Verkauf unseres Nissan Note e-POWER NISMO S: Erfahrungen mit dem Privatverkaufsservice Car-byebuy
Veröffentlicht: 2021.05.09
*Dieser Beitrag wurde weder von einem Hersteller noch von anderen Beteiligten in Auftrag gegeben. Er schildert ausschließlich die persönlichen Erfahrungen mit einem selbst gewählten Service.
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Warum wir unseren Nissan Note e-POWER NISMO S verkaufen
Im Januar vergangenen Jahres haben wir einen gebrauchten Nissan Note e-POWER NISMO S gekauft. Nun haben wir beschlossen, ihn wieder zu verkaufen.
Mein Mann hatte zunächst nach einem Note e-POWER für den Arbeitsweg gesucht. „Wenn man schon beim Kauf an den Wiederverkauf denkt, erzielt man mit einem NISMO wahrscheinlich einen besseren Preis. Also suche ich gezielt nach einem NISMO.“ Mit diesem Gedanken entschied er sich für ein Exemplar aus dem Jahr 2018 mit 3.900 Kilometern auf dem Tacho, Navigationssystem, allen verfügbaren Sonderausstattungen des Herstellers und einem sehr guten Zustand innen wie außen.
Nach der Auslieferung stieg er ein und war sofort begeistert: Der NISMO S fährt sich großartig, und der elektrische Antrieb macht richtig Spaß. So nutzte mein Mann den Note nicht nur für den Arbeitsweg, sondern unternahm damit auch eine Tour nach Shikoku und fuhr bei Dienstreisen nach Tokio mit dem Auto. In nur einem Jahr und drei Monaten kamen so mehr als 10.000 Kilometer zusammen.

Der Note fährt sich gut, ist mit Abstand das sparsamste Auto in unserem Haushalt und dank seiner kompakten Abmessungen praktisch überall einsetzbar. Trotzdem haben wir uns aus zwei wichtigen Gründen entschieden, ihn abzugeben.
Der erste Grund: Wegen der Corona-Pandemie arbeitete mein Mann zunehmend von zu Hause und musste deutlich seltener ins Büro. Nur wenige Monate nach dem Kauf des Note im vergangenen Jahr wurde der erste Ausnahmezustand ausgerufen. Danach stellte sein Arbeitgeber weitgehend auf Homeoffice um.
Zwar fuhr mein Mann nach dem Ende des Ausnahmezustands gelegentlich wieder ins Büro, doch die Pandemie zog sich hin. In diesem Jahr musste er sogar noch seltener pendeln – und der Note blieb zuletzt fast immer stehen.
Für kurze Einkäufe in der Nachbarschaft oder Besuche in Geschäften mit engen Parkplätzen kam er zwar noch zum Einsatz. In letzter Zeit sagten wir aber immer öfter: „Wir fahren den Note kaum noch – eigentlich ist es schade, ihn ungenutzt stehen zu lassen.“
Der zweite Grund ist, dass ich mir ein eigenes Auto mit Schaltgetriebe gekauft habe (es ist allerdings noch nicht ausgeliefert). Mein neues Auto bietet ebenfalls Platz für fünf Personen und ist wendig genug für die Stadt – in dieser Hinsicht überschneidet es sich also mit dem Note.
Da ich einen Neuwagen bestellt habe, lässt sich wegen des aktuellen Halbleitermangels nicht absehen, wann er produziert und ausgeliefert wird. Gut möglich, dass der Note bereits verkauft ist, bevor das neue Auto bei uns ankommt. Damit müssen wir uns wohl abfinden.
Ursprünglich hatte ich nach einem Gebrauchtwagen gesucht. Doch nach und nach entwickelte ich die etwas eigenwillige Vorstellung, unbedingt „Aufkleber anbringen zu wollen“. Außerdem dachte ich: „Ein Navigationssystem brauche ich nicht unbedingt – ein Display, auf dem sich Apple CarPlay anzeigen lässt, reicht mir.“ Bei meiner Suche stellte sich schließlich heraus, dass sich die Preise für Neu- und Gebrauchtwagen kaum unterschieden. Deshalb entschied ich mich für einen Neuwagen.
Mit einem Gebrauchtwagen wäre das neue Auto vermutlich schon bei uns. Aber daran lässt sich nun einmal nichts ändern – also heißt es abwarten.
Verkauf über den Privatverkaufsservice Car-byebuy
Für den Verkauf des Nissan Note e-POWER NISMO S hatten wir auch über eine gleichzeitige Ankaufsbewertung nachgedacht, wie damals beim Verkauf unseres BMW 320i. Diesmal entschied sich mein Mann jedoch für den privaten Autoverkaufsservice Car-byebuy.
Der Grund: Ein Bekannter meines Mannes hatte kürzlich sein Auto über Car-byebuy verkauft. Als mein Mann davon hörte, dachte er: „Das klingt nach einem interessanten Service.“ Er erklärte es so:
Beim herkömmlichen Gebrauchtwagenhandel fallen zwangsläufig Zwischenhändlerkosten an. Dadurch bekommt der Verkäufer weniger und der Käufer zahlt mehr. Gerade bei großen Gebrauchtwagenhändlern fragt man sich, wie hoch allein die Kosten für Filialen, Lagerflächen, Personal und die massive Werbung sein müssen.
Bei Car-byebuy erhält der Verkäufer grundsätzlich den gewünschten Verkaufspreis. Für Käufer kommen lediglich eine Vermittlungsgebühr von 30.000 Yen und gegebenenfalls Kosten für die Fahrzeugübergabe hinzu. Damit kann man günstiger kaufen als beim Händler.
Ich verkaufe diesmal zwar einen Note, aber je teurer das Auto ist – etwa ein Porsche –, desto mehr kann dieses Modell meiner Meinung nach Verkäufern und Käufern Vorteile bieten.
So weit die Einschätzung meines Mannes.
Besichtigung und Bewertung vor Ort
Einige Tage später machte sich mein Mann auf den Weg, um den Ansprechpartner von Car-byebuy an einem Aussichtspunkt am Royu Driveway zu treffen. Dort sollte das Auto für das Verkaufsinserat aufgenommen und besichtigt werden.


Mein Mann hatte erwartet, dass sie am Aussichtspunkt ein paar Fotos machen und kurz den Zustand des Autos prüfen würden. Tatsächlich nahm der Termin jedoch fast zwei Stunden in Anspruch – inklusive Videoaufnahmen während der Fahrt. Mit der ausführlichen Begutachtung hatte er nicht gerechnet.

Zu dem Termin sagte mein Mann:
Ich dachte, bei der Besichtigung würden einfach ein paar Fotos gemacht und das Ganze wäre nach ungefähr 30 Minuten erledigt. Stattdessen haben sie sich anderthalb bis zwei Stunden Zeit genommen und das Auto sehr gründlich aufgenommen – mit einem Gespräch mit mir als Besitzer, einer Zustandsprüfung, Fotos vom Innen- und Außenbereich und sogar Videoaufnahmen während der Fahrt. Und für diesen Aufwand wurden keine zusätzlichen Kosten berechnet. Das fand ich wirklich beeindruckend.
Übrigens ist unser Nissan Note e-POWER NISMO S bereits auf der Car-byebuy-Website inseriert. Mein Mann hat den Preis offenbar um etwa 200.000 bis 300.000 Yen unter dem üblichen Niveau auf Gebrauchtwagenportalen angesetzt und bleibt damit unter zwei Millionen Yen …
Hoffentlich findet sich bald ein Käufer!
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