Begegnungen mit luftgekühlten Porsche-Besitzern am Royu Driveway

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Unser Auto‑Leben

Begegnungen mit Besitzern luftgekühlter Porsche 911

An einem freien Tag fuhr mein Mann kurz vor Mittag spontan los. „Ich drehe mit dem luftgekühlten Porsche eine kleine Runde auf dem Royu Driveway“, sagte er. Wie so oft kam er am Higashi-Rokko-Aussichtspunkt am Royu Driveway an – und entdeckte mehrere luftgekühlte Porsche, die nebeneinander auf dem Parkplatz standen.

„Ob das wohl ein Treffen unter Luftgekühlten ist …?“, dachte mein Mann. Er parkte mit etwas Abstand, holte sich am Automaten einen Kaffee und ging zurück zu seinem Auto. Da sprach ihn einer der Porsche-Fahrer an.

… Entschuldigung … Sie sind doch der Blogger, oder!?

Mein Mann war einen Moment überrascht: „Wie bitte?“ Der Fahrer erklärte: „Als ich diesen 964 gesehen habe, dachte ich sofort: ‚Das ist doch der 964 aus dem Blog!‘ Sie schreiben ja, dass Sie oft am Royu Driveway unterwegs sind. Ich wollte Sie schon immer einmal kennenlernen!“

„Na, dann vielen Dank für die treue Leserschaft!“, sagte mein Mann und kam mit den anderen ins Gespräch. Unter ihnen waren sowohl Anwohner aus der Nähe des Royu Driveway als auch der Betreiber eines 964-Owner-Clubs.

Nach etwa einer Stunde machte sich mein Mann auf den Heimweg. Die Gruppe überließ ihm dabei einen selbst gestalteten Aufkleber des Royu Driveway (angelehnt an die Nürburgring-Aufkleber).

Wie cool! Das „U“ ist sogar ein „Ü“ – richtig stilvoll (lacht).

Noch einmal zum Royu Driveway

Am nächsten Tag fuhr mein Mann schon wieder zum Royu Driveway (der kann wohl nicht genug davon bekommen, haha). Auch diesmal stand dort ein leuchtend roter 964. Als mein Mann mit dessen Besitzer ins Gespräch kam, stellte sich heraus, dass er ebenfalls zur Gruppe der luftgekühlten Porsche-Fahrer gehörte, die am Vortag dort gewesen war. Auch unseren Blog kannte er bereits.

Zu Hause erzählte mein Mann nachdenklich:

Dank Porsche ergeben sich in letzter Zeit so viele schöne Begegnungen. Die Leute sind alle unglaublich höflich und sympathisch. Ohne Porsche hätte ich diese Menschen nie kennengelernt.

Dann fügte er hinzu:

Mina, fahr doch auch mal allein zum Royu Driveway. Ich passe auf die Kinder auf.

Wie oft ich diesen Satz wohl schon von meinem Mann gehört habe … (bestimmt mehr als 30 Mal). Doch jedes Mal antworte ich:

Nein, wenn ich mit dem Panamera Turbo hinfahre, den ich nicht selbst gekauft habe, denken die Leute doch: „Die hat ihn von ihrem Mann geschenkt bekommen und führt sich jetzt auf, als wäre sie wer.“

Oder:

Und selbst wenn ich mit dem Boxster hinfahre: Ich fahre nicht besonders gut und würge ihn auf dem Parkplatz bestimmt ständig ab. Dann denken alle: „Wenn du so schlecht fährst, solltest du keinen Porsche fahren.“

Irgendwas in der Art sage ich dann immer – und fahre am Ende doch nicht. Darauf meint mein Mann jedes Mal:

Was ist das denn für eine Denkweise – wie bei Yoshida von BuraMayo! (lacht)

Obwohl ich ganz in der Nähe des Royu Driveway wohne, war ich deshalb noch kein einziges Mal allein dort. Woran liegt das bloß? Eigentlich bin ich in anderen Situationen ziemlich unerschrocken. Warum bekomme ich ausgerechnet hier so weiche Knie?

Aber bestimmt warten dort neue Begegnungen auf mich. Dieses Jahr nehme ich mir fest vor, allein zum Royu Driveway zu fahren und dort mein Debüt zu geben.

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