Gorō Okazakis Testfahrt im neuen Panamera trifft den Nagel auf den Kopf
公開日:2017.06.19
Gorō Okazaki testet den Panamera
Mein Mann schickte mir mitten bei der Arbeit einen Link mit der Nachricht: „Gorō Okazaki erklärt seine Testfahrt im neuen Panamera!“ Ich schaute mir das Video sofort an. Wie schon bei der Gesprächsrunde auf der Präsentation des neuen Panamera erklärte er alles so verständlich und anschaulich. Ich bin weder Motorjournalistin noch besonders wortgewandt. Die Qualitäten des Panamera kann ich deshalb meist nur mit „Wahnsinn – eine Klasse für sich!“ beschreiben. Herr Okazaki hingegen weiß als Profi genau, wie man es auf den Punkt bringt.
In seiner Testfahrt zeigt sich Okazaki als Porsche-Fan, der den Panamera zugleich nüchtern und objektiv beurteilt. Seine Einschätzungen fand ich so treffend, dass ich mir das Video unzählige Male angesehen habe. Hier habe ich einige der Aussagen herausgegriffen, denen ich besonders zustimme.
Treffende Worte für den Panamera
Übrigens: Gorō Okazaki testete diesmal den neuen Panamera Turbo. Hier sind einige seiner Aussagen:
Dieses Modell bietet beeindruckende Leistungswerte, ohne dabei auch nur einen Moment aggressiv zu wirken.
Es hält seine enorme Kraft als souveräne Leistungsreserve bereit.
Ich habe eine Vollgasbeschleunigung ausprobiert: Tritt man das Gaspedal kräftig durch, ist der Antritt schlicht beeindruckend. Es fühlt sich fast an wie ein Raubtier, das sich auf seine Beute stürzt.
Bei normaler Fahrt gibt sich der Wagen ganz gelassen. Doch bei voller Beschleunigung verändert sich sein Charakter schlagartig. Diese Jekyll-und-Hyde-Doppelnatur erlebt man bei kaum einem anderen Auto.
Sobald man diese große Karosserie auf eine kurvige Landstraße bringt und losfährt, entsteht das Gefühl, dass sie immer kleiner wird.
Der Wagen passt sich dem Körper perfekt an und lässt sich genau so bewegen, wie man es möchte.
Der neue Panamera ist eine äußerst kultivierte viertürige Limousine – und hat dabei die Seele von Porsche als Sportwagenhersteller keinen Moment verloren.
Vielleicht wird sogar der 911 neidisch. Und auch 911-Fahrer könnten auf dieses Auto neidisch werden.
Porsche sagt zwar, die Konkurrenten seien der BMW 7er und die Mercedes-Benz S-Klasse. Aber insgeheim denkt man dort bestimmt: „Na ja, eigentlich sind das nicht wirklich unsere Rivalen.“
Das Faszinierende an Porsche ist: Egal, ob man in einem Sportwagen, einem SUV oder im Panamera Platz nimmt – vom ersten Moment an weiß man: „Ja, das ist ein Porsche.“
Auf Porsche ist bei jeder Fahrt Verlass.
Der Panamera ist keine Hochleistungslimousine, sondern ein komfortabler Sportwagen.
Schon jetzt ein Fan von Gorō Okazaki
Wahnsinn … Eigentlich wollte ich nur ein paar Aussagen herausgreifen. Doch ich stimmte so vielen davon zu, dass ich beim Schreiben kaum aufhören konnte – deshalb belasse ich es erst einmal dabei. Motorjournalisten kennen sich bestens mit Autos aus und haben unzählige Modelle getestet. Dadurch sind ihre Vergleiche und Formulierungen besonders anschaulich.
Ich würde Okazakis Einschätzung gern einmal live hören. Vielleicht ist er ja wieder als Gast bei einer von Porsche veranstalteten Veranstaltung dabei?
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