【Porsche-Fahrerporträt #10】Luftgekühlter 911 (993): Kauf, Ausstattung und Fahrbericht

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Porsche 911

Hallo zusammen! Ich bin Mina, Betreiberin des Blogs „Willkommen zu Hause, PORSCHE“. Auf Wunsch unserer Leserinnen und Leser, die gern authentische Einblicke von Porsche-Besitzern erhalten möchten, ist unsere Reihe „Porsche-Fahrerporträts“ entstanden. In der zehnten Folge berichtet Kimiyua aus Tokio über Kauf, Ausstattung und Fahrerlebnis mit seinem 911 der Baureihe 993, Baujahr 1995 – dem letzten luftgekühlten 911. Es ist der erste 993-Fahrbericht in diesem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

〘Informationen zum Besitzer〙
・Fahrzeug: 911 der Baureihe 993, Baujahr 1995
・Name: Kimiyua (bei Minkara unter dem Namen Kimiyua registriert)

・Beruf: Geschäftsführer
・Alter: 60 Jahre
・Wohnort: Setagaya, Tokio
・Familie: ein 11-jähriges Kind
・Bisherige Fahrzeuge:
1976 Celica XX → 1982 Corolla Levin → 1984 Toyota Mark II Grande → 1989 Audi 80 → 1990 Mercedes-Benz 190 E Sportline + (Zweitwagen) → 1992 Golf GLI
ー Danach verkaufte ich zunächst alle Fahrzeuge. ー
【Hauptfahrzeuge】
1995 Mercedes-Benz C 280 Sportline → 1996 Jaguar XJ8 3.2 Executive (X308)
…Ich fuhr ihn zwölf Jahre lang und legte dabei mehr als 200.000 Kilometer zurück. Damals pendelte ich mit dem Auto von Chiba nach Akasaka-Mitsuke in Tokio. Da ich Zugfahren auf dem Weg zur Arbeit überhaupt nicht mochte, stand ich um 4:30 Uhr auf und fuhr mit dem Auto ins Büro.
2007 Audi A6 Avant → 2009 Mercedes-Benz W 210 (Baujahr 2002) → 2010 Mercedes-Benz W 124 E 500 (letztes Modelljahr, Baujahr 1995) → 2010 Mercedes-Benz C 200 Avantgarde → 2011 Mercedes-Benz C 280 Avantgarde → 2015 Porsche 997 Carrera 4 (Baujahr 2007) → 2018 Porsche 993 Carrera (Baujahr 1995)
【Zweitwagen】
2007 Audi TT 3.2 quattro → 2014 Porsche 987 Boxster (Baujahr 2007) → 2016 Abarth 595 Competizione → 2016 Mercedes-Benz W 124 S 280 T-Modell (Baujahr 1995)

Ein paar Worte an die Leser

Früher bedeutete „Porsche“ für viele gleich 911. Heute gibt es auch SUVs wie Cayenne und Macan, die für viele näher und beliebter geworden sind. Trotzdem ist Porsche für die breite Öffentlichkeit nach wie vor ein „Traum, der nicht ganz greifbar scheint“.

Dabei macht es unglaublich viel Spaß, einen Porsche zu fahren. Selbst auf dem Weg zur Arbeit startet man voller Vorfreude in den Tag.

Ich pendle täglich mit dem Auto von Futako-Tamagawa nach Meiji-jingumae und habe manchmal sogar das Gefühl, „nur wegen des Porsche ins Büro zu fahren“ (lacht).

Der Alltag bekommt dadurch neuen Schwung und fühlt sich irgendwie ein bisschen aufregender an. Man könnte fast meinen, ich würde nur arbeiten, um mir das Porsche-Fahren zu ermöglichen.

Porsche sind natürlich teuer, deshalb habe ich selbst noch nie einen Neuwagen gekauft. Mit einem Gebrauchten bin ich aber rundum glücklich. Oft heißt es: „Der neueste Porsche ist der beste Porsche.“ Doch auch ältere Modelle beeindrucken mit ihren Qualitäten. (Das ist keine bloße Schutzbehauptung, ehrlich! Lacht.)

