Ein Besuch im Café Seven in Tsukigase – ein Mekka für Autobegeisterte!

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Unser Auto‑Leben

Ein Café als Treffpunkt für Autobegeisterte

Heute kurz vor Mittag fragte mich mein Mann: „Im Café Seven, einem Mekka für Autobegeisterte, ist dieses Wochenende ein Anbieter maßgefertigter Lederhandschuhe zu Gast. Wollen wir hin?“ (Darum geht’s↓)

„Das Café Seven liegt in Tsukigase. Wir könnten also eine Tour durch die Gegend machen und auch über den Nara Nür fahren – so wird die Strecke genannt, die als Nürburgring von Nara gilt.“

Hm … erst noch etwas fürs Mittagessen besorgen, die Mädchen fertig machen und dann losfahren – das würde dauern. Aber das Wetter war so schön, dass ich schließlich sagte: „Na gut, los geht’s!“ Wir machten uns so schnell wie möglich startklar und fuhren kurz nach 13 Uhr los.

Wenn wir schon unterwegs waren, konnten wir auch gleich mit zwei Autos fahren: dem Boxster und dem Panamera.

FaceTime als Walkie-Talkie nutzen

„Bei so einer Gelegenheit ist es praktisch, während der Fahrt über FaceTime zu telefonieren – dann funktioniert es wie ein Walkie-Talkie.“ Also schloss ich mein Smartphone ans Ladekabel im Auto an und startete einen FaceTime-Anruf mit meinem Mann.

Tatsächlich war es ziemlich praktisch, sich unterwegs kurz abzustimmen – etwa mit „Lass uns noch an der Tankstelle halten“ oder „An der nächsten Ampel links“.

(Es war auch lustig, direkt hinter dem Boxster zu sehen, wie sich das Dach öffnet.笑)

Ich wusste gar nicht, dass man FaceTime auch so nutzen kann – wirklich praktisch! Auf den Bergstraßen brach die Verbindung an zwei Stellen ohne Empfang ab, ansonsten gab es aber keine Probleme.

Endlich im Café Seven

Unterwegs standen wir im Hanshin Expressway im Stau. Von zu Hause brauchten wir deshalb knapp zwei Stunden bis zum Café.


(Etwa einen Kilometer vom Bahnhof Tsukigase der JR entfernt.)

Einige Straßen waren recht schmal, aber auch mit dem Panamera kam man problemlos durch. Als wir ankamen, war es brechend voll – da merkte man gleich, warum das Café als Mekka für Autobegeisterte gilt. Und überall standen Sportwagen!

Ich habe jede Menge Porsche fotografiert. Welche Autos dort zu sehen waren, stelle ich euch später zusammen mit den Bildern im Blog vor.

Ein Blick ins Café

Der Eingang des Cafés sah so aus:

Drinnen begrüßte uns eine sehr freundliche Mitarbeiterin und führte uns zu einem Tisch. Auch mit Kindern war der Besuch ganz unkompliziert. Kinder – ich weiß leider nicht mehr, bis zu welchem Alter – bekamen außerdem kostenlos Saft. Meine Tochter bestellte sich einen Orangensaft. Auf jedem Tisch lag ein Blatt wie dieses:



Wahnsinn – offenbar hat das Café durch Empfehlungen und soziale Medien immer mehr Fans gewonnen. Neben den Tischen waren Kameras und Autozeitschriften geschmackvoll arrangiert.

Im Café wurden auch Ansteckbuttons, Modellautos und Aufkleber verkauft. Aus irgendeinem Grund waren die Kinder ganz begeistert von den Volkswagen-Buttons und wollten unbedingt einen haben.(笑)

Der eigentliche Grund für unseren Besuch

Nach einer kurzen Pause im Café ging es zum eigentlichen Anlass unseres Besuchs: Wir wollten uns Lederhandschuhe ansehen. Der Stand von CACAZAN, einem Hersteller von Fahrhandschuhen, befand sich ganz hinten auf dem Gelände.

Es gab viele verschiedene Modelle, und die Mitarbeiter berieten uns sehr freundlich. Mein Mann bekam allerdings den Rat, sich vor einer Maßanfertigung erst einmal genau mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen: **Bei maßgefertigten Lederhandschuhen muss man sich zunächst für das Design entscheiden.** Welche Farbe sollen die Nähte haben? Klettverschluss oder Knopf? Die Empfehlung lautete, erst einmal ein fertiges Modell zu kaufen und sich weitere Varianten anzusehen, bevor er eine Maßanfertigung bestellt. Zum Ausprobieren kaufte er zunächst ein Paar.

Beim Fahren stellte er fest: **„Die Handschuhe sitzen gut am Lenkrad, und auch am Schalthebel rutscht die Hand nicht ab. Gefällt mir!“**

Über den Nara Nür zurück nach Hause

Auf dem Rückweg nahmen wir die Strecke, die als Nara Nür bekannt ist. Im Sportmodus zu fahren, machte auf der gut ausgebauten und angenehm zu fahrenden Straße richtig Spaß. Als ich mich nach hinten umdrehte, schliefen die Mädchen tief und fest.(笑)

Vielleicht gibt es in Kansai noch viele weitere schöne Straßen zu entdecken. Da möchte ich unbedingt wieder hin! Mein persönliches Souvenir war ein Porsche-Ansteckbutton.


(Irgendwie sieht er ein bisschen unecht aus,笑)

Aber er ist süß – den mache ich gleich an meine Tasche.

Zu Hause suchte ich noch ein wenig nach Informationen über das Café Seven und entdeckte dabei auch die Facebook-Seite:
■ Facebook-Seite des Café Seven

Wer in Kansai unterwegs ist, sollte dem Café unbedingt einmal einen Besuch abstatten. Dort lassen sich zahlreiche Sportwagen und Supersportwagen bestaunen – ein tolles Erlebnis für Autofans.

 

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