Porsche Panamera in Kobe: Fotoshooting in der City

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Porsche Panamera

Soll ich meine Tochter in die Kita geben?

Als meine ältere Tochter geboren wurde, konnte ich es kaum erwarten, sie endlich in die Kita zu geben. Mit meinem ersten Kind war ich als Mutter völlig überfordert und hielt es kaum aus, den ganzen Tag mit meiner Tochter zusammen zu sein. Deshalb kam sie schon mit sechs Monaten in die Kita.

Bei meiner zweiten Tochter ist das ganz anders. Ich bin wohl völlig dem Zauber des zweiten Kindes erlegen … Sie ist so süß, dass ich es einfach nicht übers Herz bringe, sie in die Kita zu geben. Die Trotzphase hat bereits begonnen, und sie hat einen ziemlich starken Willen. Ehrlich gesagt bringt mich das Zusammensein mit ihr manchmal ganz schön auf die Palme.

Selbst wenn ich am Computer arbeite, versucht sie seelenruhig, ihn kaputtzumachen. Neulich hat sie sogar mit ihren Fingernägeln den Bildschirm meines Macs zerkratzt. Weil ich so kaum vorankomme, fasse ich jedes Mal einen Entschluss: „Ich halte das nicht mehr aus! Morgen bringe ich sie ganz bestimmt in die Kita!“ Doch …

Im nächsten Moment strahlt sie mich mit ihrem engelsgleichen, unbeschwerten Lächeln an, schlingt die Ärmchen um mich oder schaut mich mit ihrem unglaublich niedlichen Blick von unten an. Und schon denke ich: „So ein süßes Kind kann ich doch nicht in die Kita geben!“ So lande ich wieder in der Endlosschleife und bringe sie nicht hin. (Natürlich ist meine ältere Tochter genauso süß. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man beim zweiten Kind entspannter ist.)

Die Schönheit des Panamera

Aber inzwischen hatte sich so viel Arbeit angesammelt, dass ich dachte: „Wenn ich mich nicht bald konzentriert darum kümmere, wird’s wirklich eng!“ Also nahm ich heute Morgen all meinen Mut zusammen und brachte meine jüngere Tochter in die Kita. Wie immer stieg ich in den Panamera, hielt vor der Kita und brachte sie hinein. Bis dahin lief alles nach Plan. Doch als ich zum Auto zurückkam und den Panamera von hinten sah, schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf:

… Der Panamera sieht einfach viel zu gut aus. Ich würde am liebsten gleich irgendwohin fahren und ein paar Fotos machen …

Der Himmel war strahlend blau, und der Nachtblaumetallic-Lack leuchtete darin geradezu göttlich. Sofort begann in meinem Kopf ein innerer Kampf:

Heute muss ich endlich die liegen gebliebene Arbeit erledigen. Jetzt Fotos machen zu gehen, kommt überhaupt nicht infrage. … Andererseits ist das Wetter heute perfekt, da werden die Bilder bestimmt großartig. Und weil heute ein Werktag ist, ist es überall schön ruhig – ich kann nach Herzenslust fotografieren!

… Und so erlag ich der Versuchung und beschloss kurzerhand, mit dem Auto nach Kobe zu fahren.

Der Panamera passt in die Großstadt

Warum Kobe? Schon länger wollte ich den Panamera einmal vor einer urbanen Kulisse fotografieren. Am Meer, in den Bergen und auf der Royu Driveway hatte ich schon oft Bilder von ihm gemacht. Aber als ich so darüber nachdachte, fiel mir auf, dass ich ihn noch nie in der Stadt fotografiert hatte.

„Vor dem Kobe Daimaru wäre es doch schön …“, dachte ich und fuhr los. In der Gegend gibt es allerdings viele Einbahnstraßen. Obwohl ich schon ganz in der Nähe war, kam ich nur schwer ans Ziel. Schließlich parkte ich vor dem Uhrengeschäft Kamine, wo eine Hublot-Flagge im Wind flatterte. Als ich aus dem Auto stieg, kam mir plötzlich ein Gedanke:

Ist es nicht ganz schön peinlich, hier Fotos zu machen …?