Jeder gestaltet sein Leben auf seine Weise. Doch ein Porsche kann den Alltag wirklich bereichern. Auch ich bin Angestellter – und trotzdem glaube ich, dass ein Porsche kein unerreichbarer Luxus bleiben muss.

Früher sagte man in Japan „ageman“ über eine Frau, die ihren Partner im Hintergrund unterstützt und ihm Glück bringt. Für mich ist ein Porsche genau so ein „Glücksauto“! (Lacht.)

Deshalb kann ich nur empfehlen, selbst einmal einen Porsche zu besitzen.

Traurig finde ich allerdings, wenn nach Raserei und Unfällen in den Nachrichten zu lesen ist, ein Porsche sei in einen Unfall verwickelt gewesen. Unfälle sind eine Frage des Fahrers, nicht des Autos. Schade, wenn der Porsche dadurch selbst in ein schlechtes Licht gerät.

1) Wie es zum Kauf kam

ーSchon als Kind war ich verrückt nach Autos

Wie der ehemalige TBS-Moderator Hiroki Ando gehöre ich zur Generation des japanischen Supercar-Booms und liebe Autos, seit ich denken kann. Schon in meinem Abschlussjahr an der Oberschule machte ich den Führerschein. Mit dem Familienauto fuhr ich manchmal von Chiba zu meiner Schule in Ichikawa und unternahm nach dem Unterricht gern Ausflüge mit einer Mitschülerin.

Ich glaube, damals begann meine große Liebe zum Auto.

„Ich liebe Autos mehr als gutes Essen“ – meine Eltern sagten oft zu mir: „Du bist wirklich verrückt!“ (Lacht.)

Schon als Kind träumte ich von einem Porsche. Da ich damals aber mit meiner Familie zusammenlebte, musste es ein Auto mit „vollwertigen Sitzplätzen für vier Personen und einer Limousine als Karosserieform“ sein. Ein Porsche kam daher lange nicht infrage.

ーDie Begegnung mit dem Boxster

Die Zeit verging. 2013 lernte ich privat den Geschäftsführer eines Autohauses kennen, das Porsche verkauft. Er sagte zu mir: „Wenn du Porsche magst, solltest du unbedingt einen fahren.“ Eines Tages im Jahr 2014 meldete er sich bei mir: „Wir haben einen gut erhaltenen 987 Boxster. Möchtest du ihn dir ansehen?“ Ich fuhr sofort zur Probefahrt – und war auf Anhieb begeistert …

Als Einstieg kaufte ich den 987 Boxster als Zweitwagen.

Der Boxster unterschied sich völlig von allen Autos, die ich bis dahin gefahren hatte. Das direkte Ansprechverhalten der Lenkung und der enorme Fahrspaß beeindruckten mich so sehr, dass ich dachte: „Warum habe ich mir nicht schon viel früher einen Porsche gekauft?“

ーDer 997 hatte es mir angetan

In Büchern und Blogs über Porsche las ich immer wieder, dass „der 911 der wahre Porsche“ sei. Nach und nach schlug mein Herz deshalb immer stärker für den 911.

Etwa eineinhalb Jahre nachdem ich meinen Boxster gekauft hatte, besuchte ich den Autohändler, den ich kannte. Dort stand ein 997 Carrera 4. Kaum hatte ich ihn gesehen, war ich von seiner Form begeistert – insbesondere vom kraftvoll ausgestellten Heck. Also verkaufte ich meinen damaligen Mercedes-Benz C 280 und den Boxster und kaufte mir den 997. Das war 2015.

Von da an unternahm ich auch alle längeren privaten Reisen mit dem Porsche – zum Beispiel nach Karuizawa, Izu, Nagoya, Osaka und Ise-Shima. Porsche-Fahrer sagen oft, dass man trotz Sportwagen auf langen Strecken kaum ermüdet und am Ziel am liebsten einfach weiterfahren würde. Genau so ging es mir. Dieses Gefühl kannte ich zuvor von keinem anderen Auto.

