Mit dem Porsche Panamera Turbo im dichten Nebel auf dem Royu Driveway unterwegs
公開日:2017.10.30
Kurzentschlossen auf den Royu Driveway
Gestern hat es wie aus Eimern geschüttet. Am Vormittag stand das Halloweenfest im Kindergarten meiner ältesten Tochter an. Trotz des Wolkenbruchs fuhr mein Mann uns mit dem Panamera hin, und wir drei – meine beiden Töchter und ich – feierten dort mit. Am späten Nachmittag hörte der Regen auf und die Sonne ließ sich wieder blicken. Also fuhr ich mit der Familie im Panamera zum Royu Driveway. Es war meine erste Fahrt seit einer Woche, und ein bisschen aufgeregt war ich schon …
Der Panamera Turbo ist wirklich beeindruckend. Weil ich eine Weile nicht damit gefahren war, fiel mir seine enorme Leistung vielleicht noch stärker auf. Das ist keineswegs übertrieben: Schon der Gedanke, das Gaspedal zu betätigen, scheint den Wagen beschleunigen zu lassen. Es fühlt sich beinahe so an, als wären mein Gehirn und das Auto direkt miteinander verbunden.
Das Gaspedal hat praktisch keinen Leerweg, und schon ein leichter Druck aufs Bremspedal lässt die Bremsen kräftig zupacken. Viele denken, Sportwagen und Supersportwagen hätten eine schwergängige Bremse und seien deshalb für Frauen schwierig zu fahren. Beim Panamera Turbo trifft das überhaupt nicht zu.
Fahrspaß mit zwei Gesichtern
Im Stadtverkehr fährt der Panamera Turbo ausgesprochen souverän und kultiviert. Auf kurvigen Bergstraßen zeigt er jedoch eine ganz andere Seite. Ich lenke ein, und der Wagen folgt präzise der gewünschten Linie – ohne dass ich nachkorrigieren muss. Selbst durch enge Kurven fährt er so stabil, dass ich am liebsten immer weiter Gas geben möchte.
Der sonore Klang beim Beschleunigen und das tiefe „Boll-boll-boll“, wenn ich kurz vom Gas gehe: Bei diesem Motorsound brauche ich keine Hintergrundmusik mehr.
Dichter Nebel am Aussichtspunkt Higashi-Rokko
Während ich so entspannt vor mich hinfuhr, wurde klar: Unten im Tal war der Himmel zwar heiter, doch oben in den Bergen hing dichter Nebel. Als wir am Aussichtspunkt ankamen, war niemand da. (Kein Wunder.)

Der Panamera ist nun schon seit über zwei Wochen bei uns, aber an den Wochenenden hat es bisher jedes Mal geregnet. Einen strahlend blauen Himmel und den dunkelblau-metallic glänzenden Panamera habe ich deshalb tatsächlich noch gar nicht erlebt.


Ob ich nächste Woche wohl ein paar schöne Fotos machen kann?
Auf dem Rückweg probierte ich den Individual-Modus aus. Mit dem Drehregler rechts unterhalb des Lenkrads lässt sich der Panamera sofort auf die zuvor selbst gewählten Einstellungen abstimmen. Mein Mann hat ihn so konfiguriert:
・Fahrwerk etwas straffer
・Heckspoiler ausfahren
・Motorsound lauter
Das ist nicht ganz so sportlich wie der Sport-Modus, verändert aber Optik und Klang spürbar in eine dynamischere Richtung. Und weil es so viel Spaß machte, stellte ich mich an einer roten Ampel bewusst ganz nach vorn, öffnete das Fenster und gab Gas, sobald es Grün wurde.
Dieser herrliche Klang beim Beschleunigen war einfach unglaublich.
„Wow, sieht super aus und macht so viel Spaß! Ich möchte diesen Sound noch länger hören! Ach, wenn sich doch das Dach öffnen ließe … Wie schön wäre ein Panamera Cabriolet!“
Mit solchen Scherzen erreichten wir im Panamera in kürzester Zeit wieder unser Zuhause. An diesem Wochenende möchte ich unbedingt noch mehr Ausfahrten unternehmen.
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