Abgasvorschriften noch verschärft, Katalysatoren und OPF (Ottopartikelfilter) wurden intensiver eingesetzt. Diese Komponenten verbessern die Umweltverträglichkeit, wirken allerdings auch dämpfend auf den Auspuffsound. Es dürfte schwerfallen, den einzigartigen Sound des 991 Speedster mit seinem besonderen Auspuff erneut zu erreichen.
Andererseits könnte der offene Wagen diesen Effekt mildern. Da das Verdeck offen ist, dringt der Motorsound unmittelbar zum Fahrer vor, ohne sich im Innenraum zu verlieren. Die feinen Nuancen von Ansaug- und Abgasgeräuschen im hohen Drehzahlbereich könnten so zusammen mit der frischen Luft das Hörerlebnis deutlich verstärken. Wie Porsche diesen klanglichen Ausgleich gestaltet, wird ein Meisterstück ihrer Soundingenieure sein.

Offizieller Name „911 S/C“? – Eine historische Neudeutung
Nach meinen exklusiven Informationen könnte das Modell offiziell „Porsche 911 S/C“ heißen.
Der Name 911SC dürfte vielen Porsche-Fans sofort ein Begriff sein: Zwischen 1978 und 1983 wurde die „Super Carrera“ Baureihe gebaut, eine zentrale Modellreihe in der Historie des 911, die den Fortbestand der Baureihe sicherte. Mit einem 3,0-Liter luftgekühlten Boxermotor vereinte der 911SC legendäre Zuverlässigkeit mit Fahrspaß und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Beim neuen Modell ist es allerdings nicht „SC“ ohne Slash, sondern „S/C“ mit Schrägstrich – vermutlich eine Abkürzung für Sport Cabriolet. Die Anlehnung an die Traditionsbezeichnung SC erscheint nahezu gewiss.
Porsche vergibt gerne historische Kennzahlen an limitierte Modelle: Den 911 S/T lieferte man zum 60-jährigen Jubiläum in 1.963 Exemplaren aus, der 991 Speedster feiert mit 1.948 Fahrzeugen das Baujahr des Porsche 356 Roadsters. Auch beim 911 S/C ist es sehr wahrscheinlich, dass es eine ausdrucksstarke Limitierung mit historischem Bezug geben wird. Natürlich mit Saugmotor, Heckantrieb und wahrscheinlich ausschließlich Schaltgetriebe ist dieses offene GT3-Modell ein absolutes Unikat. Für Fahrer, die das echte Porsche NA-Boxer-Erlebnis suchen, dürfte es kaum eine bessere Wahl geben als dieses Fahrzeug.
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