Da ich mich gerade voll und ganz der Kindererziehung widme, habe ich andere Hobbys wie Golf und gesellige Abende mit Alkohol komplett zurückgestellt. Am liebsten mache ich Ausflüge und Urlaube mit meinem Kind.

ーWie ich zum luftgekühlten Porsche kam

Als ich im vergangenen Jahr 60 wurde, dachte ich immer öfter: „Wer Porsche fährt, sollte unbedingt auch einmal einen luftgekühlten Porsche besitzen.“ Eines Tages suchte ich online nach dem 993 und entdeckte zufällig einen bei einem Bekannten im Autohaus. Ich rief sofort an.

Allerdings hatte sich bereits ein Interessent den Wagen angesehen und wollte am Wochenende zum Kauf vorbeikommen.

Ich fragte einen weiteren Bekannten aus der Porsche-Szene – er betreibt ein Autohaus und besitzt selbst einen 964. Er erklärte mir:

„Der 993 ist der letzte luftgekühlte 911. In Japan gibt es nur noch wenige, deshalb ist er begehrter als andere luftgekühlte Modelle. Außerdem geht er seltener kaputt als ein 964 und hat ein hervorragendes Handling.“

Ich legte auf und fuhr sofort zum Händler, um den 993 Probe zu fahren. Danach war ich nur noch von einem Gedanken erfüllt: „Diesen 993 möchte ich unbedingt haben!“

Doch es gab bereits einen Interessenten. Ich wusste zunächst nicht, was ich tun sollte. Der Händler rief den anderen Kunden an und erzählte ihm von mir. Als dieser sich gegen den Kauf entschied, war der Weg frei – und der 993 wurde endlich meiner.

ーWas mein Sohn vom 997 hielt

Eine kleine Nebenbemerkung zur Familie und zum Verkauf des 997: Vielleicht hat mein Sohn es von mir, aber auch er ist ein echter Autonarr. Für ihn dreht sich alles ums Auto. Selbst die Smartphone-Apps und Spiele, die er nutzt, haben mit Autos zu tun.

Da wir beide Autos lieben, stehen im ganzen Haus Modellautos und jede Menge andere Dinge rund ums Auto herum. (Lacht.)

Mein Sohn hat verschiedene Sportarten ausprobiert – Schwimmen, Fußball und Basketball –, aber keine davon machte ihm auf Dauer Spaß, und er hörte wieder auf.

Vor zwei Jahren sagte er dann von sich aus: „Ich möchte Kart fahren“. Seitdem fährt er Kart und ist mit Feuereifer dabei. Anfangs mochte er vor allem amerikanische Autos (Dodge Challenger und Charger) , inzwischen ist er aber besonders begeistert vom Porsche 997 GT3 RS und vom Koenigsegg Agera RS.

Als ich den 997 Carrera 4 verkaufen wollte, widersprach mein Sohn deshalb: „Ich verstehe, dass du einen luftgekühlten 993 fahren möchtest. Aber ich will auf keinen Fall, dass du den 997 verkaufst!“ Später erklärte sich der Geschäftsführer eines befreundeten Autohauses bereit, meinen 997 zu übernehmen. Da sagte mein Sohn:

„Ich bin einverstanden, dass du den 993 kaufst – aber nur, wenn du versprichst, den 997 nicht zu verkaufen, bis du genug Geld hast, ihn zurückzukaufen.“

So bekam ich schließlich sein Einverständnis und kaufte den 993.

Als wir den 997 abgaben, vergoss mein Sohn allerdings viele Tränen. Es tat mir sehr leid, ihn so zu sehen. Schon am nächsten Tag wollte er den 997 beim Geschäftsführer sehen, der im Nachbarort wohnte.

Doch inzwischen hat der Geschäftsführer sein Versprechen gebrochen und den 997 verkauft. Mein Sohn sagt, dass er nie wieder mit ihm sprechen wird … (Lacht.)

2) Ausstattung und technische Daten

Beim Kauf waren Frontspoiler, Seitenschweller und Heckflügel montiert (keine Originalteile; Hersteller unbekannt).

