Innenraumoptionen im Porsche 911 Carrera Cabriolet (992)

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Der Innenraum des 911 Cabriolet

Heute möchte ich euch den Innenraum unseres 911 Cabriolet (992) vorstellen, das wir letzten Monat in Empfang genommen haben. Mein Mann beschrieb das Konzept dieses 911 Cabriolet als „einen stilvollen 911 für Erwachsene“.

Die Ausstattung und Optionen für den Innenraum unseres 911 Cabriolet sehen wie folgt aus:

・Innenraumfarbe: Serien-Innenraum in Schwarz/Mojavebeige, Teilleder
・Innenraum: Sportsitze, Sitzbelüftung vorn, Multifunktions-GT-Sportlenkrad, Ablagenpaket
・Lederausstattung: Porsche Wappen auf Kopfstützen geprägt
・Holzausstattung: Interieur-Paket in Dunkelpaldao

Bei der Innenraumfarbe und den Ledersitzen haben wir uns diesmal gegen die Lederausstattung und für den Serien-Innenraum mit Teilledersitzen entschieden. Wir haben bereits drei Fahrzeuge mit Volllederausstattung gekauft und wissen daher, wie hochwertig sie sich anfühlt. Im Verhältnis zum Aufpreis sei der Unterschied allerdings nicht immer so deutlich spürbar.

Deshalb fiel die Wahl diesmal auf den Serien-Innenraum.

Nach der Übergabe und den ersten Fahrten können wir sagen: Die Verarbeitung des Serien-Innenraums mit Teilledersitzen ist überzeugend und wirkt keineswegs billig. Das Armaturenbrett ist mit einer Softtouch-Oberfläche versehen und fühlt sich angenehm an.

Auch die Teilledersitze sind so hochwertig, dass die meisten kaum erkennen dürften, ob es sich um Teil- oder Vollleder handelt. Da bei uns außerdem noch kleine Kinder mitfahren und die Sitze möglicherweise schmutzig machen, war diese Innenraumwahl für uns genau richtig.

Porsche 911 Sportsitze, Serien-Innenraum

In unserem Fuhrpark gibt es viele Autos mit schwarzem Innenraum. Warum haben wir uns diesmal für die Kombination aus Schwarz und Beige entschieden? Mein Mann erklärt es so:

Schwarze Sitze sind zeitlos und Schmutz fällt darauf weniger auf – deshalb wählen wir sie oft. Bei diesem 911 Cabriolet haben wir uns aber für die Außenfarbe Aventuragrünmetallic und ein braunes Verdeck entschieden. Dazu passt ein beiger Innenraum meiner Meinung nach besser, und bei geöffnetem Verdeck sieht er auch schöner aus.
Der Beigeton ist derselbe wie damals in unserem Panamera Edition (970). Ich mag diese Innenraumfarbe nach wie vor sehr.

So seine Begründung.

Das Auto ist noch ganz neu und bisher sind die Sitze sauber. Aber mit der Zeit werden sie wohl dunkle Spuren bekommen … Im Moment achte ich darauf, beim Fahren keine Jeans zu tragen, die abfärben könnten. Natürlich bleibt es nicht aus, dass ein Auto im Alltag schmutzig wird – deshalb möchte ich mich künftig auch mit der richtigen Pflege beschäftigen.

Kommen wir nun zu den Sportsitzen. Dazu sagt mein Mann:

Diesmal habe ich bewusst auf die Sportsitze Plus verzichtet. Dafür gab es zwei Gründe. Erstens sollte dieser 992 für mich nicht besonders sportlich ausgelegt sein. Und zweitens war entscheidend, dass die Rückseite der Sitze in derselben Farbe wie die Sitze selbst gehalten ist. Bei den Sportsitzen Plus ist die Rückseite silberfarben und aus Kunststoff. Da man sie bei geöffnetem Verdeck von hinten sieht, gefiel mir die einfarbige Variante besser. Deshalb habe ich mich für die Sportsitze mit farblich passender Rückseite entschieden.

So seine Erklärung.

Porsche 911 Sportsitze

Porsche 911 Sportsitze, Serien-Innenraum

Beim Lenkrad haben wir diesmal auf die Servolenkung Plus verzichtet. Deshalb fühlt sich die Lenkung ziemlich schwer an, wenn man nach dem Cayenne in das 911 Cabriolet steigt. (Im Vergleich zu einem luftgekühlten 911 ist sie allerdings leicht.)

