Der Porsche Panamera gleitet wie auf Schienen dahin
公開日:2017.06.21
Die Panamera-Schiene
Gestern musste ich beruflich nach Kyoto und fuhr mit dem Panamera. Schon lange heißt es: „An den Fünfer- und Zehner-Tagen ist der Verkehr in Kyoto besonders dicht“ – und tatsächlich war gestern gefühlt überall Stau. Auf der Autobahn kam ich zwar vergleichsweise flott voran, doch am Ende hatte ich nicht einmal fünf Prozent der Leistung des Panamera genutzt. (Ach ja, ich war ja nicht zum Fahren, sondern beruflich unterwegs.)
Seit ich den Panamera fahre, habe ich manchmal das Gefühl, „ob es auf japanischen Autobahnen wohl eine Panamera-Schiene gibt, die nur dann zum Vorschein kommt, wenn ein Panamera darüberfährt?“
Selbst bei hohem Tempo vermittelt das Fahrwerk ein unerschütterliches Gefühl von Straßenkontakt. Ob starker Wind oder Regen – der Panamera bleibt völlig gelassen und stabil. Selbst mit 100 km/h in eine Kurve zu fahren, fühlt sich überhaupt nicht beängstigend an: Er nimmt die Linie präzise auf und zieht sich förmlich an der Fahrbahn entlang. Dazu kommt dieses mitreißende Gefühl, in der Kurve am liebsten noch weiter beschleunigen zu wollen.
Und das alles ganz normal, ohne Sportmodus und ohne härtere Fahrwerkseinstellung.
Fahrkomfort vom Feinsten
Als ich früher beim Porsche-Händler den neuen Panamera Probe fahren durfte, war die Fahrt so geschmeidig, dass ich den Verkäufer, Herrn H., fragte: „Wurden die Straßen hier in letzter Zeit saniert?“ (Natürlich waren dort keine Bauarbeiten gewesen.)
Da kann man fast nur zu dem Schluss kommen, dass eine Panamera-Schiene in die Straße eingelassen sein muss. (Die gibt es natürlich nicht wirklich.)
Auch heute habe ich gleich einen Termin in Osaka und werde mich auf dem Weg wieder von der Panamera-Schiene tragen lassen. Auf dem Hanshin Expressway kann man allerdings nicht gerade schnell fahren – vermutlich werde ich heute nicht einmal ein Prozent von Panas Können ausschöpfen.
Also, dann mal los!
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