【Livestream-Zusammenfassung】Vol. 110: Zahlen Porsche-Fahrer am liebsten bar? Überraschende Ergebnisse zu Kauf und Wartung

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Livestream

Dies ist die Zusammenfassung des jüngsten Livestreams von „Willkommen zu Hause, PORSCHE“.
Viel Spaß beim Anhören – auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule und natürlich auch bei einer Fahrt im Porsche.
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Die wichtigsten Themen und Inhalte

Interesse am Tesla Model YL [0:15]

  • Mina erzählt, dass sie sich für das Tesla Model YL interessiert. Ihre Einstellung hat sich verändert: Sie möchte sich nicht mehr überfordern und ein Auto wählen, das wirklich zu ihrem Alltag passt.
  • Tesla hat Audi bei den Verkaufszahlen in Japan überholt und könnte bald auch Mercedes-Benz hinter sich lassen. Das neue Model Y sieht man inzwischen häufig im Stadtverkehr.
  • Ein Zuschauer schreibt: „Ich bestelle es!“ Bei einem Preis im Bereich von sieben Millionen Yen und staatlichen Zuschüssen von mehr als einer Million Yen ist das Auto leichter erschwinglich. Die Runde scherzt darüber, dass bei einem Kauf während des Livestreams gleich die Adresse bekannt wäre.

Was ist vom Porsche 911 Spirit 70 zu halten? [9:13]

  • Ein Zuschauer fragt nach dem Sondermodell. Auch Hiro wurde vom Händler darauf angesprochen und merkt offen an: „Wenn man mich darauf aufmerksam macht, ist das Modell vielleicht gar nicht so gefragt.“
  • Das auffällige Interieur mit Zebramuster erinnert an die USA der 1970er-Jahre. Wer genau diesen Stil liebt, dürfte begeistert sein – ein Auto für jeden Geschmack ist der Spirit 70 allerdings nicht.
  • Als limitiertes Sondermodell dürfte sein Wiederverkaufswert kaum stark einbrechen. Im Vergleich zu Modellen wie dem 911 Sport Classic erwartet Hiro jedoch weniger Wertsteigerung.

Der 911 Turbo S Cabriolet kostet jetzt rund 40 Millionen Yen [14:28]

  • Der Preis des 911 Turbo S Cabriolet liegt inzwischen im Bereich von 40 Millionen Yen. Gegenüber dem Vorgängermodell ist er um fast zehn Millionen Yen gestiegen – die Zeiten, in denen man mit Preisen im Bereich von 30 Millionen Yen rechnete, sind vorbei.
  • Ein Zuschauer berichtet von einem Angebot über 46 Millionen Yen. Dass ein Porsche ohne limitierte Auflage so viel kostet, sorgt für ungläubige Reaktionen.

GT3 Cabriolet (SC): die Vorstellung steht kurz bevor [15:23]

  • Die Vorstellung ist für den 14. April geplant. Berichten zufolge soll das Modell Sport Cabriolet (SC) heißen. Italienische Medien veröffentlichten bereits vorab Bilder.
  • Als Motor gilt ein frei saugender Sechszylinder-Boxer als gesetzt. Noch ist unklar, ob es der 518 PS starke Motor aus dem 911 S/T oder der aktuelle GT3-Motor wird. Mit Blick auf die Euro-7-Abgasnorm hält Hiro den aktuellen GT3-Motor für wahrscheinlicher.
  • Es gibt Gerüchte, dass ausschließlich ein manuelles Sechsganggetriebe angeboten wird. Hiro meint jedoch, mit dem PDK ließe sich der eindrucksvolle Charakter des Autos womöglich besser erleben. Den Preis schätzt er auf etwa 35 Millionen Yen.
  • Der GT3-Motor bietet bei niedrigen Drehzahlen wenig Drehmoment. Deshalb stellt sich die Frage, wie gut er zum höheren Gewicht des Cabriolets passt.

GT3-Sondermodell zum 90. Geburtstag von Ferdinand Porsche für 50 Millionen Yen [24:45]

  • Das auf 90 Exemplare weltweit limitierte Modell kostet 50 Millionen Yen. Zur Ausstattung gehören die Farbe Pétatgrün, ein braunes Interieur und eine besondere Felgenfarbe.
  • „Sieht gut aus, wirkt aber, als hätte man einfach alle Optionen angekreuzt. Sind 50 Millionen Yen nicht etwas übertrieben?“ So fällt das ehrliche Urteil aus. Auch die bei aktuellen Sondermodellen häufige Kombination aus Grün und braunem Interieur kommt nicht gut an: „Das ist doch immer dasselbe.“
  • Außerdem geht es um das Sonderwunsch-Programm: Mit entsprechendem Budget kann Porsche ältere 911-Modelle nach Kundenwunsch restaurieren und modernisieren.

