Die perfekte Sonnenbrille fürs Cabrio – was mein Mann als Porsche-Boxster- und SL-Fahrer empfiehlt

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Sonnenbrillen beim Autofahren

Viele Autofahrer tragen beim Fahren eine Sonnenbrille. Früher sagte ich immer: „Sonnenbrillen stehen mir nicht“ oder „Ich will nicht, dass die Leute denken, ich würde mich wichtigmachen.“ Doch weil so viele Frauen aus der Nachbarschaft am Steuer eine Sonnenbrille trugen, habe ich es irgendwann auch einfach ausprobiert – und mich damit unter die Menge gemischt (lacht).

Mit Sonnenbrille denke ich zwar: „So lässt es sich viel angenehmer fahren!“ Doch in Tunneln oder wenn die tief stehende Sonne direkt von vorn kommt, kann die Sicht auch etwas schlechter sein.

Eines Tages sagte mein Mann: „Bei einem Cabrio muss die Sonnenbrille das Licht von oben abhalten – das ist anders als bei einem Auto mit Dach.“ Stimmt eigentlich … darüber hatte ich noch nie nachgedacht. Aber wenn man es so hört, leuchtet es ein. Also habe ich meinen Mann gefragt, welche Sonnenbrillen er trägt. Er besitzt zwei Cabrios: einen Porsche Boxster GTS und einen Mercedes-Benz SL 500 (R129).

Im Cabrio fällt das Licht auch von oben ein

Wer im Cabrio der Sonne entgegenfährt, bekommt das Licht nicht nur von vorn, sondern auch von oben ab. Deshalb ist es besonders wichtig, das Licht abzuschirmen, das zwischen Sonnenbrille und Augen hindurchscheint. Eine gewöhnliche Sonnenbrille hält meist nur das Licht von vorn ab. Trifft dann Licht von oben auf die Augen, während sich die Pupillen durch die dunklen Gläser weiten, blendet es umso stärker – und die Sicht wird schlechter.

Da kommt man fast auf den Gedanken: „Sehe ich ohne Sonnenbrille vielleicht sogar besser?“

Mein Mann hat schon einige Sonnenbrillen gekauft und ausprobiert. Jedes Mal hieß es: „Irgendwie ist das nicht das Richtige“ oder „Damit sehe ich doch nicht gut.“ Erst vor Kurzem hat er endlich zwei Modelle gefunden, bei denen er sagt: „Das ist sie!“ Heute stelle ich deshalb zwei Sonnenbrillen vor: eine für Fahrten ohne Korrektionsbrille und eine, die sich über einer Brille tragen lässt.

① Oakley Pit Bull

Für Fahrten ohne Korrektionsbrille empfiehlt sich die Oakley Pit Bull (Asian Fit).

Die Oakley-Sonnenbrille wurde besonders bekannt, nachdem sie in der Eröffnungsszene von „Mission: Impossible II“ zu sehen war: Hauptfigur Ethan Hunt (Tom Cruise) trägt sie beim Klettern.


*Bildquelle: http://floodmagazine.com/52157/all-the-ugly-sunglasses-in-mission-impossible-2-ranked/

Das Modell von Tom Cruise war so beliebt, dass es inzwischen als Rarität gehandelt wird. Und mal ehrlich: Tom Cruise steht eine Sonnenbrille einfach unglaublich gut! Mein Mann hatte sich schon damals beim Film gedacht: „Irgendwann kaufe ich mir genau diese Sonnenbrille.“ Auf der Suche nach einem ähnlichen Design entdeckte er schließlich die Oakley Pit Bull (Asian Fit).

Dieses Asian-Fit-Modell ist so geformt, dass es auch auf flacheren Gesichtern gut sitzt. Als ich sie selbst aufprobierte, war ich überrascht, wie eng sie am Gesicht anliegt. (Bei gewöhnlichen Sonnenbrillen ist der Nasenrücken oft zu niedrig, sodass sie bei mir meist rutschen.) Zu den Stärken dieser Sonnenbrille zählen:

・Sitzt sicher und verrutscht kaum
・Trotz des schlanken Designs dringt seitlich und von oben kaum Licht ein
・Auch bei längerem Tragen drücken die Bügel weder an den Schläfen noch hinter den Ohren
・Die polarisierten Gläser sorgen für ein natürliches, klares Bild; Navi- und Smartphone-Displays lassen sich auch mit aufgesetzter Brille gut ablesen
・Kaum störende Reflexionen auf der Innenseite

Da die Gläser polarisiert sind, kann man beim Überholen auf der Autobahn auch einen möglichen zivilen Streifenwagen im Augenwinkel gut erkennen: Die Scheiben spiegeln kaum, sodass man die Insassen deutlich sieht. Allerdings wirkt die Tönung laut meinem Mann ganz leicht bräunlich.

Die Oakley Pit Bull wird nicht mehr produziert; erhältlich sind nur noch Restbestände. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es bei Amazon viele Fälschungen gibt (also keine Originalware) und dass neben dem Modell für asiatische Gesichter auch eine Ausführung für westliche Gesichtsformen angeboten wird. Der Preis liegt bei etwa 20.000 Yen.

② Coleman

Wenn mein Mann mit Korrektionsbrille fährt, ist die Sonnenbrille von Coleman für ihn die beste Wahl. (Es gibt auch Sonnenbrillen von Coleman, die nicht über einer Brille getragen werden.)


Sie schützt zuverlässig vor Licht von oben und von der Seite und lässt sich bequem über der Korrektionsbrille tragen. Zu ihren Pluspunkten gehören:

・Polarisierte Gläser reduzieren störende Reflexionen und sorgen für eine klare, kontrastreiche Sicht
・Die Brille liegt eng am Gesicht an, sodass kaum störendes Licht eindringt
・Trotz der dunklen Tönung wirken die Farben natürlich: Ein blauer Himmel sieht auch wirklich blau aus
・Von innen gibt es keine störenden Hautreflexionen
・Und vor allem: Sie ist günstig (bei Amazon für etwa 1.700 Yen)

Der Reiz einer Cabriofahrt liegt auch darin, die Landschaft zu genießen. Wenn die Gläser zu stark braun oder gelb getönt sind, kommen Sonnenauf- und -untergänge nicht mehr so schön zur Geltung – das wäre schade. Die Coleman-Brille verdunkelt die Sicht, ohne die Farben unnötig zu verfälschen, und eignet sich deshalb gut, um unterwegs die Landschaft zu genießen.

Der einzige Nachteil: Weil man sie über einer Korrektionsbrille trägt, sitzen zwei Brillen übereinander, was bei längerem Tragen hinter den Ohren ziemlich drücken kann. Bei einer längeren Tour nimmt mein Mann sie deshalb zwischendurch kurz ab und setzt sie anschließend wieder auf. Das sei allerdings von Person zu Person verschieden, meint er.

So nutzt mein Mann seine Sonnenbrillen im Alltag

Mein Mann hat drei Coleman-Sonnenbrillen gekauft und legt in jedes Auto, das er häufig fährt, eine davon. (Mit rund 1.700 Yen pro Stück sind sie preiswert.) Die Oakley hat er einmal gekauft und zu Hause. Für Ausflüge und längere Fahrten nimmt er sie dann jeweils mit. Übrigens sagt er: „Die Oakley sitzt bequemer, deshalb trage ich sie häufiger.“

Selbst bei Sonnenbrillen gibt es also einiges zu beachten. Ich selbst bin da nicht so anspruchsvoll – bisher reicht mir eine Sonnenbrille von Uniqlo für 1.000 Yen (lacht).


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