Panamera-Innenraum: So stark verschmutzen beige Ledersitze【mit Bildern】

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Beige sieht klasse aus, aber …

Die Ledersitze im Innenraum unseres Panamera sind beige. Die Ausstattung heißt „Serienausstattung Interieur in Schwarz/Luxorbeige“, und diese Zweifarbenkombination gefällt mir richtig gut. Außerdem wirkt Beige auf mich besonders luxuriös – bei der Auslieferung war ich deshalb begeistert von den Sitzen.

Doch nach einiger Zeit fielen mir die ersten Flecken auf. Beige sieht edel und schick aus, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Schmutz ist darauf schnell zu sehen. Hätte ich die Sitze nach jeder Fahrt mit einem Lederpflegetuch abgewischt, wären sie vermutlich nicht so stark verschmutzt. Das habe ich allerdings nicht getan … (Mit zwei Kindern hat man vor dem Aussteigen ehrlich gesagt kaum Zeit dafür.) Nach anderthalb Jahren sahen die Sitze dann so aus:

Ganz schön schmuddelig – die Verfärbungen sind wirklich deutlich. Hauptverursacher war vermutlich meine Jeans. Eine Zeit lang fuhr ich oft in einer dunkel gefärbten Jeans, die ich erst etwa ein Jahr hatte. Durch Schweiß und Reibung dürfte Farbe auf den Sitz abgefärbt haben. Dabei war die Hose schon oft gewaschen und schien längst nicht mehr abzufärben. Ich dachte also, das würde schon gutgehen – ein Irrtum.

Aus der Nähe sieht es noch schlimmer aus … Seitdem ziehe ich beim Fahren meines Panamera diese Jeans nicht mehr an. Stattdessen trage ich eine etwa fünf Jahre alte, völlig ausgeblichene und abgetragene Jeans, bei der nun wirklich nichts mehr abfärben sollte. (Auch keine besonders elegante Lösung, ich weiß.) Da ich mich aber bald von meinem Panamera verabschieden muss, wollte ich ihm zum Schluss noch etwas Gutes tun und habe heute ausprobiert, die Ledersitze zu reinigen. (Anderthalb Jahre lang kein einziges Mal abzuwischen, war wirklich keine gute Idee …)

Welches Reinigungstuch habe ich verwendet?

Zum Abwischen der Ledersitze habe ich dieses Produkt ausprobiert: SOFT99 ( ソフト99 ) 本革拭くだけシート. Bei Amazon kostet eine Packung mit sieben Tüchern etwa 450 Yen. Sieben Stück sind nicht gerade viel, und mein Mann hatte schon einige davon benutzt – ich musste also sparsam damit umgehen. Außerdem wollte ich nicht riskieren, dass die Sitze durch die Reinigung noch schlimmer aussehen. Deshalb begann ich erst einmal an einer kleinen Stelle.

Ich nahm mir die Sitzfläche des Fahrersitzes vor. Dort war die Jeansfarbe am stärksten abgefärbt, und die Verfärbung fiel sofort ins Auge. Wenn ich diese Stelle sauber bekäme, dachte ich, würde ich mich auch an die anderen Bereiche wagen. Also nahm ich ein Tuch und legte los. (↓↓ Hier sieht man die Verschmutzung.)

Das Tuch war dicker und robuster, als ich erwartet hatte. Es sah so aus, als könnte man es eine Weile verwenden. Zunächst wischte ich die Sitzfläche des Fahrersitzes etwa zehnmal mit leichtem Druck ab. Das Ergebnis sah anschließend so aus:

Ist es etwas sauberer geworden? (Auf dem Foto ist der Unterschied leider kaum zu erkennen, aber ich finde, die Stelle ist deutlich sauberer.) Ich hatte weder fest geschrubbt noch ein Reinigungsmittel verwendet – und trotzdem sah es schon so viel besser aus! Also probierte ich dasselbe Tuch auch an der Sitzfläche im hinteren Bereich des Fahrersitzes aus. Vorher sah die Stelle so aus:

Mit leichtem Wischen allein ließ sich der Schmutz diesmal kaum entfernen. Deshalb wischte ich noch einmal etwas kräftiger etwa zehnmal über die Stelle. Danach sah sie so viel sauberer aus:

Wow … das sieht doch schon richtig gut aus! An anderen Stellen – etwa an der Rückenlehne und dort, wo die Farbe besonders stark abgefärbt hatte – ließ sich der Schmutz trotz kräftigen Wischens allerdings nicht entfernen. Dafür werde ich es später noch mit einer anderen Methode versuchen. So sah das Reinigungstuch nach dem Einsatz aus:

Ganz schön dreckig … Die übrigen Tücher reichen auf keinen Fall, um Fahrer- und Beifahrersitz sowie die Rücksitze zu reinigen. Ich werde wohl noch eine Packung kaufen und zusätzlich nach einem anderen Mittel suchen, mit dem sich die Ledersitze wieder sauber bekommen lassen. Unsere wichtigsten Erkenntnisse, seit wir uns für den beigen Innenraum im Panamera entschieden haben:

1. Künftig wählen wir einen dunkleren Innenraum.
2. Jeans, die abfärben könnten, bleiben beim Fahren draußen.
3. Wenn doch einmal etwas abfärben könnte, wischen wir die Sitze anschließend gleich ab.

Übrigens: Der neue Panamera Turbo, der im Oktober ausgeliefert wird, bekommt ganz nach diesen Erkenntnissen einen schwarzen Innenraum. Dabei finde ich Hellgrau eigentlich auch richtig schick … Ich habe gelesen, dass sich Lederflecken mit einem angefeuchteten „Geki-Ochi-kun“-Schwamm (einem japanischen Schmutzradierer) gut entfernen lassen. Das möchte ich demnächst ausprobieren.

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