Mit einem großen Auto sicher unterwegs: Drei Dinge, auf die es ankommt
公開日:2017.07.15
Der Panamera ist groß
Der Panamera ist wirklich groß. Vergleicht man seine Abmessungen mit denen eines Kei-Cars, staunt man, wie viel größer er tatsächlich ist.
〘Neuer Panamera〙Breite: 1.937 mm, Länge: 5.049 mm
〘Kei-Car〙Breite: höchstens 1.480 mm, Länge: höchstens 3.400 mm
Der Panamera ist also etwa 50 cm breiter und ganze 1,5 m länger als ein Kei-Car. Was für ein Koloss!
Wendig ist er natürlich nicht gerade. Wenn ich Gegenverkehr begegne, bin ich deshalb jedes Mal angespannt. Und einmal habe ich meinen Panamera tatsächlich beschädigt.
Das passierte, als ich mit dem Panamera meine Eltern besuchte. Beim Rangieren auf deren Parkplatz streifte ich mit dem Heck ein Hindernis. Aus irgendeinem Grund reagierte ich nicht auf die Parksensoren, obwohl sie mich vor dem Hindernis warnten.
Piep, piep, piep, piep, piep,
piep piep piep piep piep piep piep piep
Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep
……………………….
………………………。
Dieses Gefühl, als würde gerade alles den Geist aufgeben, war ein riesiger Schock. Seitdem beachte ich beim Fahren großer Autos drei Grundregeln.
Meine drei goldenen Regeln
① Enge Straßen meide ich grundsätzlich
Viele Straßen, die schmal wirken, sind für den Panamera tatsächlich breit genug. Auch aneinander vorbeizukommen ist möglich, wenn ich vorher warte oder den anderen zuerst fahren lasse. Trotzdem fahre ich dort nicht entlang. Selbst wenn ich es eilig habe, nehme ich lieber einen Umweg und bleibe auf breiten Straßen.
② Enge Parkplätze bei Supermärkten und Convenience-Stores lasse ich aus
Der Parkplatz des nächstgelegenen Supermarkts ist eng. Das heißt nicht, dass man dort nicht parken könnte – und der Laden ist günstig und sehr praktisch. Aber ich möchte kein unnötiges Risiko eingehen und fahre deshalb mit dem Panamera grundsätzlich nicht hin. Bei Convenience-Stores gilt dasselbe: Selbst wenn ein Parkplatz frei ist, fahre ich auf keinen Fall hinein, wenn ich spontan denke: „Das ist ganz schön eng …“
③ Ich fahre mindestens 30 Minuten früher los
Wenn ich denke: „Ich schaffe es nicht mehr rechtzeitig zum Treffen“, bleibt mir womöglich nichts anderes übrig, als eine schmale Straße oder Abkürzung zu nehmen. Damit steigt auch das Risiko, den Panamera anzustoßen. Deshalb plane ich beim Losfahren grundsätzlich mindestens 30 Minuten Puffer ein.
Wenn Google Maps eine Stunde Fahrzeit angibt, rechne ich anderthalb Stunden ein; bei anderthalb Stunden plane ich zwei Stunden. Einmal musste ich beruflich von zu Hause nach Yonago in der Präfektur Tottori fahren. Wegen des Verkehrs und möglicher Zwischenfälle brach ich eine Stunde früher auf. Die Straßen waren dann aber so frei, dass ich
ganze zwei Stunden früher als geplant ankam (Bin ich etwa ganz schön gerast …?)
Aber auch das ist völlig in Ordnung. Viel besser, als zu spät zu kommen, in Stress zu geraten und den Panamera unnötig in Gefahr zu bringen. Ich finde: Für sicheres Fahren mit einem großen Auto kommt es vor allem auf Folgendes an:
Nicht die Fahrtechnik so weit zu perfektionieren, dass man jede Straße bewältigen kann, sondern riskante Situationen von vornherein zu meiden.
Wenn man Risiken nicht auf sich nimmt, kommen sie auch nicht einfach von selbst auf einen zu.
Vielleicht denken manche nach der Lektüre dieses Beitrags: „So ein Auto kostet Zeit, ist wenig wendig und man kann nicht einmal spontan zum Supermarkt oder Convenience-Store fahren – was für ein umständliches Auto!“ Doch selbst für mich, die zwischen Kinderbetreuung, Haushalt und Arbeit ständig auf Trab ist, überwiegt der Wert dieses Autos all diese Umstände bei Weitem. Genau das macht den Panamera so besonders – daran werde ich immer wieder erinnert.
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