Das heißt aber keineswegs, dass Frauen das Auto deshalb nur schwer oder gar nicht fahren könnten. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, fühlt es sich sehr gut an, den Wagen selbst zu lenken. Dass wir beim 911 auf die Servolenkung Plus verzichtet haben, ist meinem Mann wichtig:

Bei den zweisitzigen Porsche-Modellen bestelle ich keine Servolenkung Plus. Bei einem Sportwagen fühlt sich eine etwas schwerere, direktere Lenkung für mich einfach nach mehr Fahrgefühl an. Viele deutsche Autos lassen sich inzwischen sehr leicht lenken, aber Porsche ist einer der wenigen Hersteller, die weiterhin eine eher schwer abgestimmte Lenkung anbieten. Auch diese Besonderheit möchte ich genießen.

So erklärt mein Mann seine Entscheidung.

Das Lenkrad ist das Multifunktions-GT-Sportlenkrad. Der Name klingt kompliziert, aber im Grunde ist es ein GT-Sportlenkrad, das etwas kleiner als das serienmäßige Lenkrad ist und eine Lenkradheizung hat.

Mein Mann wollte es bestellen, weil er die Lenkradheizung in seinem früheren AMG S 63 Coupé sehr praktisch fand. Gerade in einem Cabriolet sei sie im Winter besonders willkommen.

Das Porsche Wappen auf den Kopfstützen war kein Muss. Als wir jedoch die Sitze mit und ohne Wappen verglichen, fanden wir, dass es einen schönen Akzent setzt und mit Wappen besser aussieht. Deshalb haben wir es bestellt.

Bei einem schwarzen Innenraum fällt das Wappen vielleicht weniger auf. Bei einem hellen Innenraum wie unserem ist es aber eine schöne Ergänzung.

Porsche Wappen auf den Kopfstützen, geprägt

Als Nächstes zur Holzausstattung: Ursprünglich hatten wir sie nicht eingeplant. Doch als mein Mann bei einer Probefahrt im Carrera 4S das Interieur-Paket in Dunkelpaldao sah, war er sofort begeistert. Der Aufpreis war nicht unerheblich, deshalb überlegten wir eine Weile, ob wir es wirklich bestellen sollten. Am Ende fiel die Entscheidung dafür.

Mit der Holzausstattung erhalten die Einfassungen an Mittelkonsole und Armaturenbrett eine Chromoptik, während die Mittelkonsole und verschiedene Zierleisten mit Holz ausgeführt sind. Das sieht ausgesprochen elegant aus.

Porsche 911 mit Interieur-Paket in Dunkelpaldao

 

Interieur-Paket in Dunkelpaldao

 

Interieur-Paket in Dunkelpaldao

Mein Mann beschreibt die Holzausstattung so:

Ich mag grundsätzlich den Innenraum britischer Autos – und deshalb gefällt mir auch eine Holzausstattung. Beim Interieur-Paket in Dunkelpaldao ist das Holz nicht mit Klarlack versiegelt. Dadurch glänzt es nicht so stark. Es ist Holz, das sich angenehm zurücknimmt und sich harmonisch in den Innenraum einfügt.

So sagt er.

Früher hatte ich keine besonders gute Meinung von Holzausstattungen. Der Wagen meines Großvaters, in dem ich als Kind mitfuhr, hatte ebenfalls Holzeinlagen. Daher verband ich Holz im Auto sofort mit „Opa“. (Ganz schön voreingenommen von mir …)

Auch bei unseren früheren Autos hatte mein Mann mich gefragt: „Wollen wir eine Holzausstattung nehmen? Das sieht doch elegant aus!“ Meine Antwort war immer: „Hm … nein danke, das wirkt auf mich zu sehr nach Opa.“

Doch als ich den Innenraum mit dieser Holzausstattung zum ersten Mal sah, änderte ich meine Meinung um 180 Grad: „Das wirkt klassisch und hat eine tolle Atmosphäre! Holz sieht wirklich schön aus!“ Es tut mir leid, dass ich es all die Jahre abgelehnt habe …

Damit wäre unsere Vorstellung des Innenraums abgeschlossen. Über den 992 gibt es noch vieles zu erzählen – darüber möchte ich nach und nach in weiteren Beiträgen berichten.

Mina

ポルシェブログ「ポルシェがわが家にやってきた」管理人、3児の母。数年前までは、車に全く興味が無かったが、夫がポルシェを買ってきたことをきっかけにポルシェの素晴らしさを知り、ついには自分でMT車を購入するなどし、現在に至る。 ブログでは、クルマオタクの夫と、夫に洗脳されていく妻の日常を書いています。

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