Porsche 911 GT3 RS: Auf der Top-Gear-Teststrecke schneller als der Vorgänger, aber hinter 675LT und 488 Pista
Veröffentlicht: 2024.12.28
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Was der Porsche 911 GT3 RS auf der Strecke leistet
Der Porsche 911 GT3 RS gehört zu den schnellsten Autos auf der Nürburgring-Nordschleife. Doch kann er auf der Top-Gear-Teststrecke eine ebenso starke Zeit hinlegen?
Um das herauszufinden, hat Top Gear den aktuellen GT3 RS getestet.
Das Ergebnis: Der GT3 RS absolvierte die Runde in 1:14,8 Minuten. Damit war er schneller als die Dodge Viper ACR und der McLaren 600LT – und 1,3 Sekunden schneller als der 911 GT3 RS der Vorgängergeneration (991.1). Den McLaren 675LT, den hauseigenen Porsche 911 GT2 RS mit einer Zeit im Bereich von 1:13 Minuten und den Ferrari 488 Pista (1:12,7 Minuten) konnte er jedoch nicht schlagen.

Merkmale und Performance des GT3 RS
Der aktuelle GT3 RS verfügt über eine Aerodynamik, die noch mehr Abtrieb erzeugt als das Vorgängermodell. Die Top-Gear-Teststrecke am Dunsfold Aerodrome bietet allerdings nur wenige schnelle Kurven, in denen sich dieser Abtrieb voll ausspielen lässt. Auf den langen Geraden haben dagegen Autos mit mehr Leistung einen Vorteil.

Das heißt aber nicht, dass der GT3 RS auf der Geraden langsam wäre.
Sein 4,0-Liter-Saugmotor in Boxerbauweise leistet 525 PS und 465 Nm Drehmoment und treibt die Hinterräder an. Der Motor gilt als einer der klangstärksten unter den modernen Sportwagen und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die herausragende Verbrennungsmotoren-Technik von Porsche.
Die Top-Gear-Teststrecke und ihre Auswirkungen auf die Performance
Auf dem Dunsfold Aerodrome gibt es nur wenige schnelle Kurven, in denen der GT3 RS seinen enormen Abtrieb voll nutzen kann. Hinzu kommen mehrere lange Geraden, die leistungsstärkeren Autos entgegenkommen.

Während des Tests soll es leicht geregnet haben. Die Bedingungen dürften die Rundenzeit zwar nicht wesentlich beeinflusst haben, doch eine noch schnellere Zeit auf trockener Strecke lässt sich nicht ausschließen.
Einordnung und Bewertung des GT3 RS
Beim Thema Leistung bleibt der GT3 RS hinter dem GT2 RS und anderen Supersportwagen zurück. Er wurde jedoch gezielt für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt. Seine beeindruckenden Rundenzeiten auf der Nürburgring-Nordschleife belegen sein großes Potenzial.
Möglicherweise konnte der GT3 RS auf der Top-Gear-Teststrecke seine Stärken nicht voll ausspielen. Trotzdem verdient es Anerkennung, dass er den Vorgänger auf der Runde übertroffen hat.

Für Porsche-Besitzer, die Trackdays und Rennstreckenfahrten lieben, bleibt der GT3 RS zweifellos eine attraktive Wahl. In ihm zeigt sich die Porsche-Philosophie, die nicht nur auf Leistung, sondern auch auf ausgewogene Performance und Fahrspaß setzt.
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