Wenn du an deine Grenzen stößt, beginnt der eigentliche Kampf.
公開日:2017.08.18
Eine kompromisslose Haltung
„Wenn du glaubst, an deine Grenzen gestoßen zu sein, beginnt der eigentliche Kampf“, sagte einmal ein erfahrener Mentor, der mich schon lange unterstützt.
Ich war 27, als ich dachte: „Jetzt geht es nicht mehr weiter.“ Ich glaubte, alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben. Rückblickend war ich allerdings selbst in die Sackgasse gerannt und hatte mir die ausweglose Lage größtenteils selbst geschaffen.
Fast acht Jahre sind seitdem vergangen. In dieser Zeit gab es immer wieder Momente, in denen ich dachte: „Jetzt ist Schluss.“ Doch jedes Mal biss ich mich durch und suchte nach einer Lösung. So ist die Grenze dessen, was ich für möglich halte, mit der Zeit deutlich nach oben gerückt.
Wie wichtig Erfahrung und Informationen sind
Wenn ich heute auf die Situationen zurückblicke, in denen ich mich am Limit fühlte, wird mir klar: Die Hürden waren nicht unbedingt unüberwindbar. Viel öfter wusste ich einfach nicht, wie ich sie überwinden konnte. Dabei hatte es meist schon vorher Warnzeichen gegeben, die ich nicht erkannt hatte. Manchmal wäre ein Umweg sinnvoller gewesen, doch ich biss die Zähne zusammen und wollte die Hürde unbedingt direkt überwinden. Oder ich wandte mich an die falschen Leute – oder versuchte, alles allein zu lösen.
Oft fühlte sich etwas nur deshalb wie eine Grenze an, weil mir das nötige Wissen und die richtigen Informationen fehlten.
Dadurch habe ich am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Wissen und Informationen sind.
Wissen aus Büchern und anderen Quellen allein reicht nicht: Echte Erfahrung entsteht erst, wenn man selbst ins Handeln kommt. Und um aus der Fülle an Informationen genau das zu finden, was man braucht, halte ich es für entscheidend, mit Menschen in Kontakt zu sein, die einem vorausgehen, ein gutes Gespür für relevante Informationen haben und die Antworten kennen, nach denen man sucht. Ob jemand älter oder jünger ist, spielt dabei keine Rolle.
Das heißt auch: Ich muss selbst zu jemandem werden, mit dem solche Menschen gern Zeit verbringen – jemandem, den sie gern treffen, wenn er sich meldet. Es geht nicht darum, andere zu einem Treffen zu überreden, sondern darum, sich auf natürliche Weise zu begegnen und eine echte Verbindung aufzubauen.
Dafür ist es wohl wichtig, nicht mit dem Erreichten zufrieden zu sein, sondern weiter nach vorn zu streben und mit echter Begeisterung immer wieder Neues auszuprobieren. Neben dem Ziel, mir einen Panamera selbst zu kaufen, habe ich noch viele weitere Träume und Ziele. Wenn ich nur weiß, welchen Weg ich einschlagen muss, gibt es keine unüberwindbaren Grenzen.
Auch künftig möchte ich meinen Zielen Schritt für Schritt näherkommen. (Inzwischen geht es gar nicht mehr um Autos, haha.)
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