Die Probefahrt-Autos des Jahres 2025: Diese drei Klassiker haben überzeugt
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14 Autos, die ich 2025 gefahren bin
Die Bekanntgabe kommt diesmal etwas später als geplant: Hier sind meine Probefahrt-Autos des Jahres 2025.
Auch 2025 hatte ich das Glück, viele unterschiedliche Autos fahren zu dürfen – darunter den Porsche 911 GT3 und Carrera GTS der Baureihe 992.2, den 911 GT3 RS der Baureihe 991.2, einen BMW E46 M3, den Mazda MX-5 und den Toyota 86 GR. Die vier Autos, die ich im vergangenen Jahr selbst gekauft habe, lasse ich außen vor. Für die Wahl meiner Probefahrt-Autos des Jahres habe ich mich stattdessen auf die Fahrzeuge konzentriert, die mir Leserinnen und Leser zum Fahren überlassen haben.
- Porsche 911 GT3 (992.2, Schaltgetriebe)
- Porsche 911 GT3 Touring (992.2, PDK)
- Porsche 911 Carrera GTS (992.2)
- Porsche 911 GT3 RS (991.2)
- BMW E46 M3 (modifiziert)
- Porsche 911 Carrera Black Edition (991.1)
- Porsche Cayenne GTS Coupé (E3, Facelift)
- Porsche 911 Turbo (992.1)
- Land Rover Defender OCTA Edition One
- Porsche 911 Carrera T (992.2, Schaltgetriebe)
- Porsche 911 Carrera (992.2, PDK)
- Porsche Macan Electric
- Toyota 86 GR
- Mazda MX-5 (ND, frühe Ausführung)
Meine Bewertungskriterien sind jedes Jahr dieselben.
Im Mittelpunkt steht der Fahrspaß. Besonders wichtig ist mir, ob sich ein Auto auch auf Touren und im Alltag mit Freude bewegen lässt. Neben messbaren Werten wie Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit zählen für mich vor allem das Fahrgefühl auf öffentlichen Straßen, die einfache Beherrschbarkeit und – am allerwichtigsten – die Frage, ob man am Steuer lächeln muss.
Dann kommen wir zu den Probefahrt-Autos des Jahres 2025.
Platz 3: Porsche 911 Turbo (992.1) – perfekt ausgewogen, ohne Schnickschnack
Auf Platz 3 landet der Porsche 911 Turbo der Baureihe 992.1 – nicht der Turbo S, sondern das reguläre Turbo-Modell ohne „S“.
Seinen Charakter beschreibt eine Redewendung wohl am besten: „Nichts hinzufügen, nichts weglassen.“ Die Balance dieses Autos ist schlicht herausragend. Natürlich ist auch der Turbo S ein ausgereiftes Auto, an dem kaum etwas auszusetzen ist. Doch der normale Turbo ist mit seiner stärker auf den Alltag ausgerichteten Motorcharakteristik besonders überzeugend. Als komfortables und zugleich schnelles Auto ist er kaum zu übertreffen.

Besonders beeindruckt haben mich der spontane Durchzug im mittleren Drehzahlbereich und die angenehm natürliche Kraftentfaltung.
Der Motor zieht so geschmeidig an, als wäre er ein großvolumiger Sauger – von Turboloch keine Spur. Im Sport- oder Sport-Plus-Modus zeigt der Wagen natürlich eine ganz andere Seite. Wer allerdings GT3-Modelle oder noch kompromisslosere, leichtere Autos bevorzugt, könnte sich etwas mehr Direktheit wünschen. Gemessen an meinen persönlichen Kriterien ist der Turbo dennoch ein hervorragendes Auto.
Er hat genau den Reiz, der einen denken lässt: Den möchte ich kaufen, als treuen Begleiter hegen und pflegen – und am liebsten überallhin selbst fahren.
Platz 2: Mazda MX-5 (ND, frühe Ausführung) – purer Fahrspaß für unter 20.000 Euro
Auf Platz 2 steht der Mazda MX-5 der Baureihe ND in der frühen Ausführung.
Zum ersten Mal konnte ich einen weitgehend serienmäßigen MX-5 ausgiebig fahren – und dabei wurde mir klar, was für ein großartiges Auto das ist. Der Motor ist nicht besonders leistungsstark, und auch die Beschleunigung ist nicht atemberaubend. Doch sein leichtfüßiges Einlenken, die auf kurvigen japanischen Straßen genau richtig dosierte Leistung und das präzise Handling machen den besonderen Reiz aus.

