7 Monate mit dem Porsche Panamera: 7 Dinge, die man bei einer Probefahrt nicht erfährt
Veröffentlicht: 2018.05.21
Schon sieben Monate sind vergangen
Am 12. Oktober letzten Jahres wurde unser Panamera Turbo ausgeliefert – sieben Monate ist das nun her. Erst sieben Monate? Es fühlt sich an, als wäre viel mehr Zeit vergangen. Deshalb habe ich einmal zusammengetragen, was ich in dieser Zeit über das Auto gelernt habe – Dinge, die sich bei einer Probefahrt nicht herausfinden lassen und die man erst als Besitzerin erlebt.

Wie oft sind wir mit dem Panamera unterwegs? In den ersten ein bis zwei Monaten nach der Auslieferung nutzte mein Mann ihn fast täglich für den Arbeitsweg. Seitdem sieht es ungefähr so aus: Mein Mann fährt ein- bis zweimal pro Woche zur Arbeit, ich bin zwei- bis dreimal pro Woche in der Stadt unterwegs, und zwei- bis dreimal im Monat stehen längere Fahrten oder eine Runde auf dem Royu Driveway an.
Bisherige Laufleistung und Wartung
・Laufleistung: 8.200 km
・Erste Inspektion: bei etwa 1.400 km (26.10.)
・Ölwechsel: beim Porsche Zentrum im Rahmen der ersten Inspektion (26.10.)
→ Zum Hintergrund: Der erste Ölwechsel beim Panamera Turbo kostete 47.558 Yen.
・Einmal Öl nachgefüllt (bei 6.500 km)
→ Zum Hintergrund: Nach 6.500 Kilometern erschien die Meldung zum Nachfüllen von Motoröl – so geht’s beim Panamera.
Das ist der bisherige Stand. Doch was hat sich nach sieben Monaten verändert, und was ist mir im Alltag aufgefallen? Hier sind sieben Erkenntnisse.
1) Der Motor klingt lauter
Im Vergleich zur Auslieferung ist der Motor definitiv lauter geworden (oder ist es eher der Auspuffklang?). Als ich neulich wieder mit dem Auto fuhr, dachte ich: „War der schon immer so laut?“ Mein Mann fand das auch und meinte: „Ja, der ist lauter geworden. Der Auspuff ist jetzt schön eingefahren, dadurch kommt der Sound wohl freier raus.“
Das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil: Der Klang ist jetzt richtig schön kernig und V8-typisch.
2) Ein Porsche, der auch Fahranfängern Freude macht
Der Boxster meines Mannes ist ein Handschalter und verlangt dem Fahrer einiges an Können ab. Erst mit dem richtigen Gefühl fürs Gaspedal, einer sauberen Linienwahl und dem passenden Schaltzeitpunkt lässt sich seine Leistung wirklich ausschöpfen. Genau das macht vermutlich einen großen Teil seines Reizes aus.
Der Panamera Turbo dagegen macht auch Menschen Freude, die – wie ich – nicht gerade als besonders versierte Fahrer gelten und lieber vorsichtig unterwegs sind. In der Stadt fährt er angenehm sanft, auf der Autobahn liegt er stabil und kann richtig schnell sein, und auf kurvigen Bergstraßen geht er mühelos voran. Der Panamera Turbo übernimmt all das, als wolle er sagen: „Überlass das ruhig mir.“ So kann man sich entspannt zurücklehnen und einfach fahren. (lacht)
Wer genau die Herausforderung sucht, könnte das vielleicht weniger spannend finden. Ich dagegen fahre den Panamera mit einem rundum sicheren und guten Gefühl.
3) Touren mit der ganzen Familie
Wie schon erwähnt, findet der Panamera für jede Situation die passende Gangart. So können wir selbst mit unseren zwei kleinen Kindern problemlos auf Tour gehen und die Fahrt genießen.