Der Panamera fällt schon so genug auf, und natürlich wurde er von vielen Leuten bestaunt. Dazu waren an diesem Werktag zahlreiche Geschäftsleute unterwegs. Mitten auf der Straße anzuhalten und plötzlich Fotos zu machen, musste ziemlich verdächtig wirken. Und dann fotografierte ich auch noch nicht mit einer Spiegelreflexkamera, sondern einfach mit dem iPhone … (lach)

Was soll ich nur tun … (T_T)

Eine Weile tat ich draußen so, als würde ich etwas auf dem iPhone nachschauen, und druckste herum. Doch dann dachte ich: „So komme ich nicht weiter! Wenn ich schon mal hier bin, dann mache ich auch Fotos!“ Also fasste ich mir ein Herz, fotografierte von unten, von der Seite und machte jede Menge Aufnahmen. Hier sind die Ergebnisse:

Die Fotos sind viel besser geworden als erwartet. Das iPhone ist echt beeindruckend.

Das eigentliche Ziel: vor dem Kobe Daimaru

Ermutigt von den ersten Bildern fuhr ich weiter in die Gegend des Kobe Daimaru, wo ich eigentlich am liebsten fotografieren wollte. Direkt vor GUCCI war gerade Platz, also stellte ich den Wagen dort ab. (Eigentlich ist das Parken dort verboten, und die Straße ist eine enge Einbahnstraße. Man darf den nachfolgenden Verkehr nicht behindern – also war das keine gute Idee. Zum Glück waren heute unter der Woche nur wenige Autos unterwegs.)

Diesmal knipste ich nicht einfach drauflos, sondern überlegte mir den Bildausschnitt und nahm mir für jedes Foto Zeit.

Nach jeder Aufnahme prüfte ich das Bild auf dem Display, grinste vor mich hin und machte gleich noch eins. Wenn man es genau nimmt, könnte man mich glatt für eine Verrückte halten. Irgendwann dachte ich: „Irgendwie werde ich beobachtet …“ Als ich aufsah, blickte mir eine Dame entgegen, die im Straßencafé vor dem Daimaru saß. Unsere Blicke trafen sich direkt. Sie hatte die ganze Zeit zu mir herübergeschaut.

Oh je, das ist mir jetzt aber ziemlich unangenehm (*_*).

Außerdem wollte ich nicht so lange im Halteverbot stehen bleiben und den Verkehr behindern, also suchte ich mir einen neuen Platz. „Ich möchte unbedingt auch noch das Heck fotografieren – und den ausgefahrenen Heckspoiler!“ Während ich nach einer Stelle zum Anhalten Ausschau hielt, wurde direkt vor Burberry ein Platz frei!

Das Fotoshooting ist beendet

Das Fotoshooting dauerte vielleicht eine halbe Stunde, aber es war ein voller Erfolg – ich war rundum zufrieden. Auch mit dem iPhone gelingen gute Aufnahmen, und die Bildbearbeitungs-Apps sind inzwischen so leistungsfähig, dass sich einiges daraus machen lässt. Trotzdem kommt es nicht an eine Spiegelreflexkamera heran. Beim nächsten Mal lasse ich deshalb meinen Mann die Fotos machen.

Und dann wäre da noch die Bildkomposition. Ein Pfosten im Bild, ein Umzugswagen im Hintergrund oder das „C“ von GUCCI, das nicht zu sehen ist … Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, genau zu überlegen, wo man das Auto abstellt. Wenn man das bedenkt, ist ein Fotoshooting in Kobe am Wochenende wohl kaum machbar. Vielleicht klappt es aber rund um die Midosuji in Yodoyabashi …

Von jetzt an möchte ich auf jeden Fall öfter Fotos vom Panamera in der Stadt machen.

Übrigens poste ich auf Instagram auch jede Menge Porsche-Fotos (na ja, eigentlich poste ich nur Porsche-Fotos). Ich würde mich freuen, wenn ihr mal vorbeischaut.

https://www.instagram.com/mina_porsche/

So … jetzt aber wirklich … an die Arbeit.

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