Was einen Sportwagen ausmacht, ist Geschmackssache. Wer vor allem Leistung und Beschleunigung sucht, wird mit diesem Auto vermutlich nicht glücklich. Wer dagegen den Fahrspaß und die Momente schätzt, in denen man am Steuer unwillkürlich lächelt, findet kaum ein passenderes Auto. Würde allein der Spaß zählen, wäre der MX-5 vielleicht sogar mein Favorit des Jahres 2025. Schon nach zwei oder drei Kurven denkt man: „Hat das wirklich immer so viel Spaß gemacht?“ Der Wagen lässt sich leicht kontrollieren, der Motor darf hochdrehen, und auch die Übersetzung passt hervorragend zu den japanischen Bergstraßen. Leistung und Getriebeabstufung fühlen sich genau richtig an.
Für entspanntes Langstreckenfahren auf der Autobahn ist der MX-5 nicht unbedingt die erste Wahl. Doch auf japanischen Landstraßen, ruhigen Strecken durchs ländliche Gebiet und kurvigen Bergstraßen ist er kaum zu schlagen.
Und dass man ein derart großartiges Auto für weniger als 20.000 Euro kaufen kann, ist wirklich ein Glücksfall.
Platz 1: Porsche 911 GT3 (992.2, Schaltgetriebe) – die neue Zugänglichkeit des GT3
Der Probefahrt-Sieger des Jahres ist der Porsche 911 GT3 der Baureihe 992.2 mit Schaltgetriebe.
Warum ich ihn auf Platz 1 gewählt habe? Weil die Bezeichnung „GT3 für alle“ perfekt zu diesem Auto passt. Bisher war die Hürde beim GT3 vergleichsweise hoch – und genau das gehörte auch zu seinem Reiz. Für meinen Einsatz, bei dem ich viel auf öffentlichen Straßen und auf Touren unterwegs bin, war er jedoch manchmal etwas anstrengend. Beim 992.2 ist das Fahrwerk komfortabler abgestimmt, störende Geräusche wurden deutlich reduziert und das Auto lässt sich viel leichter fahren.

Auch das Schaltgetriebe lässt sich hervorragend bedienen. Selbst im Vergleich zum Schaltgetriebe meines früheren 911 GT3 Touring der Baureihe 991 ist die Bedienbarkeit spürbar besser geworden. Hinzu kommt die deutlich kürzere Übersetzung des 992.2: So lässt sich auch auf öffentlichen Straßen ein großer Teil des Drehzahlbands seines bis 9.000/min drehenden Motors erleben. Bei früheren GT3-Modellen war es auf der Straße schwierig, den Motor wirklich hochzudrehen. Mit diesem Auto kann man auch im Stadtverkehr mit etwas höherer Drehzahl fahren – und das macht richtig Spaß.
Warum habe ich den normalen GT3 und nicht den GT3 Touring gewählt?
Weil dieser GT3 ein Schaltgetriebe hat. Es ist wirklich hervorragend gelungen. Besonders beeindruckt die traditionelle GT3-Funktion, mit der man beim Hochschalten das Gaspedal durchgedrückt halten kann. Auch die Bedienbarkeit wurde verbessert – dieser GT3 zeigt einmal mehr, dass ein Schaltgetriebe in seiner neuesten Ausführung auch das beste sein kann. Genau das verkörpert der 911 GT3 mit Schaltgetriebe der Baureihe 992.2. Dazu kommt der Heckflügel, der den GT3-Charakter unterstreicht und für mich einen weiteren Teil seines Reizes ausmacht.
Ich bin schon verschiedene Modelle der Baureihe 992 gefahren. Doch unter den 992.2-Modellen macht mir der GT3 am meisten Spaß – davon bin ich überzeugt. Bei den frühen 992-Modellen haben mich der Carrera T und der Dakar begeistert. Diesmal ist der GT3 mit großem Abstand mein Favorit.
Auch 2025 freue ich mich auf viele neue Begegnungen mit Autos
Meine Probefahrt-Autos des Jahres 2025: Auf Platz 3 der 911 Turbo (992.1), auf Platz 2 der Mazda MX-5 ND in der frühen Ausführung und auf Platz 1 der 911 GT3 (992.2) mit Schaltgetriebe.
Jedes dieser Autos hat seinen ganz eigenen Reiz – je nach Bewertungskriterien könnte die Rangfolge also anders ausfallen. Für mich standen der Fahrspaß und die Alltagstauglichkeit auf Touren im Vordergrund. Nach diesen Maßstäben haben mich die drei Modelle besonders beeindruckt.
Auch in diesem Jahr möchte ich viele verschiedene Autos fahren und meine Eindrücke hier im Blog mit euch teilen. Ich freue mich, wenn ihr mich weiterhin dabei begleitet. Jede Begegnung mit einem neuen Auto bringt neue Entdeckungen und Begeisterung mit sich.
Ich bin gespannt, welche Autos ich 2026 kennenlernen darf.
Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.


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