Ob ein Auto original ist oder nicht, ist mir nicht besonders wichtig. Wenn die Änderungen ein stimmiges Gesamtbild ergeben und das Auto elegant und gut aussieht, habe ich nichts gegen eine modifizierte Ausstattung.

Außerdem brauchte ich eine Rückfahrkamera und Bluetooth. Deshalb ersetzte ich das vorhandene Autoradio von Carrozzeria durch ein DEH-970. Das mobile Navigationsgerät und den Aschenbecher entfernte ich und befestigte an dieser Stelle eine handelsübliche Halterung.

3) Wartezeit bis zur Übergabe

Ich entdeckte den Wagen im Juli 2018 auf der Website. Etwa einen Monat später, im August, wurde er mir bereits übergeben.

4) Porsche-Leistung im Alltag: Meine Erfahrungen mit dem 993

Ich kaufte den 993 im August 2018. Etwa sechs Monate später hatte ich mit ihm erst eine längere Reise unternommen: von Tokio nach Ise-Shima. Das Handling macht großen Spaß und vermittelt ein Gefühl, als wären Fahrer und Auto eins. Der 993 bietet ein ganz anderes Fahrerlebnis als der 997.

Kaum zu glauben, dass dieses Auto (Baujahr 1995) vor 25 Jahren gebaut wurde.

Luftgekühlte Porsche-Fahrer sagen oft: „Wenn man einmal einen Luftgekühlten besitzt, möchte man ihn nicht mehr hergeben.“ Jetzt kann ich sehr gut nachvollziehen, warum.

① Motor: 3,6 Liter Saugmotor

Ich möchte den Klang des 993-Motors mit dem anderer Porsche vergleichen.

Beim Boxster genügt es, den Zündschlüssel mit der linken Hand zu drehen – schon erklingt der unverwechselbare Sound des Sechszylinder-Boxermotors. Weil der Motor in der Mitte sitzt, hört man ihn direkt hinter dem Fahrersitz, in etwa auf Rückenhöhe. Das klingt ausgesprochen eindrucksvoll. Der Motor läuft ausgewogen und vibrationsarm, dreht dabei aber mit einem kräftigen „Babababa“ – da denkt man sofort: Das muss ein Porsche sein.

Der wassergekühlte Motor des 991 (gemeint ist der 997 Carrera 4) klang noch kraftvoller als der des Boxsters. Auch bei hohen Drehzahlen war er deutlich lauter.

Vor diesem Hintergrund klingt der 993-Motor, als würde jemand eine Säge bewegen: für mich ein „einzigartiger Sound, den nur ein luftgekühlter Porsche bietet“. Auch der Auspuff klingt tiefer und kräftiger. Von hinten hört man das mechanische Arbeiten des Motors ganz deutlich.

② Tiptronic

Die Tiptronic des 993 lässt sich über Schalter links und rechts am Lenkrad bedienen. Persönlich finde ich, dass sich damit „leichter schalten lässt als mit den PDK-Schaltwippen“.

③ Handling

Das Auto ist wendig und agil wie ein Go-Kart. Der Wendekreis ist allerdings nicht besonders klein. Doch Lenkung, Bremsen und Motorgeräusch – alles daran vermittelt ein Fahrerlebnis, das ein wassergekühlter Porsche so nicht bieten kann. Das ist durch nichts zu ersetzen.

④ Verbrauch

Im Berufsverkehr und in der Stadt liegt der Verbrauch meiner Schätzung nach bei 6 bis 7 km/l. Auf längeren Strecken sind es fast 10 km/l.

⑤ Fahrkomfort und Fahrgefühl

Auf unebener Fahrbahn spürt man natürlich jede Bodenwelle. Dafür lässt sich die gewünschte Linie präzise fahren. Auch der Innenraum wirkt kleiner als in einem aktuellen 911 – dadurch ist das Fahrerlebnis noch aufregender.

⑥ Reaktion der Familie

Wie schon erwähnt, ist mein elfjähriger Sohn nach wie vor ein großer Fan des früheren 997. Den Auspuffsound und das Geräusch beim Schließen der Tür am 993 mag er aber auch.