„Der Zweisitzer bedeutet, dass die Frau zu Hause bleiben muss.“ „Die Kinder mögen die Rückbank nicht, weil sie zu eng ist.“ „Eine Luxuslimousine macht beim Fahren keinen Spaß.“ Für all diese Probleme ist der Panamera meiner Meinung nach die passende Antwort.
4) Der Verbrauch liegt zwischen 4,0 und 10,0 km/l
Wenn ich die Mädchen zum Kindergarten oder zur Kita bringe und anschließend noch zum Supermarkt fahre, liegt der Verbrauch meistens bei 4,0 km/l. Ein niedrigerer Wert wird nicht angezeigt – vielleicht ist der tatsächliche Verbrauch sogar noch höher … (-_-). Bei gleichmäßiger Fahrt auf der Autobahn sind dagegen fast 10 km/l drin.
Etwa zweimal im Monat müssen wir tanken. Der Tank fasst 90 Liter, sodass ein kurzer Zwischenstopp an der Zapfsäule nicht allzu oft nötig ist, solange keine besonders lange Reise ansteht. Da denkt man schnell: „Der Tankinhalt reicht ja ganz schön lange!“ Füllt man ihn jedoch jedes Mal ganz auf, kostet das ungefähr 13.000 Yen. Eigentlich ist es also einfach nur ein ziemlich großer Tank.
5) Schwarzes Leder verzeiht kleine Missgeschicke
Na ja, das Leder wird natürlich schon schmutzig – man sieht es nur nicht so leicht (lacht). Bei uns leben ein Vierjähriges und ein Einjähriges im Haus. Schmutzige Schuhe hinterlassen Spuren, und kurz nach der Auslieferung wurde unserer älteren Tochter sogar einmal schlecht. Mit einem hellen Innenraum wären inzwischen vermutlich einige Flecken zu sehen.
Ein beiges oder hellgraues Interieur sieht eigentlich unglaublich schick aus. Aber mit kleinen Kindern ist Schwarz einfach die praktischste Wahl.
6) Das serienmäßige Navigationssystem ist nicht besonders clever
Vielleicht ist das serienmäßige Porsche-Navigationssystem nicht gerade das Schlaueste. Oft frage ich mich: „Warum will es mich ausgerechnet über diese Straße schicken?“ Auch die Verkehrsmeldungen sind häufig nicht besonders genau. Statt den Stau zu umfahren, landet man dann mittendrin (und lässt den Motor dabei fröhlich weiterlaufen …).
In dieser Hinsicht ist Google Maps deutlich zuverlässiger. Wenn ich auf keinen Fall zu spät kommen darf oder vermute, dass die Straßen heute besonders voll sind, prüfe ich die Route deshalb oft vorher mit Google Maps.
7) Sitzbelüftung? Für mich nicht unbedingt nötig
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. Unser Panamera hat eine Sitzbelüftung für Fahrer- und Beifahrersitz, aber ich selbst könnte gut darauf verzichten. Mein Mann findet sie dagegen durchaus sinnvoll. Für mich wird es einfach zu kalt.
…Wobei das weniger am Porsche liegt als an mir. Meine Oberschenkel schwitzen ziemlich schnell, und wenn die Sitzbelüftung sie abkühlt, wird mir eiskalt und ich bekomme Gänsehaut (-_-). Wer weniger schwitzt, empfindet sie wahrscheinlich als angenehm. (lacht)
Bis ich mir selbst einen kaufen kann
So viel dazu. Eines steht jedenfalls fest: Jeder Tag mit dem Panamera bringt neue Freude, und mit jeder Fahrt mag ich ihn noch ein bisschen mehr. Dafür bin ich meinem Mann unendlich dankbar … wirklich, vielen Dank. Und ich werde weiter darauf hinarbeiten, mir eines Tages selbst einen Panamera bar und auf einen Schlag kaufen zu können!
Wenn Ihnen dieser Blog gefällt, folgen Sie ihm.


Comment ( 0 )
Trackbacks are closed.
No comments yet.