Der neue Porsche 911 (992), den wir bestellt haben, ist ein Cabriolet!
公開日:2020.03.24
Ein ganz normaler 911 …
Über den Wechsel von unserem Panamera hatte ich neulich bereits geschrieben: Am Ende ist es ein „neuer 911 (992) geworden“. Heute möchte ich erzählen, für welche Variante des neuen 911 wir uns entschieden haben.
Die Antwort lautet: für den 911 Carrera Cabriolet.
Als wir noch überlegten: „Cayenne? Taycan? …“, hätte ich nie gedacht, dass es am Ende ein Cabriolet wird.

1. Warum es das Basismodell wurde
Mein Mann erklärt, warum wir uns nicht für einen 911 Carrera S oder 911 Carrera 4S, sondern für das Basismodell entschieden haben:
Wenn man hauptsächlich in der Stadt und im Alltag unterwegs ist, reichen die 385 PS des Basismodells völlig aus. Ich bin schon verschiedene Porsche-Basismodelle gefahren und habe dabei gemerkt, wie ausgewogen und gelungen sie sind.
Dass der S großartig ist, steht außer Frage. Aber ob ich wirklich rund 3,37 Millionen Yen mehr ausgeben möchte, nur um statt des Basismodells 450 PS zu bekommen? Dann wäre es mir lieber, das Basismodell zu nehmen und das gesparte Geld in die Sonderausstattung zu investieren, die mir gefällt.
Und wenn ich schon einen S kaufen würde, wäre ich versucht, gleich zum Turbo S zu greifen.
So sieht er das.
Tatsächlich konnte mein Mann vor Kurzem einige Tage lang den 991.2 GTS eines Bekannten fahren. Dabei dachte ich: „Wenn man viel in der Stadt unterwegs ist, ist diese Leistung fast schon zu viel des Guten. Das ist doch schade … Das Basismodell dürfte im Alltag am angenehmsten sein.“
2. Warum es ein Cabriolet wurde
Mein Mann liebt schon seit Langem luxuriöse Coupés wie den Mercedes-Benz SL. (Eine Zeit lang besaß er einen SL 500 (R129).) Eigentlich wollte er zunächst eine puristische Variante: einen 911 als Coupé in der Basisausführung, lediglich mit PCCB. Doch das hätte den Fokus stark auf die Fahrdynamik gelegt und sich damit teilweise mit unserem GT3 überschnitten.
Statt den 911 in Richtung GT3 auszurichten, mache ich ihn lieber zum Gegenpol. Ich mochte den SL schon immer. Deshalb möchte ich den neuen 911 möglichst in diese Richtung konfigurieren.
Und ein offenes Dach macht einfach einen riesigen Unterschied. Zugegeben, das ist etwas zugespitzt: Im Stop-and-go-Verkehr der Stadt fühlt es sich kaum anders an, ob man einen GT3 oder ein Ökoauto fährt. Doch sobald sich das Dach öffnet, wird aus dem Alltagserlebnis etwas ganz Besonderes – genau das macht ein Cabriolet aus. Früher habe auch ich oft über die geringere Karosseriesteifigkeit von Cabrios gesprochen. Aber solange man keine Bestzeiten auf der Rennstrecke anstrebt, spielt das überhaupt keine Rolle. Es ist schlicht egal.
Inzwischen sieht er das so. Ich fragte mich zwar: „Wird das Cabriolet nicht unserem Boxster zu ähnlich?“, doch mein Mann meint:
Der Boxster hat einen frei saugenden Sechszylinder, ein Schaltgetriebe und ist ein GTS. Sein Klang ist fantastisch – ein echter Sportwagen. Das neue Cabriolet soll dagegen nicht unbedingt besonders schnell sein. Ich möchte damit auch entspannt und mit offenem Dach über die Autobahn fahren. Der Komfort soll im Vordergrund stehen, und auch die Innenausstattung soll eher zurückhaltend wirken.
Wenn wir den 911 näher an ein luxuriöses Coupé heranbringen, unterscheidet er sich deutlich genug vom Boxster.
Außerdem gibt es insgesamt weniger Cabriolets. Deshalb sieht man in der Stadt vermutlich nicht ständig denselben neuen 911. Und der Wiederverkaufswert dürfte vielleicht auch ein klein wenig besser sein.
Das waren seine Überlegungen.

3. Die Außenfarbe
Für unseren neuen 911 haben wir uns für aventuringrünmetallic entschieden. Die Farbe ist mit dem neuen 911 ins Programm gekommen. Dunkelblau fand ich zwar auch schön, aber unser aktueller Panamera in nachtblaumetallic ist ziemlich schmutzempfindlich. Deshalb sollte es diesmal keine dunkelblaue Lackierung werden.
Auch Kreide ist eine schöne Farbe, aber unser GT3 ist bereits in Kreide lackiert. Silber schien daher eine gute Alternative zu sein. Schließlich schwankten wir zwischen „GT-silbermetallic“ und „aventuringrünmetallic“. Dann fiel die Entscheidung:
Der 992 greift viele klassische Porsche-Designelemente auf. Dazu passt der gedeckte Farbton von Aventuringrün besonders gut.
So wurde es für uns ein 911 Carrera Cabriolet in Aventuringrün. Das Verdeck ist übrigens braun.

Die Ausstattung unseres 911 Cabriolet folgt
Bei unserem neuen 911 diskutieren wir noch über die Ausstattung: Die serienmäßigen Räder sollen vielleicht bleiben, und auch beim Sportabgasanlage sind wir uns noch nicht sicher. Sobald die Konfiguration endgültig feststeht, erzähle ich im Blog mehr darüber.
Allerdings wird offenbar auch das Porsche-Werk wegen des Coronavirus vorübergehend die Produktion einstellen. Wann unser Wagen gebaut und ausgeliefert wird, wissen wir deshalb noch nicht. Hoffentlich kommt er noch vor der nächsten Hauptuntersuchung unseres Panamera an … aber vielleicht wird das knapp.
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