Grillbadge am Porsche 911 GT3 und luftgekühlten 964 montiert
Veröffentlicht: 2020.05.06
Grillbadge für den Porsche
Neulich kam ein Paket aus dem Ausland für meinen Mann an. Darin: ein Grillbadge für den Porsche. Da fiel mir ein, dass ich solche Badges schon einmal an einem Porsche am Aussichtspunkt an der Royu Driveway gesehen hatte.

Als ich meinen Mann darauf ansprach, erzählte er, dass er solche Badges schon länger auf Social Media und anderswo an Porsche gesehen und dabei gedacht hatte: „Das sieht toll aus – so eins hätte ich auch gern an meinem Porsche.“
Aber wenn man so etwas ans Auto montiert, wirkt man doch gleich wie ein eingefleischter Porsche-Fan … Na ja, das sind wir ja ohnehin schon – warum also nicht? (lacht)
Das diesmal gelieferte Grillbadge ist eine limitierte Auflage und wird daher gelegentlich sogar zu Sammlerpreisen auf Yahoo! Japan Auctions angeboten. Mein Mann hatte es jedoch auf einer amerikanischen Website für umgerechnet etwa 10.000 Yen entdeckt und eigens aus den USA bestellt.
Das Grillbadge für den 911 (991) wurde auf 2.015 Stück limitiert. Dieses Exemplar trägt die Seriennummer 1196.


Das andere Badge ist im Design von Martini Racing gehalten. Es wurde 1.971-mal produziert und trägt die Seriennummer 192.


Mein Mann beschloss, das Grillbadge mit der 911-Aufschrift am GT3 und das Martini-Racing-Badge am luftgekühlten Porsche 964 anzubringen.
So montierst du ein Grillbadge am Porsche
Kaum waren die Badges angekommen, sagte mein Mann: „Ich geh sie schnell am Auto montieren.“ Damit verschwand er in der heimischen Garage. Eine, dann zwei Stunden vergingen, ohne dass er zurückkam. Ich dachte schon, er wäre nach der Montage noch eine Runde gefahren – doch schließlich kam er wieder nach Hause.
Wie sich herausstellte, hatte er für die Montage der beiden Badges ganze zwei Stunden gebraucht (lacht). So schilderte er es:
Beim GT3 war das Gitter so dünn, dass ich das Badge gleich befestigen konnte. Beim 964 sind die Gitterrippen aber viel dicker, und die mitgelieferten Schrauben waren zu kurz. Das hat mich ganz schön aufgehalten. Ich musste mit einer Hand von unten ins Gitter greifen, eine kleine Mutter und Unterlegscheibe festhalten und oben die Schraube drehen. Das war unglaublich fummelig. Mehrmals sind mir Mutter oder Unterlegscheibe in den Motorraum gefallen. Dann musste ich sie mit einem Endoskop suchen und wieder herausholen. Kein Wunder, dass es so lange gedauert hat (lacht).
Wenn das so mühsam gewesen wäre, hätte ich vermutlich längst aufgegeben … (-_-). So sehen die Grillbadges nach der Montage aus:




Man sieht sofort: Hier steckt ein echter Porsche-Fan dahinter – mir gefällt’s! (lacht) Zu den Badges meinte mein Mann:
Grillbadges sind oft limitierte Souvenirs von Veranstaltungen oder stammen von Porsche-Clubs. Autos, die bei vielen Treffen und gemeinsamen Ausfahrten dabei sind, tragen deshalb häufig gleich mehrere Badges – fast wie eine Sammlung ihrer Erlebnisse.
Für diese Montage habe ich keine Badges von Veranstaltungen gewählt, sondern Originale von Porsche. Ich wollte es als kleine, dezente Individualisierung ausprobieren. Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sein Auto gern mit Extras verändert. Aber ein Badge lässt sich ja wieder abnehmen, wenn man sich daran sattgesehen hat – also dachte ich: Warum nicht einfach ausprobieren?
Anfangs fiel mein Blick ständig auf die Badges, weil ich wusste, dass sie neu am Auto waren. Dadurch wirkten sie erst etwas ungewohnt. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, und sie fügen sich inzwischen ganz natürlich ins Design des Autos ein.
Was meint ihr – wäre das auch etwas für euren Porsche? (lacht)
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