【Livestream-Zusammenfassung】Vol. 113: Probefahrt im 987 Boxster Spyder – begeistert gekauft! Außerdem: Tesla Model YL im Test

車, 山, 空, 雲, 道路, フェンス, 駐車場, 展望台, PORSCHE, Boxster, 987
Livestream

Dies ist die Zusammenfassung der jüngsten Live-Radiosendung von „Willkommen zu Hause, PORSCHE“.
Hört gerne beim Pendeln, auf dem Weg zur Schule oder Uni oder als Begleitung zu einer Ausfahrt im Porsche rein.
Wenn euch die Sendung gefällt, freuen wir uns über ein Like und ein Abo des Kanals!

Die wichtigsten Themen und Inhalte

Der Livestream ist jetzt auch auf YouTube Music zu hören [00:15]

  • Zum Auftakt der zweiten Livestream-Woche in Folge gab es aktuelle Neuigkeiten. Schon zu Beginn waren rund 230 Zuhörerinnen und Zuhörer dabei – dafür bedankten sich die beiden erst einmal herzlich.
  • Der Livestream von „Willkommen zu Hause, PORSCHE“ ist jetzt auch als Podcast auf YouTube Music verfügbar. Das Archiv umfasst rund 150 Stunden und ist damit die ideale Begleitung für lange Touren.
  • Auch ohne YouTube-Music-Abo kann man die Sendungen über die URL anhören. Wer im Auto statt Musik lieber Gespräche über Porsche hören möchte, sollte mal reinhören (lacht).

Tesla Model YL im Test: Ein großes SUV mit drei Sitzreihen im Paartest [05:52]

  • An einem Werktag besuchten Hiro und Mina gemeinsam den Tesla Store in Shimbashi und fuhren das gerade erst in Japan vorgestellte Model YL Probe. Mit 4.980 mm Länge und drei Sitzreihen ist es ein großes SUV. Die beiden machten sich auf den Weg, weil sie einen Kauf ernsthaft in Betracht zogen.
  • Die zweite Sitzreihe überzeugte mit einer gelungenen Konstruktion, weit nach hinten verstellbaren Lehnen und einem großzügigen Raumgefühl. Für Hiro ist es „ein Auto, in dem man lieber hinten als auf dem Beifahrersitz sitzen möchte“. Auch die dritte Reihe bietet genug Platz für Erwachsene; selbst Mina hatte ausreichend Kopffreiheit.
  • Im Camping-Modus lassen sich die Rücksitze umklappen, sodass man bequem im Auto übernachten kann. Tesla bietet außerdem eine passende Matratze an. Mit Klimaanlage, Musik und Netflix wird das Auto zum komfortablen Campingplatz.
  • Beim Fahrverhalten sorgt ein aktives Fahrwerk – in etwa vergleichbar mit dem PASM von Porsche – für Komfort. Im Vergleich zum Model 3 Long Range fiel der Unterschied laut Hiro aber gering aus: Die Stöße seien vielleicht von einer Zehn auf eine Acht oder Neun zurückgegangen, ein echter Aha-Effekt blieb jedoch aus.
  • Beschleunigung, Geräuschkomfort und Audiosystem seien dem Model 3 überlegen. Die Sitze erinnerten mit ihrer kräftigen Polsterung an deutsche Autos. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugte: Bei einem Preis von rund sieben Millionen Yen und einem Kaufpreis von gut sechs Millionen Yen inklusive Förderung sei das „etwas, das andere Hersteller unmöglich so bauen können“.
  • Am Ende entschied sich das Paar gegen den Kauf: Da bereits ein Model 3 in der Garage steht, hätte sich ein zweites Tesla-Modell zu ähnlich angefühlt. Außerdem sprachen die beiden über die Möglichkeit, dass FSD (Full Self-Driving) noch dieses Jahr nach Japan kommt, sowie über Gerüchte zu einem Abo-Modell.

