Der neue Porsche 911 Carrera Cabriolet (992) ist da!

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Porsche 911

Die Auslieferung des 911 Carrera Cabriolet

Endlich war es so weit: Unser lang ersehntes 911 Cabriolet (Baureihe 992) wurde ausgeliefert. Wir hatten es Ende Februar bestellt, die Wartezeit betrug also rund sieben Monate. (Hier schreibe ich über den zeitlichen Ablauf von der Bestellung bis zur Auslieferung.) Ich hatte schon befürchtet, dass sich alles wegen Corona deutlich verzögern würde. Doch die Produktion kam früher als erwartet ins Rollen, und so konnte der Wagen schon jetzt übergeben werden.

Aufnahme kurz nach der Ankunft beim Händler

Ein Bekannter meines Mannes entdeckte den Wagen zufällig beim Händler und schickte uns dieses Foto.

Im Konfigurator hatte ich mir den Wagen schon oft in der Lackfarbe Aventuringrünmetallic angesehen. In natura wirkt die Farbe jedoch noch satter und sieht einfach großartig aus. Auch mein Mann meinte:

Bei der Außenfarbe habe ich lange überlegt, aber ich bin froh, dass ich mich für diesen Ton entschieden habe. Im Ausland scheint er ziemlich beliebt zu sein, in Japan wählen ihn aber nur wenige. Deshalb sieht man ihn auch kaum auf der Straße – genau das gefällt mir. Ich mag es, wenn mein Auto nicht aussieht wie jedes andere, und bin rundum zufrieden. Die Farbe wirkt unglaublich edel und erwachsen. Ich finde, sie passt perfekt zum 911 in der Basisversion.

Bei der Übergabe wollte ich natürlich unbedingt dabei sein. Leider fand sich an diesem Tag niemand, der auf die Kinder aufpassen konnte … Also machte sich mein Mann allein auf den Weg, um das 911 Cabriolet abzuholen. Wäre unser ältester Sohn schon etwas größer, hätte er ihn mitgenommen. Aber mit einem Neugeborenen, das noch keinen Monat alt ist, war das natürlich keine Option.

Mein Mann machte bei der Übergabe ein paar Fotos für mich.

Mit SportDesign-Paket unterscheidet sich die Aerodynamik von der des Serienmodells.

 

Wie schön! Die Vorfreude und Aufregung, bis man seinem eigenen Auto endlich gegenübersteht, müssen einfach unbeschreiblich gewesen sein. Dank der Lackversiegelung glänzt die Karosserie außerdem wie neu und sieht wunderschön aus.

Als mein Mann später mit dem 911 Cabriolet nach Hause kam, fragte ich ihn: „Und, wie fährt er sich?“ Seine Antwort:

Tja, das Fahrwerk ist überraschend straff – deutlich straffer als im Boxster. Es erinnert mich sogar ein bisschen an den 991.2 GTS, den ich eine Zeit lang mit Cup-Reifen ausgeliehen hatte. Aber wir sind ja erst rund 20 Kilometer gefahren. Federn, Buchsen und andere bewegliche Teile sind noch nicht richtig eingefahren. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Reifendruck noch sehr hoch ist und nicht auf Komfortdruck eingestellt wurde. Mal sehen, wie sich das Fahrgefühl nach einer Weile verändert.

Auch ich konnte an diesem Tag eine kurze Runde drehen, mit den Mädchen auf den Rücksitzen. Im Vergleich zu dem 992, den ich zuvor einmal probefahren durfte, war der Komfort tatsächlich deutlich straffer. Aber es war keine unangenehme Härte – vielmehr fühlte sich das Fahrwerk angenehm sportlich und verbindlich an. Die steife Karosserie und das straffe Fahrwerk halten den Wagen fest auf der Straße und vermitteln viel Rückmeldung vom Asphalt. Für mich ist das genau die richtige Art von Straffheit.

Zumindest ist das Fahrwerk nicht so hart, dass man auf längeren Strecken ermüdet.

In den folgenden Tagen legte mein Mann auf unterschiedlichen Straßen rund 400 Kilometer zurück. Dabei passte er den Reifendruck etwas an und stellte ihn auf Komfortdruck ein. Danach meinte er:

Das ist ja ein völlig anderes Auto! Es fährt sich jetzt unglaublich gut. Nach etwa 300 Kilometern hat sich die anfängliche Steifigkeit des gesamten Fahrwerks gelegt, und der Wagen ist richtig geschmeidig geworden. Man merkt deutlich, dass Porsche beim 992 nicht nur optisch, sondern auch technisch die luftgekühlten 911er im Hinterkopf hatte. Nach einer kurzen Probefahrt konnte ich vieles von seinem Charakter noch gar nicht erfassen – jetzt entdecke ich immer mehr davon.
Oft liest man nach einer kurzen Probefahrt mit dem 992 Kommentare wie: „Der 911 fährt sich inzwischen wie ein ganz normales Auto und hat dadurch seinen Reiz verloren.“ Ein Stück weit kann ich das nachvollziehen, aber mein Eindruck nach 400 Kilometern seit der Auslieferung ist eher das Gegenteil. Porsche schlägt mit diesem Auto eindeutig eine andere Richtung ein als noch beim 991. Ich glaube, sie wollten mit dem 992 gerade verhindern, dass man wieder so etwas über den 911 sagt. Das ist ein echter 911. Ich könnte eine ellenlange Rezension darüber schreiben! (lacht)

Er war derart begeistert, dass ich ihn unbedingt noch um einen ausführlichen Fahrbericht bitten muss. (lacht)

Wenn bei mir wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist, möchte ich auch einmal eine längere Tour mit dem 911 unternehmen!

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

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