Kimutaku fährt wohl keinen Corolla
公開日:2017.08.28
Prominente in Autowerbung: Wie glaubwürdig ist das?
Früher war Kimutaku in einem Werbespot für den Corolla zu sehen. Jedes Mal, wenn ich den Spot sah, dachte ich:
Kimutaku fährt doch im Alltag ganz bestimmt keinen Corolla.
Ich könnte mir eher vorstellen, dass er einen Mercedes-Benz GL fährt (das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck). Und obwohl Tokio in der Werbung für den Suzuki Solio auftritt, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Bandmitglieder privat einen Kei-Car fahren. Ken Watanabe wiederum war in einem Spot für den neuen Suzuki Wagon R zu sehen. Bei jemandem von seinem Format kann ich mir kaum vorstellen, dass der Verbrauch pro Liter für ihn besonders wichtig ist – so richtig glaubwürdig wirkte das auf mich nicht. (Als ich der Sache nachging, stellte sich allerdings heraus, dass Ken Watanabe tatsächlich einen Wagon R gekauft hat.)
Ich verstehe, dass ein Auto durch Werbung ein besseres Image bekommen soll. Trotzdem denke ich oft: Warum nimmt man nicht einen Prominenten, von dem man eher glaubt, dass er das Auto auch tatsächlich fährt? Vielleicht gibt es interne Gründe, warum sich Stars, deren Privatwagen bekannt sind, nur schwer für Werbespots gewinnen lassen.
Wenn in einem Spot vor allem die Leistung des Autos im Mittelpunkt steht, braucht es keine berühmte Persönlichkeit. Soll dagegen das Image aufpoliert werden, kann ein prominentes Gesicht genau richtig sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht so einfach …
Tennisstar Kei Nishikori
In dieser Hinsicht ist der Tennisspieler Kei Nishikori ein gutes Beispiel: Er ist dafür bekannt, privat Jaguar zu fahren, und tritt tatsächlich auch in Jaguar-Werbung auf. Das wirkt glaubwürdig – und sieht obendrein ziemlich cool aus. Nishikori freut sich bestimmt, Werbung für die Marke zu machen, deren Autos er selbst fährt.
Wobei er sich diesen Erfolg natürlich auch hart erarbeitet hat.
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