【Porsche Owner File #11】Porsche Panamera 4S (971): Kauf, Sonderausstattung und Fahrbericht

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Porsche Panamera

Hallo zusammen! Ich bin Mina, Betreiberin des Blogs „Willkommen zu Hause, PORSCHE“. Auf vielfachen Wunsch unserer Leserinnen und Leser, die gern die persönlichen Erfahrungen verschiedener Porsche-Besitzer kennenlernen möchten, gibt es unsere Reihe „Porsche Owner File“. In der elften Folge berichtet „Manma“ aus Hokkaido vom Kauf seines Porsche Panamera 4S (971), seiner Sonderausstattung und seinen Fahrerfahrungen.

In diesem Blog finden Sie bereits viele Informationen zum Panamera. Doch Fahrverhalten und Fahrgefühl unterscheiden sich sicher deutlich zwischen dem Basismodell, dem Panamera 4, dem 4S, dem Turbo und den Hybridversionen. Wie fällt also das Urteil über den Panamera 4S aus? Lesen Sie selbst.

〘Informationen zum Besitzer〙
・Fahrzeug: Porsche Panamera 4S (971, Modelljahr 2018)
・Name: Manma
・Wohnort und Wohnsituation: Hokkaido / Wohnung
・Familie: vier Personen – Ehefrau (Führerschein vorhanden, aber kaum Fahrpraxis), ein Kind auf der Mittelschule und ein Grundschulkind
・Bisherige Fahrzeuge:
Honda Prelude (BB4) → Honda Integra Type R (DB8) → Honda Odyssey (RB1) + NSX (NA1)
→ Audi A6 Avant (C6) → Audi S4 (B8)
→ BMW M3 Limousine (E90) – und schließlich zog mit dem Panamera 4S der erste Porsche bei uns ein.
・Eine Botschaft an die Leser: Ich freue mich, wenn mein Bericht allen weiterhilft, die über den Kauf eines Panamera nachdenken.

1) Wie es zum Kauf kam

ーMeine Fahrzeugwahl

Als ich auf meine bisherigen Autos zurückblickte, wurde mir wieder bewusst: In der ersten Hälfte meines Autofahrerlebens war ich Honda treu – und besonders den VTEC-Motoren.

Nachdem ich Honda den Rücken gekehrt hatte, wechselte ich eher zufällig von einem deutschen Auto zum nächsten. An Audi reizte mich vor allem die aufwendig und brillant gestaltete Beleuchtung innen wie außen. Beim BMW M3 Limousine waren es dagegen das muskulöse Design mit den ausgestellten Kotflügeln und der Powerdome-Motorhaube, das mich überzeugte.

Irgendwann fuhren auch immer mehr Bekannte deutsche Autos, und so wuchs mein Interesse an ihnen ganz natürlich. Meine Kriterien für ein Auto – schnell, gut aussehend und mit einem schönen Cockpit – sind jedoch seit meinem Honda Prelude dieselben geblieben.

ーWie ich mich für Porsche zu interessieren begann

An einem Abend sah ich einen Porsche 911 Carrera 4 der Baureihe 991 elegant an mir vorbeifahren. Das wunderschöne Design des 911 und die markanten Rückleuchten trafen mich wie ein Blitz. Von diesem Moment an fragte ich mich, ob es nicht doch irgendwie möglich wäre, einen Porsche in unsere Familie zu holen.

ーWarum es ausgerechnet ein Panamera wurde

Wie schon erwähnt, war es ein Porsche 911 Carrera 4 der Baureihe 991, der mein Interesse an der Marke geweckt hatte. (Das Design fand ich rundum gelungen – vor allem die Heckansicht war atemberaubend schön.) Hätte ich einen 911 gekauft, hätte ich für Fahrten mit allen vier Familienmitgliedern allerdings noch ein weiteres Auto gebraucht.

Zwei Autos im Haushalt zu haben, wäre damals mit einigen Schwierigkeiten verbunden gewesen. Gerade als ich dachte, ich müsste wohl warten, bis die Kinder groß sind und ausziehen, erfuhr ich in einer Zeitschrift oder Ähnlichem, dass das Design des Panamera der Baureihe 971 dem 911 der Baureihe 991 ähnelt. Da dachte ich:

„Moment mal – ist der Panamera 971 nicht unfassbar cool? Nein, er ist wirklich unglaublich cool! Und es gibt ihn auch noch als Viersitzer!“

Von da an beschäftigte ich mich ernsthaft mit dem Kauf.

ーWarum ich mich für den Panamera 4S entschied

Da ich vom BMW M3 Limousine umstieg, verglich ich mit Blick auf die Leistung die drei Modelle Panamera, Panamera 4 und Panamera 4S.

Ich lebe in Hokkaido, wo es viel schneit. Moderne Autos sind jedoch sehr leistungsfähig, und Allradantrieb war für mich keine zwingende Voraussetzung. (Auch mit dem heckgetriebenen M3 Limousine kam ich auf Schnee gut zurecht.)

Zunächst wollte ich ganz selbstverständlich ein Angebot für den günstigsten, heckgetriebenen Panamera einholen. Doch der Verkäufer meinte: „Den heckgetriebenen Panamera nehmen nur sehr wenige Kunden.“ (mit einem Lächeln) Ich verstand das als höflichen Wink, lieber nicht nach dem Hecktriebler zu fragen. (lacht)
Auch ich dachte mir: „So sehr muss ich mich nun auch nicht auf den Heckantrieb versteifen.“ Schließlich verglich ich daher nur noch den Panamera 4 und den Panamera 4S.

