Porsche präsentiert das neue 911 GT3 Touring-Paket: Ein Blick aus Sicht eines Besitzers des Vorgängers
公開日:
コンテンツ
Am 16. Juni 2021, japanischer Zeit, präsentierte Porsche das Touring-Paket für den neuen 911 GT3 (Baureihe 992).
Bei der Vorstellung des neuen 992 hatte Andreas Preuninger, Leiter der GT-Modellreihe bei Porsche, bereits das Touring-Paket ausdrücklich angekündigt – nun ist es also da.
Diesmal möchte ich die Neuheit aus der Perspektive eines ehemaligen Besitzers des GT3 Touring-Pakets der Vorgängerbaureihe beleuchten.

Was ist das GT3 Touring-Paket?
Das GT3 Touring-Paket ist eine Ausstattungsvariante des GT3, die mit dem Facelift der Baureihe 991 (991.2) eingeführt wurde. Anders als der reguläre GT3 hat es keinen feststehenden Heckflügel und sieht auf den ersten Blick eher wie ein normaler Carrera aus.
Zuvor hatte Porsche in der ersten Generation der Baureihe 991 den limitierten 911 R vorgestellt – einen GT3 RS ohne Heckflügel. Das Modell war äußerst begehrt und erzielte auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr hohe Preise. Angeblich brachte Porsche das Touring-Paket auch auf den Markt, um dieser Preisentwicklung entgegenzuwirken.
Der Name „Touring-Paket“ geht auf eine Variante des 911 Carrera RS des Modelljahrs 1973 zurück. Auch bei späteren Modellen wie dem 964 Carrera RS wurde diese traditionsreiche Bezeichnung verwendet.
Das zeichnet das neue GT3 Touring-Paket aus
Das auffälligste Merkmal ist natürlich, dass der feststehende Heckflügel fehlt. Beim Vorgänger auf Basis der Baureihe 991 waren Fahrwerk und Abstimmung abgesehen von den optischen Unterschieden weitgehend identisch mit denen des regulären GT3. Beim neuen Modell der Baureihe 992 scheint Porsche diesem Konzept treu zu bleiben.


Werden die Endrohre in Schwarz gewählt, sind sie in seidenmattem Schwarz ausgeführt.
Anstelle des feststehenden Flügels fährt bei hohem Tempo der elektrische Heckspoiler aus, wie man ihn vom regulären Carrera kennt. So wird der nötige Abtrieb erzeugt – und auf den ersten Blick wirkt das Touring-Paket wie ein normaler Carrera. Das war schon beim Vorgänger so.
Auch das „GT3“-Emblem fehlt: Auf der Motorhaube steht lediglich „GT3 Touring“. Diese zurückhaltende Gestaltung bringt den Charakter des GT3 Touring auf den Punkt.
Weitere Unterschiede außen: Die Fensterrahmenleisten sind silbern, und die Frontspoiler-Elemente sind in Wagenfarbe lackiert.


Wie schon beim Vorgänger ist der Innenraum überwiegend mit Leder ausgestattet. Lenkradkranz, Gangwahlhebel, Abdeckung der Mittelkonsole sowie Armlehnen und Türgriffe sind mit Leder bezogen. Die Zierleisten an Armaturenbrett und Mittelkonsole bestehen aus mattschwarzem Aluminium.
Die Stirnseite des Armaturenbretts und die oberen Bereiche der Türverkleidungen erhalten offenbar eine spezielle Prägung.
Wie beim regulären GT3 stehen Sportsitze und Vollschalensitze zur Wahl. Ein typisches Detail des Touring-Pakets: Auf den Kopfstützen ist nicht „GT3“ aufgestickt, sondern das Porsche-Wappen eingeprägt.
Die Sitzmittelbahnen sind nicht mit Leder, sondern mit schwarzem Stoff bezogen. Da es sich um einen Touring handelt, würde ich persönlich gern einmal die Sportsitze statt der Vollschalensitze ausprobieren.

Auch die meisten Optionen, die für den regulären GT3 erhältlich sind, scheinen sich auswählen zu lassen. So lässt sich das GT3 Touring-Paket ganz nach den eigenen Vorstellungen konfigurieren.
Technische Daten des neuen GT3 Touring-Pakets
Bei den technischen Daten entspricht das neue GT3 Touring-Paket dem regulären GT3. Der 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor leistet 375 kW (510 PS). Zur Wahl stehen ein manuelles Sechsganggetriebe und das 7-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK).
Beim GT3 Touring der Vorgängerbaureihe war ausschließlich das manuelle Getriebe erhältlich. Dass nun auch ein PDK zur Wahl steht, ist eine wichtige Neuerung. Wenn ich heute einen bestellen würde, würde ich übrigens zum PDK greifen.
Denn aus meiner Erfahrung mit dem 991 weiß ich: Den für die Rennstrecke ausgelegten Motor mit einem entsprechend abgestuften Schaltgetriebe im Stadtverkehr geschmeidig zu bewegen, war nicht immer einfach.

Mit manuellem Getriebe wiegt der Wagen 1.418 kg, mit Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) 1.435 kg. Für ein Fahrzeug mit einem 4,0-Liter-Motor ist das ausgesprochen leicht. Der Vorgänger wog 1.470 kg – das entsprach auch dem Eintrag in den Fahrzeugpapieren meines damaligen Autos. Damit ist das neue Modell rechnerisch rund 50 kg leichter. (Je nach Sonderausstattung kann das Gewicht allerdings deutlich abweichen.)
Was kostet das neue GT3 Touring-Paket?
Das GT3 Touring-Paket kostet offenbar genauso viel wie der reguläre GT3. Für die Touring-Variante fällt also kein Aufpreis an.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis für den GT3 in der japanischen Ausführung bei 22.960.000 Yen. Rechnet man Sonderausstattungen im Wert von etwa zwei bis drei Millionen Yen hinzu, dürfte der tatsächliche Preis inklusive Extras bei rund 25 Millionen Yen liegen.
このブログが気に入ったらフォローしてね!


Comment ( 0 )
Trackbacks are closed.
No comments yet.