Umfrage zum Alter der Zuhörer: Welche Altersgruppen fahren Porsche? [27:01]

  • Nachdem bei der Umfrage im vorherigen Livestream Antwortmöglichkeiten doppelt vergeben waren, starteten die beiden eine neue Erhebung zur Altersstruktur ihrer Zuschauerschaft. Zur Auswahl standen vier Gruppen: bis 20, 30, 40 sowie 50 Jahre und älter.
  • Wie erwartet war die Gruppe ab 50 Jahren am stärksten vertreten, gefolgt von den 40-, 30- und den bis 20-Jährigen. Mehr als 80 Prozent waren mindestens 40 Jahre alt. „Mit 20 schon Porsche zu fahren, ist wirklich beeindruckend“, staunten die beiden.
  • Hiro und Mina blickten auch darauf zurück, dass sie selbst ihren ersten Porsche ungefähr mit 40 gekauft hatten. Den Kommentaren aus dem Publikum, dass viele erst dann einen Porsche kaufen, wenn Kindererziehung und Ausbildungskosten nicht mehr so viel Raum einnehmen, konnten sie gut zustimmen.

Probefahrt im 987 Boxster Spyder: Ein Fahrerlebnis, das alle Erwartungen übertrifft [33:41]

  • Hiro durfte endlich den 987 Boxster Spyder fahren, der ihn schon seit 2023 beschäftigt. Selbst Tetsuya Tanaka, Chef-Instruktor der Porsche Driving School Japan, hebt den Klassiker in einer Sonderausgabe der Zeitschrift „911 days“ zu den besten Porsche-Modellen hervor.
  • Der erste Eindruck: „unglaublich leicht“. Mit rund 1.300 kg fühlt sich der Spyder noch leichter an, als es die Zahl vermuten lässt, und lenkt ausgesprochen agil ein. Schon bei 30 oder 40 km/h lässt sich das Auto präzise durch Kurven bewegen. Den Fahrspaß, den man im 981 erst bei 60 bis 80 km/h erlebt, bietet der 987 Spyder bereits bei niedrigerem Tempo.
  • Auch die Sitzposition ist besonders: Im Vergleich zum 981 oder 718 sitzt man gefühlt näher an der Vorderachse. Es wirkt, als befände man sich direkt hinter den Vorderrädern – das sorgt für ein unmittelbares, fast gokartartiges Fahrgefühl.
  • Das Fahrwerk ist straff, aber angenehm geschmeidig und komfortabel – ein Paradebeispiel für eine „tragfähige“ Abstimmung. Es ist weicher als im 718 Spyder RS, hat aber dennoch einen klaren, festen Kern.
  • Der frei saugende Sechszylinder-Boxermotor aus der MA1-Familie leistet wie im 997.2 GTS 320 PS und 370 Nm. Das getestete Exemplar war mit einer Sportabgasanlage ausgestattet. Der Klang ist jedoch nicht übermäßig laut, sondern angenehm präsent – wie ein Soundtrack, der auch auf langen Fahrten nicht ermüdet.
  • Die Probefahrt führte vom Aussichtspunkt Rokko bis nach Arima und zurück. Weil es so viel Spaß machte, drehte Hiro gleich noch zwei Extrarunden. „Wahnsinn“ und „Ich bin baff“ waren seine wiederkehrenden Reaktionen.

Daten und Geschichte des 987 Boxster Spyder [46:39]

  • Der 987 Boxster Spyder wurde 2009 auf der Los Angeles Auto Show vorgestellt und kam 2010 auf den Markt. Weltweit entstanden 1.667 Exemplare; nach Japan gelangten nur rund 100. Angeboten wurde er mit Schaltgetriebe oder PDK – das gefahrene Auto hatte ein manuelles Getriebe.
  • Die technischen Daten: 320 PS, 370 Nm, 0–100 km/h in 5,1 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 267 km/h. Bei rund 1.300 kg Gewicht und knapp 1.800 mm Breite ist er erfreulich kompakt. Zur Serienausstattung zählen unter anderem eine um 20 mm tiefergelegte Karosserie, Sportschalensitze, 19-Zoll-Räder und Aluminiumtüren zur Gewichtsreduzierung.
  • Das Modell interpretiert den Geist des 550 Spyder und des 718 RS 60 Spyder neu und stellt das unverfälschte Fahrerlebnis in den Mittelpunkt. Bei Ausführungen für andere Märkte konnten sogar Klimaanlage und Audiosystem abgewählt werden.
  • Der 987 Boxster Spyder gilt außerdem als eines der letzten Fahrzeuge, an deren Abstimmung der legendäre Porsche-Entwicklungsfahrer Walter Röhrl mitwirkte. Bei der Probefahrt wurde deutlich, wie gelungen diese Abstimmung ist.