Zurück zu den Wurzeln: die Qualitäten klassischer 911 neu entdecken [31:35]

  • Angesichts der immer höheren Preise des Turbo S wächst der Wunsch nach den „kleinen 911ern von früher“. Eine typische Porsche-Erfahrung: Erst träumt man von den neuesten Modellen – und mit der Zeit zieht es einen immer stärker zu den älteren zurück.
  • Bei der Siegerehrung einer Klassikrallye des Porsche-Zentrums fuhr eine Frau, die normalerweise einen Cayenne Turbo fährt, mit einem 997 Targa. Sie war begeistert davon, wie direkt sich ein älterer Porsche ohne moderne elektronische Regelsysteme bewegen lässt. Auch Rennfahrer Ogawa lobte den 997.
  • Der 3,6-Liter-Saugmotor des 964 mit Tiptronic bietet reichlich Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Zusammen mit der geschmeidigen Kraftentfaltung des Viergang-Automatikgetriebes fühlt sich der Wagen „fast wie ein Elektroauto“ an. Selbst auf der stark befahrenen Nationalstraße 2 macht das Fahren Spaß.

Sinkende Porsche-Gewinne und Probleme mit der Software [35:08]

  • Ein wesentlicher Grund für den Rückgang des operativen Gewinns ist der starke Einbruch auf dem chinesischen Markt. Taycan und Macan Electric wirken softwareseitig nicht mehr zeitgemäß und können bei der Entwicklungsgeschwindigkeit kaum mit chinesischen Elektroautos mithalten.
  • Im Livestream werden verschiedene Softwareprobleme angesprochen: Ein Macan Electric erkennt das ETC-System nicht, und ein Update für den Taycan dauerte eine ganze Woche.
  • Die Runde ist sich einig: „Porsche muss kein Smartphone werden.“ Ein klassisches Kombiinstrument mit fünf Rundinstrumenten und ein Display mit Apple-CarPlay-Unterstützung reichen völlig aus. Stattdessen sollte sich Porsche auf seine Stärken in der Karosserieentwicklung konzentrieren.

【Umfrage】Porsche kaufen: Finanzierung mit Schlussrate, Kredit oder Barzahlung? [40:24]

  • Zum ersten Mal kommt die Umfragefunktion von YouTube zum Einsatz. Das überraschende Ergebnis: 42 Prozent zahlen bar, 39 Prozent nehmen einen klassischen Kredit auf und 19 Prozent entscheiden sich für eine Finanzierung mit Schlussrate.
  • Viele hatten mit mehr Finanzierungen mit Schlussrate gerechnet – doch die Barzahlung liegt vorn. Hiro staunt: „Sie haben ja alle ordentlich Geld auf der hohen Kante!“ Ein Zuschauer berichtet außerdem, dass der Händler ihn gebeten habe, zumindest einen kleinen Teil über einen Kredit zu finanzieren.
  • Wenn Hiro selbst einen Kredit aufnimmt, entscheidet er sich immer für eine Finanzierung mit Schlussrate. So bleibt mehr Kapital verfügbar, das er investieren kann – und damit, so seine Einschätzung, mehr erwirtschaftet als die Finanzierung an Zinsen kostet.

【Umfrage】Wo lassen Porsche-Fahrer Wartung und Inspektion durchführen? [51:16]

  • Das Ergebnis ist deutlich: Rund 80 Prozent lassen Wartung und Inspektion beim Porsche-Zentrum durchführen, etwa 20 Prozent bei einem Porsche-Spezialisten. DIY und andere Möglichkeiten kommen auf null Prozent.
  • Das überrascht die Runde, denn in Facebook-Gruppen werde häufig über freie Spezialisten und Eigenarbeit gesprochen. Hiro mag die Wartung im Porsche-Zentrum, weil dort Teile ausgetauscht werden und sich das Auto dadurch wieder wie ein Neuwagen anfühlt.
  • Die Porsche Approved Garantieverlängerung ist bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren möglich. Zudem fertigt die Porsche Classic Abteilung auch Teile für ältere Modelle nach. Dieses Support-Angebot, das viele andere Hersteller nicht bieten, könnte ein Grund dafür sein, dass sich so viele für das Porsche-Zentrum entscheiden.

Ankündigung: Auch beim nächsten Mal gibt es eine Umfrage [59:25]

  • Die Runde ist begeistert von der Umfrage: „Solche Daten bekommt man in anderen Medien kaum.“ Anonym und offen die Meinung der Community einzuholen, erweist sich als seltene Gelegenheit.
  • Für die nächste Umfrage stehen Fragen wie „Nach wie vielen Jahren wechselt ihr das Auto?“, „Welcher Porsche hat euch am meisten Fahrspaß gemacht?“ und „Welchen Beruf habt ihr?“ im Raum. Wir dürfen also gespannt sein, welche Umfrage nächste Woche folgt.

Hiro

Ich bin Minas Ehemann. Ich fahre Autos nicht als Mode oder Statussymbol. Mir gefallen Wagen, die Spaß machen, als Industrieprodukt überzeugen und in denen man die Absicht der Macher spürt. Lange Touren sind meine Leidenschaft, und ein Auto zählt erst, wenn man es fährt. An freien Tagen reise ich mit unseren Wagen durch Japan. Im Blog schreibe ich vor allem Fahrberichte und Tourenberichte und kümmere mich um die Technik der Seite und ums Tuning.

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