ーInterieur-Paket in Schwarz hochglänzend

Panamera 4 und Panamera 4S unterscheiden sich natürlich bei der Serienausstattung. Mit zusätzlichen Sonderausstattungen und entsprechendem Aufpreis lassen sie sich jedoch nahezu gleich ausstatten.

Allerdings war das Interieur-Paket in Schwarz hochglänzend beim Panamera 4 erhältlich, beim Panamera 4S dagegen nicht. (Im Katalog stand, dass es auch für den 4S verfügbar sei. Im Konfigurator wurde es jedoch nicht angeboten, und der Verkäufer bestätigte, dass es tatsächlich nicht wählbar war. Beim Turbo war es hingegen verfügbar.) Da ich mir den Innenraum entweder in Schwarz oder in Carbon vorstellte, musste ich mich fragen:

„Warum lässt sich das Interieur-Paket in Schwarz hochglänzend sowohl für den Panamera 4 als auch für den Panamera Turbo wählen, aber nicht für den Panamera 4S? Wird ausgerechnet der Panamera 4S außen vor gelassen?“

Das irritierte mich ein wenig. Letztlich dachte ich aber, dass bei der Wahl zwischen Panamera 4 und 4S vor allem die Fahrleistungen den Ausschlag geben würden. Bei der Innenausstattung konnte ich ja einfach Schwarz für den Panamera 4 und Carbon für den Panamera 4S wählen.

Am Ende entschied ich mich für den Panamera 4S. Der Grund: Ich befürchtete, dass mir ein Panamera mit weniger Leistung und Drehmoment als mein BMW M3 Limousine im direkten Vergleich zu schwach vorkommen könnte.

Die Leistung und das Drehmoment des Panamera 4 sind für sich genommen mehr als ausreichend, und auch bei der Probefahrt hatte ich nie das Gefühl, dass es an Leistung mangelte. Vielleicht spielte aber auch meine Vorliebe für das „S“-Emblem eine Rolle.

2) Sonderausstattung und Konfiguration

■Außenfarbe: Carraraweißmetallic
■Räder: 20-Zoll-Panamera-Turbo-Räder
■Radzubehör: Porsche-Wappen als Radnabenabdeckung
■Innenraumfarbe: Sattelbraun / Luxorbeige
■Sitze: 8-Wege-Komfortsitze mit elektrischer Verstellung (Serie)
■Exterieur: LED-Matrix-Hauptscheinwerfer einschließlich PDLS Plus, abgedunkelte LED-Heckleuchten, Komfortzugang, ParkAssistent inklusive Surround View, Privacy-Verglasung, Türen mit Zuziehhilfe, Luftauslassgitter in Exterieurfarbe, Außenspiegel lackiert
■Getriebe / Fahrwerk: PDK (Serie), Sport-Chrono-Paket
■Interieur: 4-Zonen-Klimaautomatik, Abstandsregeltempostat inklusive Stauassistent, Fußmatten, Abdeckungen für Cupholder, weiße Zifferblätter für Kombiinstrument und Sport-Chrono-Uhr
Carbon-Interieur: Interieur-Paket Carbon, beleuchtete Türeinstiegsblenden aus Carbon
■Sonstiges: Schlüsseletui aus Leder, 19-Zoll-Leichtmetallräder eines Drittanbieters mit Winterreifen

ーWarum ich diese Ausstattung gewählt habe

Ursprünglich wollte ich meinen Panamera 4S nach Wunsch bestellen. Dann wurde mir jedoch ein Fahrzeug aus dem Bestand von Porsche Japan angeboten, das meiner Wunschkonfiguration sehr nahekam. Letztlich kaufte ich dieses Auto.

Die Ausstattung entsprach zwar nicht vollständig meiner geplanten Bestellung. Doch die Sonderausstattungen, auf die ich keinesfalls verzichten wollte, waren an Bord. Außerdem ließ sich ein Großteil der fehlenden Ausstattungsdetails noch ändern, und das Auto konnte innerhalb weniger Wochen ausgeliefert werden. Zusammengenommen überzeugte mich das. Besonders wichtig waren mir:

„Carraraweißmetallic“, „Sattelbraun / Luxorbeige“, „LED-Matrix-Hauptscheinwerfer einschließlich PDLS Plus“, „Komfortzugang“, „Sport-Chrono-Paket“, „4-Zonen-Klimaautomatik“ und „Interieur-Paket Carbon“

Zusätzlich wollte ich eine Ambiente-Beleuchtung bestellen. Das Fahrzeug aus dem Bestand war jedoch nicht damit ausgestattet, und eine Nachrüstung war ebenfalls nicht möglich. Darauf musste ich letztlich verzichten.

Das Fahrzeug hatte außerdem einige Sonderausstattungen, die ich ursprünglich nicht eingeplant hatte. „Überflüssig“ wäre vielleicht zu hart gesagt – ich redete mir einfach ein, dass sie sich bestimmt irgendwann als nützlich erweisen würden, und entschied mich für den Kauf. Wie ich die einzelnen Ausstattungsdetails nach der Auslieferung tatsächlich bewertete, erzähle ich weiter unten.

Letztlich kaufte ich das Bestandsfahrzeug: Es entsprach meiner geplanten Konfiguration abzüglich der Ambiente-Beleuchtung und hatte dafür einige zusätzliche Ausstattungen (sogar ziemlich viele, wie sich herausstellte – lach). Ich ging davon aus, dass sich die Modelljahre 2018 und 2019 nicht wesentlich unterschieden.

3) Vom Kauf bis zur Auslieferung

Bestellung: Ende September 2018 → Auslieferung: Mitte Oktober 2018

Weiter zur nächsten Seite → Motor, Beschleunigung und weitere Eindrücke vom Panamera 4S nach sechs Monaten

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