⑦ Was mir besonders gefällt

Ich mag die kompakten Abmessungen des Porsche und seine kräftige Beschleunigung, wenn man sie braucht.

5) Welche Ausstattung möchte ich noch nachrüsten?

Ein Porsche ist serienmäßig bereits weitgehend perfekt. Im Moment habe ich daher keine Wünsche für zusätzliche Ausstattungen.

6) Was mir Sorgen macht

Wenn überhaupt, dann ist es die Tatsache, dass der Wagen mittlerweile ein über 20 Jahre alter Klassiker ist: Regelmäßige Wartung ist einfach ein Muss. Seit August des vergangenen Jahres standen mehrere Reparaturen an, darunter die Überholung des Servolenkungsgetriebes mit Austauschaggregat für 320.000 Yen sowie der Austausch eines Teils wegen eines Getriebeöllecks für 30.000 Yen.

Auch in Zukunft werde ich um Reparaturen und den Austausch von Teilen nicht herumkommen.

7) Fazit

Der Porsche 993 ist ein großartiges Auto, und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Ich hatte schon einige Gelegenheiten, einen 991 Probe zu fahren. Im Vergleich zum 987 Boxster und zum 997 Carrera fand ich ihn in jeder Hinsicht ausgereifter.

Wer beim Fahren weniger Wert auf das unmittelbare Fahrerlebnis legt, für den ist ein „aktueller Porsche wie der 992 heute der beste Sportwagen“ – und moderne Porsche-Fans werden sicher schnell Gefallen daran finden.

Wer dagegen „Autos schon immer geliebt und gern selbst gefahren“ ist, wird vermutlich zu einem luftgekühlten Porsche wie dem 993 eine besonders enge Beziehung aufbauen. Ich frage mich sogar, ob man nach dem Erlebnis mit einem Luftgekühlten überhaupt noch Lust auf einen aktuellen 911 bekommt.

Da ich Autos grundsätzlich liebe, würde ich mir neben meinen beiden jetzigen Fahrzeugen gern auch einen Macan zulegen, wenn es die Finanzen erlauben.

8) Was bedeutet Porsche für Sie?

Für mich ist Porsche „ein Partner fürs Leben“ und „der Antrieb, der mich am Leben hält“.

Eine persönliche Ergänzung: Im Juni 2008 wurde bei mir Krebs im Endstadium diagnostiziert. Die Ärzte gaben mir noch fünf Monate. Ich wurde sofort operiert, aber der Krebs hatte bereits auf Leber, Lunge und Lymphknoten im Bauchraum gestreut. Ich fühlte mich völlig verzweifelt.

Neun Monate lang war ich im Krankenhaus und erhielt eine Chemotherapie. Im Februar 2009 wog ich nur noch 40 Kilogramm und konnte nicht einmal mehr gehen.

Doch ein halbes Jahr später war mein Wunsch, wieder Auto zu fahren, stärker als alles andere. Ich kaufte einen W 210 und später endlich den ersehnten W 124 500 E. Leider hatte ich damals noch nicht genug Kraft. Durch einen Fehler beim Bedienen von Gas und Bremse verursachte ich einen Unfall, bei dem sowohl der E 500 als auch der C 200 Totalschaden erlitten.

Doch meine Liebe zu Autos ließ nie nach. Schließlich entdeckte ich Porsche – und so kam ich bis hierher.

Ich glaube, dass ich heute Geschäftsführer bin, weil mich der starke Wunsch, einmal einen Porsche zu fahren, immer wieder motiviert hat.

【Die Einschätzung der Blogbetreiberin】
Besitzer eines luftgekühlten 911 sagen fast immer dasselbe: „Das Handling macht Spaß“, „der mechanische Motorsound ist faszinierend“ und „dieses Gefühl kann ein wassergekühlter Porsche einfach nicht vermitteln“. Beim Lesen von Kimiyuas Bericht wurde mir einmal mehr klar, dass es für echte Auto- und Fahrbegeisterte wohl kaum ein aufregenderes Auto als einen luftgekühlten 911 gibt. Das hat mich richtig glücklich gemacht. Vielen Dank für den schönen Bericht, Kimiyua!

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