Drei Tipps, damit Ihre Reifen länger halten – so fährt der Mann im Boxster GTS
Veröffentlicht: 2018.06.30
Drei Tipps für eine reifenschonende Fahrweise
Der Boxster hat einen Mittelmotor, deshalb nutzen sich die Hinterreifen vergleichsweise stärker ab. Bei den Vorderreifen gilt dagegen: „Wer abruptes Anfahren, starkes Beschleunigen und hektische Lenkbewegungen vermeidet, fährt sie nicht so schnell ab.“ Mein Mann achtet dabei auf drei Dinge:
① Beim Anfahren behutsam beschleunigen
„Besonders viel Reifenabrieb entsteht, wenn sich das Auto aus dem Stand in Bewegung setzt.“ Deshalb beschleunigt mein Mann nicht abrupt aus dem Stand. Beim Anfahren gibt er behutsam Gas und wartet, „bis die Reifen rollen und das Auto etwas Fahrt aufgenommen hat, bevor ich stärker beschleunige“.
② In Kurven flüssig lenken
Beim Abbiegen versucht er, „nicht erst in der Kurve einzulenken, sondern sich schon vorher darauf vorzubereiten und die Kurve möglichst in einer flüssigen Linie zu durchfahren“. Dabei geht es ihm nicht allein darum, die Reifen zu schonen: „Eine möglichst gerade Linie reduziert die Seitenkräfte. So fährt man sicherer und geschmeidiger.“ Diese Fahrweise wurde ihm beim Warm-up der Porsche Driving School besonders eingeprägt.
③ Starkes Bremsen vermeiden
Starkes Bremsen belastet die Reifen. Deshalb tritt mein Mann das Bremspedal gleichmäßig und vermeidet es, abrupt fest hineinzutreten.
Im Boxster meines Mannes sind Goodyear-Reifen montiert
Für den Boxster gibt es Reifen von Pirelli und Goodyear. Welcher Hersteller montiert wird, hängt offenbar unter anderem vom Produktionszeitpunkt ab. Auf dem Boxster GTS meines Mannes sind Goodyear-Reifen montiert. Er sagt dazu:
„Goodyear ist ziemlich gut. Michelin finde ich zwar am besten, aber für den Boxster GTS gibt es keine von Porsche freigegebenen Reifen in der passenden Größe.“
Da gibt es also einiges zu beachten. Ein Porsche-Reifen kostet rund 50.000 Yen pro Stück und ist damit nicht gerade günstig. Umso sinnvoller ist es, mit einer gleichmäßigen, vorausschauenden Fahrweise die Reifen möglichst lange zu nutzen.
Beim neuen Panamera Turbo ist es allerdings anders: Er hat viel Leistung und ist schwer. Nach rund 10.000 Kilometern ist das Profil bereits deutlich abgenutzt. Bis 20.000 Kilometer werden die Reifen wohl kaum durchhalten. Der Reifenverschleiß hängt also auch stark vom jeweiligen Fahrzeug ab.
Wenn ich künftig mit dem Panamera unterwegs bin, möchte ich deshalb ebenfalls bewusster auf meine Fahrweise achten.
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