Im Vergleich zum 981 Spyder: Das Gefühl, den Porsche „anzuziehen“ [53:38]

  • Selbst im Vergleich zu Hiros heiß geliebtem 981 Spyder vermittelt der 987 Spyder stärker das Gefühl, das Auto ganz im Griff zu haben. Er verkörpert geradezu die Vorstellung, einen Porsche „anzuziehen“.
  • Wenn sich der 981 Spyder wie eine etwas zu große Jacke anfühlt, ist der 987 Spyder eher wie ein maßgeschneidertes Stück, das perfekt sitzt.
  • Obwohl sich die Abmessungen kaum unterscheiden, zeigt die Abstimmung zusammen mit der Gewichtsreduzierung, wie viel Porsche aus einem Modell herausholen kann. „Vielleicht verkörpert kein anderer wassergekühlter Porsche das Gefühl, den Porsche anzuziehen, so sehr wie dieser“, sagt Hiro überzeugt.
  • Auch der Klang unterscheidet sich: Beim 981 Spyder wirkt die Inszenierung stärker, während der 987 mit dem rohen, unverfälschten Klang eines Motors aus einer Zeit mit weniger strengen Umweltauflagen begeistert. Er steht klanglich in der Tradition der MA1- und MA2-Motoren aus den GT3-Modellen der Baureihen 991 und 997.

Kaufentscheidung gefallen: Hiro kauft den 987 Boxster Spyder! [57:14]

  • Die Probefahrt hinterließ einen so starken Eindruck, dass Hiro sich Hals über Kopf verliebte – der Spyder tauchte sogar in seinen Träumen auf. Noch vor Ort entschied er sich für den Kauf und leitete bereits den Vorvertrag in die Wege.
  • Das Fahrzeug stammt aus Kagoshima, hatte nur einen Vorbesitzer und wurde beim Porsche-Händler umfassend gewartet. Der Zustand ist hervorragend: Lediglich der Schaumstoff in der Klimaanlage ist altersbedingt angegriffen; Fahrwerk und Motor sind dagegen bestens in Schuss. Eine Sportabgasanlage ist ebenfalls an Bord.
  • Den Ausschlag gaben die Gedanken: „Wenn ich mir diese Gelegenheit entgehen lasse, finde ich vielleicht keinen mehr“ und „Ich möchte ein Auto mit dem Rang eines Weltkulturerbes in meiner Garage haben“. Ein ausführlicher Bericht soll in einem separaten Blogbeitrag folgen.

Tausch gegen den SL 400 und Pläne für die Zukunft [63:42]

  • Der 981 Boxster GTS bleibt in der Familie: Als erster Porsche ist er Hiro besonders wichtig. Außerdem sei ein handgeschalteter 981 GTS kaum noch zu finden.
  • Der 987 Spyder soll den SL 400 ersetzen, der gerade ein Jahr im Besitz ist. Hiro scherzt, die beiden Autos hätten zwar völlig unterschiedliche Charaktere. Mina kontert: „Ich bin nicht ein einziges Mal mit dem SL gefahren, und schon wird er wieder abgeschoben!“
  • Die Auslieferung ist für etwa Juni geplant. Danach stehen vielleicht längere Ausfahrten an, etwa eine Tour durch Tohoku im Nordosten Japans. Weitere Neuigkeiten gibt es künftig im Blog und in den Livestreams.
  • Hiro fühlt sich derzeit besonders zu den Extremen hingezogen: zu älteren Motoren aus der Zeit vor den strengen Umweltauflagen und zu Elektroautos. Die neuesten Porsche-Modelle, die durch immer strengere Vorschriften leiser werden, sprechen ihn im Moment weniger an.

Hiro

Minaの夫です。 ファッションやステータスシンボルのためにクルマは乗りません。 運転して楽しく、工業製品として優れ、作り手の意思が感じられるようなクルマを好んで乗ります。長距離ツーリングをこよなく愛し、「クルマは走らせてナンボ」と思ってます。休日には日本全国を愛車で旅しています。 ブログでは主に試乗レポートやツーリング記などを執筆しています。またブログのシステム周りやチューニングなども担当しています。

Profile

このブログが気に入ったらフォローしてね!

コメントを閉じる
  • Comment ( 0 )

  • Trackbacks are closed.

  1. No comments yet.