K九州-Tour 2023, Tag 2: Mit dem Porsche Boxster GTS (981) unterwegs

ボクスターGTS(981) | 車, 道路, 木, 雨, 走行中, 雨天, PORSCHE, Boxster, 981
Tourenberichte

K九州-Tour, Tag 2

Als ich am Morgen aufwachte, regnete es leider. Um 8:00 Uhr traf ich TAKURO in der Hotellobby in Yanagawa und wir besprachen die heutige Route. Unser erstes Ziel: Unzen.

Auf der Taramine Orange Road durch strömenden Regen

Es regnete kräftig, doch beide Boxster waren mit Michelin Pilot Sport 4 S bereift. Auch das Profil war noch mehr als ausreichend. Selbst im heftigen Regen vermittelte die Lenkung ein sicheres Gefühl – der Boxster ließ sich jederzeit souverän fahren.

ボクスターでドライブ

Auf der Taramine Orange Road folgt eine schnurgerade, flüssig zu fahrende Passage auf die nächste. Wir nahmen Tempo auf und fuhren südwärts in Richtung Unzen. An einem sonnigen Tag müsste sich von hier aus der Blick aufs Meer genießen lassen. Wegen des Regens blieb uns die Aussicht diesmal leider verwehrt – doch die Fahrt im Boxster war trotzdem großartig.

Auf der anschließenden Taramine Rainbow Road geht es mit angenehm aufeinanderfolgenden Kurven weiter. Unterwegs wollte ich eine Toilettenpause einlegen, doch weit und breit gab es keinen Rastplatz. Also wich ich kurz von der Route ab und steuerte einen Convenience-Store an. Zurück auf der Strecke ging es mit dem Boxster weiter auf den Unzen Green Road.

Unzen Green Road, Shimabara Mayuyama Road und Unzen Nita Pass Loop Road

Die Unzen Green Road führt rund um den Unzen-Fugen-Vulkan. Bei einer früheren Fahrt mit dem 992 war ich auf dem westlichen Abschnitt unterwegs gewesen und von der herrlichen Strecke begeistert. Diesmal fuhren wir von Norden kommend im Uhrzeigersinn um den Vulkan.

Der nördliche Abschnitt der Unzen Green Road war allerdings recht stark befahren und machte deshalb weniger Fahrspaß.

Unterwegs fuhren wir auf der Nationalstraße 389 nach Süden und wechselten dann auf die Präfekturstraße 58. Anschließend ging es auf der Präfekturstraße 207 weiter zur Shimabara Mayuyama Road. Die kurvigen Straßen in dieser Gegend machen richtig Spaß.

雲仙の道

ボクスターGTS(981)

ボクスターGTS(981)

Schade, dass der dichte Nebel das Fahren etwas erschwerte. Trotzdem genoss der Boxster im Sport-Plus-Modus die kurvige Strecke wie ein Fisch im Wasser.

Weiter ging es bergauf zur Unzen Nita Pass Loop Road. Für die Fahrt auf der Einbahn-Windungsstrecke zahlten wir 100 Yen Naturschutzbeitrag. Früher waren hier viele Ausflugsautos unterwegs gewesen, doch diesmal hatten wir die Straße dank des Regens praktisch für uns allein. Da kein Gegenverkehr zu erwarten war, konnten wir die gesamte Fahrbahnbreite nutzen und die Kurven in vollen Zügen genießen.

ボクスターGTS(981)

展望台からの景色

Mit unnötig häufigen Wechseln zwischen dem zweiten und dritten Gang und dem herrlichen Klang des Motors fuhren wir bis zum Aussichtspunkt.

Auf dieser Reise hörte der Regen auf wundersame Weise immer dann auf, wenn wir aus dem Auto stiegen. Auch am Aussichtspunkt ließ der Regen nach, und die Sicht wurde so klar, dass wir bis zum Meer schauen konnten.

Nach einer kurzen Pause fuhren wir auf der Nationalstraße 389 in Richtung Kuchinotsu-Hafen, um weiter nach Amakusa zu gelangen. Auch diese Strecke gehört zu den schönsten Straßen der Tour. Mit viel Fahrspaß auf der angenehm abfallenden Downhill-Passage erreichten wir den Hafen im Nu.

Mit zwei Fährüberfahrten weiter Richtung Kagoshima

Im Hafen von Kuchinotsu erledigten wir die Einschiffung und fuhren den Boxster auf die Fähre.

Die Überfahrt war angenehm und dauerte etwa 30 Minuten. Es war sehr willkommen, unterwegs eine Pause einlegen zu können. Als wir im Hafen von Oniike ankamen, war es bereits nach Mittag. In einem nahe gelegenen Restaurant ließen wir uns eine Schüssel mit frischem Sashimi auf Reis schmecken.

海鮮丼

フェリにーボクスターを積む

フェリーからの景色

Anschließend fuhren wir flott auf der Nationalstraße 266 nach Süden. Vom Hafen Ushibuka aus ging es mit einer weiteren Fähre weiter. Auch diese Überfahrt dauerte etwa 30 Minuten. TAKURO und ich waren so vertieft ins Gespräch, dass wir als Einzige die Durchsage zum Aussteigen verpassten. Als wir wieder zu uns kamen, war die Passagierkabine bereits leer. Also eilten wir zurück zu unseren Autos und fuhren von Bord.

フェリーの船内

Danach fuhren wir flott auf der Präfekturstraße 46 in Richtung Satsumasendai. Nach dem Check-in im Hotel wollten wir ein bekanntes Ramen-Restaurant in der Nähe besuchen, doch es hatte ausgerechnet an diesem Tag geschlossen. Also kehrten wir bei „Kodawari Ramen Jūhachi-ban Satsumasendai“ ein, genossen eine Schüssel Ramen und fuhren anschließend zurück ins Hotel.

ラーメン

Die heutige Tour führte uns zwar durch den Regen, doch so konnten wir die Landschaft und die besondere Stimmung einmal ganz anders erleben. Auch rund um Unzen, wo normalerweise viel Verkehr herrscht, waren die Straßen dank des Wetters angenehm leer. In unserem eigenen Tempo fahren zu können, ist einer der Vorteile einer Tour bei Regen.

Morgen steht mit der Ibusuki Skyline eines der Hauptziele unserer Reise auf dem Plan.

Karte der heutigen Route

Hiro

Ich bin Minas Ehemann. Ich fahre Autos nicht als Mode oder Statussymbol. Mir gefallen Wagen, die Spaß machen, als Industrieprodukt überzeugen und in denen man die Absicht der Macher spürt. Lange Touren sind meine Leidenschaft, und ein Auto zählt erst, wenn man es fährt. An freien Tagen reise ich mit unseren Wagen durch Japan. Im Blog schreibe ich vor allem Fahrberichte und Tourenberichte und kümmere mich um die Technik der Seite und ums Tuning.

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