Porsche 911 mit Honda-Motor? Dieser verrückte Umbau sorgt im Netz für Gesprächsstoff
公開日:2025.03.07
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Der Porsche 911 ist bekannt für seinen Sechszylinder-Boxermotor. Hinten eingebaut, begeistert er Porsche-Fahrer seit jeher mit seinem unverwechselbaren Klang und Fahrgefühl.
Doch es gibt auch Enthusiasten, die das Herzstück ihres 911 bewusst gegen einen anderen Motor tauschen.
Wir stellen einen Porsche 996 mit Honda-K24-Motor vor, der in einem Video des US-amerikanischen YouTube-Kanals „The Drive“ zu sehen ist. Der ungewöhnliche Umbau hat viele Autofans überrascht und sorgt für zahlreiche Aufrufe.
Warum ausgerechnet der Honda-K24-Motor?
Der Honda-K24 ist ein Reihenvierzylinder, der unter anderem im Accord und CR-V zum Einsatz kommt. Als Basis für Tuning ist er beliebt: Er gilt als robust und lässt sich vergleichsweise einfach modifizieren.
Der Besitzer des umgebauten 996 war von einem Smart mit K-Motor begeistert, den ein Freund aufgebaut hatte. Das brachte ihn auf die Idee, seinen eigenen 996 mit einem K24-Motor auszurüsten.
K24-Motoren sind günstig und leicht zu bekommen. Mit den passenden Modifikationen können sie zudem hohe Leistung liefern. Ein weiterer großer Vorteil des Umbaus: Sollte der Motor einmal kaputtgehen, dürfte die Reparatur deutlich weniger kosten als bei einem Porsche-Sechszylinder-Boxermotor.
Über 500 PS: ein echtes Monster
Der K24 in diesem 996 ist keineswegs serienmäßig. Zum umfangreichen Tuning gehören ein neu bearbeiteter Motorblock, ein Pulsar-6262G-Twin-Scroll-Turbolader, ein Haltech-1500-Elite-Steuergerät, IGN-1a-Rennzündspulen, ein Ladeluftkühler aus dem BMW 335i, ein selbst gebauter Ansaugkrümmer und eine leistungsstärkere Kraftstoffpumpe.
Eine Adapterplatte sowie ein Kupplungs- und Schwungrad-Kit von Kennedy Engineering Products verbinden den Honda-Motor mit dem Porsche-Getriebe. Ein Sperrdifferenzial sorgt dafür, dass die enorme Leistung möglichst effektiv auf die Straße kommt.
Auf dem Prüfstand leistete der originale Porsche-Motor vor dem Umbau 256 PS. Mit dem Honda-Motor stieg die Leistung auf mehr als 500 PS. Und laut Besitzer ist sogar noch mehr drin.
Ist ein Motortausch tatsächlich realistisch?
Viele Motortausch-Projekte beginnen mit einem defekten Motor. Bei diesem 996 war der 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor jedoch noch voll funktionsfähig. Der Besitzer baute ihn aus und verkaufte ihn an einen anderen 996-Fahrer. Den Erlös verwendete er, um einen Teil des Umbaus zu finanzieren.
Die Sechszylinder-Boxermotoren des 996 sind auch für mögliche Probleme bekannt – darunter Schäden am sechsten Zylinder und Defekte an der Zwischenwelle. Einen gut erhaltenen Motor zu verkaufen und mit dem Erlös den Umbau zu finanzieren, könnte also eine clevere Lösung sein.
Der Besitzer ist von Beruf Schweißer und fertigte viele der benötigten Teile selbst an. Inzwischen verkauft er sogar Motorhalter-Kits für andere 996-Besitzer.

Geschmackssache? So reagieren Porsche-Fahrer
Dieser unkonventionelle Umbau dürfte unter Porsche-Fahrern für unterschiedliche Reaktionen sorgen. Manche werden sagen: „Damit ist die Seele des Porsche verloren“ oder „Das ist nicht richtig“. Andere finden den Umbau spannend und sehen darin neue Möglichkeiten.
Der Besitzer bringt seine Haltung so auf den Punkt: „Am wichtigsten ist, dass ich selbst Spaß daran habe – ganz egal, was andere sagen. Natürlich gibt es auch negative Seiten. Manche wollen sich beschweren, aber letztlich besteht ein Auto doch nur aus Schrauben, Muttern, Karosserieblech und einem Motor.“
Ich finde den Umbau ausgesprochen faszinierend. Es ist schön, die Porsche-Tradition zu bewahren – aber auch solche frei gedachten Projekte bereichern die Autokultur.
Was halten Sie von diesem Porsche 911 mit Honda-Motor?
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